++ Streit zwischen Surfern und Anglern: Leinewelle vor Gericht ++

Kommt die sogenannte Leinewelle oder kommt sie nicht? Das Verwaltungsgericht verhandelt am Dienstag über eine Klage des Fischereivereins gegen die Region Hannover. Die hatte die künstliche Welle für Surfer auf der Leine in der Altstadt bereits Anfang 2019 genehmigt. Die Angler sehen sich bei der Ausübung ihres Sports beeinträchtigt und Fischbestände gefährdet. Deshalb fordern sie ein Umweltgutachten und ein Planfeststellungsverfahren.

Die Surfer, die sich im Leinewelle e.V. zusammengeschlossen haben, werfen dem Fischereiverein vor, das Verfahren absichtlich in die Länge zu ziehen. Sie wollen mittels einer hydraulischen Rampe im Fluss die künstliche Leinewelle erzeugen, und zwar in Höhe der Schlossstraße hinter dem Landtag. Das Projekt soll rund 1,2 Millionen Euro kosten.

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