++ Ministerpräsident Weil und Stellvertreter Althusmann äußern sich zum Wahldebakel in Bayern ++

Die Wahlklatsche für die CSU und die SPD in Bayern beschäftigt auch Niedersachsens Landespolitik. Das Ergebnis sei insgesamt ein klarer Hinweis darauf, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung mit dem derzeitigen Bild der Politik unzufrieden ist, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag nach der Wahl. Er kritisiert auch das Verhalten der CSU und deren Vorsitzenden Horst Seehofer, die in den vergangenen Monaten für eine Kette an Krisen verantwortlich gewesen seien. Sein Stellvertreter, der Christdemokrat Bernd Althusmann will sich so kurz nach der Wahl nicht an Personaldebatten beteiligen. Aber: "Klar bleibt für mich: Turbulenzen, unnötige Streitereien, überzogene Positionen nützen niemandem, sie treiben eher den Populisten die Menschen in die Arme und ich glaube, dass wir uns da alle ernsthaft fragen müssen, was wir selber tun können, um eine vernünftige Auseinandersetzung mit klaren Standpunkten vorzunehmen." Bei der Landtagswahl in Bayern hat die CSU nur noch 37, 2 Prozent erreicht, die SPD gerade mal 9,7. Zweitstärkste Kraft sind die Grünen, gefolgt von den Freien Wählern und der AfD.

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