++ Erster Kältetoter in Hannover: Obdachloser stirbt an Folgen von Unterkühlung ++

Die anhaltende Kälte hat in Hannover ein Todesopfer gefordert – wie gestern bekannt wurde, starb bereits am Montagmorgen ein 54-Jähriger Obdachloser nach einer Nacht am Kröpcke an den Folgen der Unterkühlung. Angesichts der anhaltenden Minusgrade öffnet die Marktkirchengemeinde in Kooperation mit dem Diakonischen Werk nun heute Abend die Marktkirche als Notunterkunft für Wohnungslose. Der tragische Todesfall vom Kröpcke zeige deutlich, dass man bei Informationen für Obndachlose noch besser werden müsse, mahnte Diakoniepastor Rainer Müller Brandes gegenüber der HAZ. Denn in der U-Bahn-Station Kröpcke hätte es einen geschützten Schlafplatz für den Mann gegeben, was er möglicherweise nicht gewusst habe. Geschätzt gibt es in Hannover rund 4500 Menschen ohne Wohnung, etwa 400 davon davon leben auf der Straße. Angesichts der Kälte ist die Auslastung in den Unterkünften der Stadt zwar gestiegen, es gebe allerdings noch ausreichend Schlafplätze heißt es.

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