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++ Wohnungsbau stockt - Holz und Dämmung teuer wie nie ++

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Der Preis für Bauholz hat sich verdreifacht, der für Dämmmaterial mehr als veroppelt: Diese Entwicklung schlägt auch auf den Wohnungsbau in Niedersachsen durch. Das Ziel, 3000 neue Wohnungen pro Jahr zu schaffen, werde man 2021 wohl nicht erreichen. Es würden eher 1500, so wie im Vorjahr, sagte Susanne Schmidt vom Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen laut HAZ. Größte Sorge seien demnach die Baukosten, die sie nur noch stiegen. Inzwischen könne es sogar bei Fenstern, Türen, Dachziegeln, Sand und Kies zu Engpässen kommen. Im Handwerk gebe es oft Kurzarbeit, weil die Materialien fehlten. Schmidt forderte einen länderübergreifenden Baukostengipfel, um Lösungen zu finden.

Aus dem Baumimisterium hieß es, man sei dazu in Gesprächen. Niedersachsen brauche aber auch wieder eine Landeswohnungsbaugesellschaft.

++ Niedersachsen will Impfstoff zurückgeben - Tausende freie Impftermine in Hannover ++

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Vor Monaten war er noch Mangelware, inzwischen gibt es zu viel Impfstoff gegen Corona. Die Landesregierung prüft deshalb, ob und wie viele Impfdosen an den Bund zurückgegeben werden können. Dass es sich dabei vor allem um AstraZeneca handelt, liege nahe, sagte ein Sprecher des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums. Grund ist die sinkende Nachfrage nach Imfpstoff in der Bevölkerung.

Der Bund hat den Ländern die Möglichkeit eröffnet, Dosen, die nicht mehr zum Einsatz kommen, an das Zentrallager zurückzugeben. Denkbar sei dann auch eine Spende an andere Länder auf der Welt, die noch Impfstoff benötigen.

Das Impfzentrum auf dem Messegelände hier bei uns in Hannover hat derzeit auch noch Termine frei: Fast 16.000 sind es derzeit laut dem Portal www.impfsuche.de. Interessierte können sich ab dem Wochenende mit Biontech oder Moderna erst-impfen lassen. Die Aktion läuft noch bis etwa Mitte August. Wer einen Termin zum Impfen auf dem Messegelände machen möchte, kann das üer die Hotline (0800) 99 88 66 5 oder im Netz unter www.impfportal-niedersachsen.de

++ Jugendliche seit einem Jahr vermisst: Polizei hofft auf neue Zeugenhinweise ++

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Seit bereits einem Jahr wird eine Jugendliche aus Hannover vermisst. Die Polizei hat nun einen neuen Fahndungsaufruf gestartet. Bisherige Ermittlungen führten ins Rotlichtmilieu Hannovers. Es gab Hinweise auf einen sogenannten Loverboy - das sind Männer, die ihren oft minderjährigen Opfern eine Liebesbeziehung vortäuschen und sie dann mit Gewalt zur Prostitution zwingen. Bis heute sei trotz der Spuren und Hinweise der Aufenthaltsort der 17 Jahre alten Marion aus der List unbekannt. Deshalb hofft die Polizei nun auf neue Hinweise von Zeugen, die die junge Frau gesehen haben oder etwas zu ihrem Verschwinden sagen können. Weitere Infos und ein Foto der Vermissten finden Sie online auf dem Presseportal der Polizei Hannover.

++ Impfzentrum: Kurzfristig 20.000 Impftermine frei ++

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Vor einigen Wochen erst waren sie noch rar und in wenigen Minuten ausgebucht. Jetzt gibt es im Impfzentrum auf dem Messegelände kurzfristig reichlich freie Impftermine. Das Impfportal des Landes zeigt für die kommenden zwei Wochen insgesamt gut 20.000 freie Termine für Hannover an. Einige sind für Kurzentschlossene sofort verfügbar, andere reichen bis in die zweite Augusthälfte hinein. Auch die Feuerwehr Hannover hat über Twitter auf die freien Impftermine aufmerksam gemacht. In dieser Woche sei das verfügbare Kontingent erst zu 60 Prozent ausgebucht. Pro Tag können im Impfzentrum auf dem Messegelände bis 6000 Menschen geimpft werden. Aktuell kommen dort die Impfstoffe Biontech und Moderna zum Einsatz. In ganz Niedersachsen ist mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung durchgeimpft. Um nun die noch Unentschlossenen zu erreichen, startet das Land nun eine breit angelegte Informations- und Werbekampagne.

++ Stadt Hannover entfernt erneut falsch angebrachte Wahlplakate ++

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Größer als eigentlich erlaubt oder an der falschen Stelle angebracht: In diesen Tagen entfernen Mitarbeiter der Stadt Wahlplakate, wenn sie von den Parteien falsch aufgehängt wurden. Wegen einiger Hinweise auf Verstöße hatte die Stadt die Parteien nochmals angeschrieben, mit der Aufforderung, ihre Plakatorte nochmals zu überprüfen und im Zweifel entsprechend selbst abzuhängen. So hatten Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün zum Beispiel einige Plakate entdeckt, die mit Kabelbindern oder Drähten an Bäumen befestigt waren. Weil dadurch die Rinde und damit die Bäume verletzt werden, ist ein solches Anbringen der Schilder aber nicht erlaubt. Seit dieser Woche werden alle unsachgemäß aufgehängten Wahlplakate von den Stadt-Mitarbeitern entfernt und in den jeweiligen Betriebshöfen eingelagert

++ Fiese Schockanrufe: Trickbetrüger erbeuten bis zu 120.000 Euro ++

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Mit einer weiteren fiesen Masche versuchen Trickbetrüger derzeit in Hannover ältere Mitmenschen um ihr Erspartes zu bringen. Die Gauner geben sich am Telefon entweder als Verwandter oder Mitarbeiter der Polizei, beziehungsweise Staatsanwaltschaft aus. Dabei behaupten sie, dass ein Familienmitglied der Senioren einen Menschen totgefahren habe und nun in Untersuchungshaft komme. In dem Gespräch wird vorgegaukelt, dass die vermeintliche Staatsanwaltschaft eine hohe Kaution verlange. Diese Trickanrufe haben sich in den vergangenen Tagen gehäuft. Und es gab in Hannover tatsächlich auch schon zehn vollendete Taten. Die Senioren haben den Gaunern im Einzelfall zwischen 30.000 und sogar 120.000 Euro übergeben, so eine Polizeisprecherin gegenüber Radio Hannover. Die Betrüger haben ihre Opfer zumeist für die Geldübergabe vor das Amtsgericht, die Staatsanwaltschaft oder eine Polizeidienststelle gelotst. Ein falscher Polizist nahm die vermeintliche Kaution dann vor dem Behördengebäude in Empfang. Vor dem Hintergrund dieser Häufungen warnt die richtige Polizei nun vor diesen Schockanrufen und bittet die Bürger darum, ihre Eltern und Großeltern für diese Trickbetrügereien zu sensibilisieren. 

++ "Sommerliche Belebung" auf Hannovers Arbeitsmarkt ++

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Der Arbeitsmarkt hier bei uns in Hannover brummt wieder – zumindest leise. Die Chefin der Bundesagentur in der Region, Heike Döpke, sieht eine „sommerliche Belebung“. So sank die Arbeitslosigkeit im Juli um 1,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es sogar etwas mehr als 8 Prozent. Auch der sogenannte Arbeitslosenbestand nahm ab, und zwar um mehr als 7 Prozent gegenüber 2020, das macht fast 3700 arbeitslose Menschen weniger. Die Stellenangebote stiegen weiter an, so BA-Regionschefin Döpke. Viele Menschen kämen deshalb jetzt aus Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung raus. Auch der Ausbildungsmarkt sei vergleichsweise solide. Die Anzahl der Bewerber liegt trotz Corona auf Vorjahresniveau.

++ VWN fährt wieder Gewinn ein - Erstes Halbjahr macht Hoffnung ++

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Volkswagen Nutzfahrzeuge ist im ersten Halbjahr in die Gewinzone zurückgekehrt. Der Crafter- und Caddy-Bauer fuhr ein operatives Ergebnis von 87 Millionen Euro ein, im Vorjahreszeitraum stand ein Verlust von 334 Millionen zu Buche. VWN-Vorstandschef Carsten Intra sprach von einem echten Kraftakt im ersten Halbjahr. Trotz des guten Ergebnisses bleibe die Lage aber abgespannt. Als Herausforderungen nannte er Lieferengpässe etwa bei den sogenannten Halbleitern, aus denen Mikrochips gefertigt werden, sowie die Corona-Pandemie. Das erste Halbjahr stimme ihn dennoch positiv, so der VWN-Chef, auch mit Blick auf das Gesamtjahresergebnis.

++ Osho-Betreiber zu Club-Schließungen: "Leute werden privat feiern" ++

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„Private Partys werden durch die Decke gehen“, davon ist der hannoversche Club-Betreiber Martin Polomka überzeugt. Die Leute würden künftig ohne Hygienekonzepte privat in irgendwelchen Kellern feiern, sagte der Osho-, Palo Palo- und RP5-Betreiber der NP.

Der Grund: Clubs, Diskos und Shisha-Bars in Hannover sind geschlossen, denn die neue Corona-Verordnung des Landes schreibt das vor ab einer Sieben-Tage-Inzidenz höher als 10. Derzeit rangiert sie bei 29,8. Zuvor hatten sich besonders viele junge Menschen beim Tanzen angesteckt.

Clubbetreiber Polomka sagte jedoch, man habe Corona-Tests geprüft, Daten erfasst und ein Hygienekonzept erstellen lassen – wenn das in die Hose geht, haben nicht die Diskotheken schuld, so Polomka wörtlich. Er habe seine 18 Festangestellten und 60 Aushilfen wieder nach Hause schicken müssen.

Andere Clubs wie das Infinity in der Marktstraße öffnen erst gar nicht wieder. Dort hofft man, dass bald nicht mehr nur der Inzidenzwert ausschlaggebend für die Corona-Regeln sein wird. Die Ministerpräsidenten wollen mit der Kanzlerin am 10. August darüber beraten.

++ Müllgebühren: Gericht will bald über Rechtmäßigkeit entscheiden ++

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Ob die Müllgebühren in der Region Hannover gerecht sind oder nicht, darüber will offenbar im Herbst das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen entscheiden. Geklagt hat Eberhard Wicke, ein Mitglied der CDU-Regionsfraktion, wie die HAZ berichtet. Wicke stört sich offenbar daran, dass Bürger über die Grundgebühr auch Leistungen bezahlen müssen, die sie selten oder gar nicht nutzen, wie für Sperrmüll oder Wertstoffhöfe. Damit verstoße die Müllgebührensatzung nach Ansicht Wickes gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes und gegen das niedersächsische Abfallgesetz.

Der Kläger wirft zudem dem Abfallbetrieb Aha und der Regionsversammlung vor, die Berechnung der Müllgebühren nicht transparent gemacht zu haben. Die Bürger hätten ein Anrecht darauf zu erfahren, wie viel sie für welche Leistung zahlen müssten. Die Klage stammt bereits aus dem Jahr 2017 und soll voraussichtlich erst nach der Kommunalwahl im September verhandelt werden.