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++ "Kultusminister will Löcher mit Löchern stopfen" - GEW kritisiert Notfallpläne für die Schulen ++

„Kultusminister Tonne will Löcher mit Löchern stopfen“, kritisiert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die neuen Notfallpläne für die Schulen in Niedersachsen. Auch von den externen Sozialarbeitern, die bei Personalausfällen in den Schulen einspringen sollen, gebe es einfach zu wenige. Laut der GEW-Landesvorsitzenden Sabine Kiel fehlen nach wie vor rund 7000 Lehrkräfte an den Schulen, die ansteckende Omikron-Variante werde dieses Problem nun verschlimmern. Die Schulen bräuchten eine Investitionsoffensive in Personal, Ausstattung und Räumlichkeiten, sonst werde es zwangsläufig zu Distanzlernen und Unterrichtsausfall kommen.

Kultusminister Grant-Hendrik Tonne wollte seine Notfallpläne für die Schulen im engen Austausch mit den Bildungsverbänden erarbeiten, was laut GEW nicht der Fall gewesen ist. Vielmehr seien die Lehrer nun vor vollendete Tatsachen gestellt worden.