++ Projekt Leinewelle: Fischereiverein wehrt sich ++

Gegen das Projekt Leinewelle regt sich Widerstand: Fischereiverein und Landesanglerverband wehren sich gegen den Bau einer stehenden Welle in der Altstadt, die das Surfen auf der Leine ermöglicht. Zur Begründung hieß es, das Gebiet sei ein wichtiger Laichplatz, zudem könne der Verein sein Fischereirecht nicht mehr ausüben. Der Initiator der Leinewelle, Heiko Heybey, sieht das Projekt dennoch nicht in Gefahr: "Der Anglerverein hat wie alle anderen beteiligten Umweltverbände, -ministerien, alle die da sozusagen gefragt werden müssen, die Verfahrensunterlagen bekommen und kann sich dazu äußern und hat das auch getan, das ist nichts Ungewöhnliches und ändert für uns überhaupt gar nichts. Wir gucken ganz entspannt und gelassen, wie die Fachleute entscheiden werden." Als Kompromiss schlägt der Fischereiverein einen Fischpass vor, über den Fische am Wehr vorbeischwimmen können. Bis Ende des Jahres will die Region über den Bauantrag entscheiden. In München gibt es bereits eine Welle zum Surfen auf der Isar.

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