++ Neuer Verfassungsschutzpräsident: Witthaut folgt auf Brandenburger ++

Rechts- und linksextremistische oder islamistische Bedrohungen beobachten, erkennen, vereiteln – das ist eine Hauptaufgabe des niedersächsischen Verfassungsschutzes. Und nun hat die Behörde einen neuen Chef: Bernhard Witthaut übernimmt die Leitung. Das Kabinett stimmte dem Vorschlag von Innenminister Boris Pistorius heute in Hannover zu.

Witthaut war bisher der Präsident der Polizeidirektion Osnabrück und zuvor unter anderem Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei. Er ist 63 Jahre alt und Vater von vier Kindern. Beim Verfassungsschutz folgt er auf Maren Brandenburger, die ihren Posten Ende November geräumt hatte. Ein V-Mann des Verfassungsschutzes in der Göttinger Studentenszene war zuvor aufgeflogen.

Witthaut übernimmt die Behördenleitung nun zum 1. Januar. Er ist dann Chef von knapp 300 Mitarbeitern. Der Verfassungsschutz verfügt über ein Jahresbudget in Höhe von fast 20 Millionen Euro.

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