++ Rathausaffäre: Behörde prüft Disziplinarverfahren - Schostok will im Amt bleiben ++

In der sogenannten Rathausaffäre wächst der Druck auf Oberbürgermeister Stefan Schostok: Die Kommunalaufsicht prüft ein Disziplinarverfahren, wie das niedersächsische Innenministerium heute gegenüber Radio Hannover bestätigte. Schostok selbst ließ mitteilen, er wolle seinen Amtsverpflichtungen weiter nachkommen. Sein Anwalt habe Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft beantragt. Schostok hoffe so, - Zitat - den Sachverhalt aufklären und den Verdacht kurzfristig entkräften zu können. Rats-CDU, FDP und Grüne haben den OB aufgefordert, sein Amt ruhen zu lassen. Gestern hatte die Staatsanwaltschaft  Schostoks Büroräume und Privatwohnung durchsucht und unter anderem sein Mobiltelefon sichergestellt. Die Behörde ermittelt gegen den OB wegen des Vorwurfs der Untreue. Hintergrund sind mögliche gesetzeswidrige Zulagen für den Leiter des OB-Büros, Frank Herbert. Gegen Herbert und den früheren Personaldezernenten Harald Härke ermittelt die Staatsanwaltschaft ebenfalls wegen Untreue.

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