++ Sexuelle Belästigung: Region darf Mitarbeiter kündigen ++

Die Region Hannover darf einem Mitarbeiter kündigen, der im Verdacht steht, eine Auszubildende sexuell belästigt zu haben. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover am Montag entschieden. Der Gesamtpersonalrat der Region hatte die Zustimmung zur Kündigung des Mitarbeiters verweigert, der Vorsitzender des Gremiums war. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass ein dringender Verdacht gegen den Mann vorliegt: Die 23-jährige Auszubildende schilderte am Montag, wie der Vorgesetzte ihr immer wieder Komplimente gemacht und ihre Hand gestreichelt habe. Sie habe sich „total unwohl gefühlt“, zitiert die HAZ. Ein Regionssprecher sagte am Montag, man sehe sich in der Haltung gegenüber sexueller Belästigung bestätigt. Gegen das Urteil kann noch Beschwerde eingelegt werden.

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