++ 300.000 Euro erbeutet: Mutmaßliche Pfandbetrüger vor Gericht ++

Um mit Pfandflaschen rund 300.000 Euro zusammen zu bekommen, muss man lange sammeln: Zwei Männer haben das geschafft – aber nicht auf legalem Weg. Am Donnerstag müssen sie sich wegen Betrugs verantworten. Die beiden 29- und 30-Jährigen Männer stehen am Donnerstag vor dem Amtsgericht Hannover, weil sie einen Pfandautomaten manipuliert haben sollen. Und zwar so, dass er die Getränkeverpackungen, die jeweils 25 Cent Pfand bringen nicht vernichtete. So konnten die beiden immer wieder dieselben Pfandgüter eingeben. Und das sollen sie auch über mehr als ein Jahr lang getan haben: Von September 2013 bis Mitte Oktober 2014 haben die Männer laut Anklage unbemerkt immer wieder mit der Manipulation abkassiert. Die Betrugsmasche ist allerdings nicht neu. Erst kürzlich hatte sich etwa das Landgericht in Düsseldorf mit einem ähnlichen Fall befasst – dort hatte der Chef eines Getränkemarktes mit einem manipulierten Pfandautomaten sogar 1,8 Millionen Euro kassiert.

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