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++ 75 Jahre Niedersachsen: Große Pläne für das Jubiläumsjahr ++

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75 Jahre Niedersachsen – diesen runden Geburtstag will sich die Landesregierung nicht nehmen lassen. Ministerpräsident Stephan Weil hat am Dienstag das Programm vorgestellt. Im Herbst soll es eine dreitägige Party in Hannover geben.

Das Jubiläumsjahr falle in eine sehr schwierige Zeit, so Regierungschef Weil. Doch die Niedersächsinnen und Niedersachsen hätten gerade auch in der 75-jährigen Geschichte des Landes so manche außergewöhnliche Herausforderung angenommen und gemeistert. Deshalb solle auch das Landesjubiläum gebührend gefeiert werden – sofern es die Pandemie-Lage zulässt.

Neben vielen Mitmach-Aktionen über das ganze Jahr ist im Oktober ein großes Festwochenende am Maschsee geplant: Der Tag der Niedersachsen. Am Gründungstag selbst wird es einen Festakt im HCC geben – mit voraussichtlich 2.500 geladenen Gästen. Das Land Niedersachsen wurde am 1. November 1946 auf Anordnung der britischen Militärregierung gegründet.

++ Stadt will Aufenthaltsqualität für Suchtkranke vor dem "Stellwerk" verbessern ++

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Hinter Hannovers Hauptbahnhof wird der Vorplatz an der Fernroder Straße umgestaltet. Die Stadt lässt dort Sitzmöglichkeiten und Unterstände errichteten, um den Aufenthalt der suchtkranken Menschen zu verbessern. Die Baumaßnahme wurde nach Angaben der Stadt auch vor dem Hintergrund der Pandemie notwendig, weil sich im Drogenkonsumraum „Stellwerk“ weniger Menschen als üblich aufhalten können. Die neuen Unterstände und Sitzplätze werden mit Abständen aufgestellt, damit auch kleinere Gruppen separat zusammensitzen können. Die Dächer sollen einen Schutz vor Regen und Sonne bieten. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 50.000 Euro, finanziert seitens der Stadt aus Mitteln des Programms „Suchtkranke in der Innenstadt“. Die Region Hannover beteiligt sich ebenfalls an den Kosten.

++ Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert ++

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Radfahrer sollen komfortabler von Laatzen nach Hannover und zurück radeln - auf einer Spur der Hildesheimer Straße. Und dieses sogenannte Stadtexperiment zur Interkommunalen Veloroute nimmt nun Formen an. Ab kommenden Montag wird die Fahrspur auf dem Laatzener Stadtgebiet markiert. Gearbeitet wird zunächst Richtung Süden. Dazu muss die Hildesheimer Straße zwischen der Einmündung Am Brabrinke bis zum nördlichen Beginn der Erich-Panitz-Straße voll gesperrt werden. Im Anschluss geht es in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Hannover weiter. Die Velouroute auf der Hildesheimer Straße soll im Sommer - vorrausichtlich im Juni - in Betrieb genommen werden. Statt motorisierten Fahrzeugen ist der markierte Bereich dann künftig Fahrradfahrern vorbehalten, zumindest testweise und für ein Jahr.

++ Eishockey: Scorpions vor Entscheidungsspiel gegen Herne ++

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Die Hannover Scorpions wollen Dienstagabend in die Aufstiegsspiele zur 2. Eishockey-Bundesliga, der DEL2 einziehen. Dazu müssen die Scorpions das entscheidende dritte Play-Off Finale der Oberliga Nord gegen Herne unbedingt gewinnen. Bisher haben beide Teams je ein Duell für sich entscheiden können –zwei Siege sind zum Weiterkommen nötig. In den möglichen Aufstiegsspielen würde der Meister der Oberliga Süd, die Wölfe aus Selb, auf die Scorpions warten. Das entscheidende Duell gegen Herne beginnt um 20 Uhr in Mellendorf.

++ Stadt finanziert Schnelltest für Kita-Beschäftigte mit 1,25 Mio Euro ++

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Die Stadt Hannover übernimmt die Hälfte der Kosten für die Schnelltests der Kita-Beschäftigten. Sie stellt dafür zusätzlich 1,25 Millionen Euro bereit. Der Jugendhilfeausschuss hat einen entsprechenden Vorschlag der Verwaltung abgesegnet. Das Land zahlt die andere Hälfte der Kosten. Die Stadt Hannover übernimmt auch zu 50 Prozent die Testkosten der freien Kita-Träger – mit Hilfe einer überplanmäßigen Ausgabe im Haushalt. Zuletzt hatte es Streit darüber gegeben, wer für diese Kosten aufkommen soll. Da die freien Träger mit dem Aufbau von Testkapazitäten begonnen hätten, werde von einem wöchentlichen Aufkommen von bis zu 14.000 Tests ausgegangen, heißt es von der Stadtverwaltung. Die Kosten pro Selbsttest sollen bei sechs Euro liegen. Kita-Beschäftigte in Niedersachsen sollen sich künftig zweimal in der Woche selbst testen, so hat es das Kultusministerium vorgesehen.

++ Zeichen der Solidarität: Inter* Pride Flaggen vor dem Neuen Rathaus ++

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Vor dem Neuen Rathaus wehen gelbe Flaggen mit einem lila-farbenden Kreis: Die Inter* Pride Flaggen. Als Zeichen der Anerkennung und Solidarität für intergeschlechtliche Menschen hat Oberbürgermeister Belit Onay am Montag zum ersten Mal die Inter* Pride Flaggen gehisst.

Zugleich war es der Startschuss für die Kampagne „Ich bin Inter*… sieht man doch“, die die Stadt Hannover gemeinsam mit dem Verein Intergeschlechtliche Menschen Landesverband Niedersachsen sowie der Landeskoordination Inter im Queeren Netzwerk Niedersachsen e.V. gestaltet hat. Sie soll die Sichtbarkeit von intergeschlechtlichen Menschen in Hannover und Niedersachsen erhöhen. Nach Angaben der Kampagne leben statistisch gesehen etwa 20.000 intergeschlechtliche Menschen in Niedersachsen, das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Burgwedel.  

++ Click & Meet in der Region: IHK Hannover spürt Erleichterung in der Branche ++

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Endlich wieder Geschäfte von Innen sehen: In der Region Hannover ist am Montag das Click & Meet-Angebot gestartet. Um einen Laden zu besuchen, müssen Kunden zuvor einen Termin buchen, einen negativen Test vorlegen und weiterhin Maske tragen. Die IHK Hannover begrüßt grundsätzlich die neuen Öffnungsmöglichkeiten. Bei den Geschäften, die jetzt wieder öffnen können, sei eine große Erleichterung zu spüren, so IHK-Chefin Meike Bielfeldt.  Dass nun Click & Meet in Kommunen mit einer Inzidenz bis zu 150 möglich sei, bezeichnet sie als Hoffnungsschimmer.

Andere Punkte der neuen Regelungen sind aus Sicht der IHK-Hauptgeschäftsführerin nur schwer nachvollziehbar. Zum Beispiel, dass jetzt in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 weniger Menschen als bislang gleichzeitig in Lebensmittelgeschäften einkaufen dürfen: Bielfeldt warnt hier vor langen Warteschlangen zu Stoßzeiten. Außerdem vermisst die IHK-Chefin eine Öffnungsperspektive für die Gastronomie oder touristische Übernachtungen. Zugleich fordert sie eine vorsichtige Öffnungsstrategie für körpernahe Dienstleistungen, wie zum Beispiel für Nagel- und Tattoostudios.

In der Region Hannover liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach RKI-Angaben tagesaktuell bei 141.

++ Impf-Marathon am WE: 75.000 Impfungen in Niedersachsen ++

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Es war ein echter Impf-Marathon: In Niedersachsen sind am Wochenende rund 75.000 Impfungen verabreicht worden. Das Niedersächsische Gesundheitsministerium spricht von einem Erfolg, die Erwartungen für das geplante Impf-Wochenende seien übertroffen worden.

Nach Angaben des Ministeriums haben aktuell 23,4 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Damit liege Niedersachsen im Ländervergleich mittlerweile auf Platz 8. Gesundheitsministerin Daniela Behrens dankt allen Beteiligten in den Impfzentren für deren Einsatz: Denn die Impfleistung sei zuletzt kontinuierlich gesteigert worden. Ein Großteil der Menschen über 70 hätten jetzt bereits ein Impfangebot erhalten. Auf den Wartelisten der Impfzentren stünden aktuell noch rund 33.000 Personen aus dieser Altersgruppe.  Für Gesundheitsministerin Behrens ist damit ein großer Schritt auf dem Weg gemacht worden, die besonders gefährdeten Menschen vor Infektionen und schweren Krankheitsverläufen zu schützen. Sie stellt in Aussicht, dass nun auch den Menschen aus der Prioritätsgruppe 3 nach und nach ein Impfangebot gemacht werden kann.  

++ Medienbericht: Ist Hannover 96 schon auf Trainersuche? ++

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Es wird eng für Kenan Kocak. Offenbar hat die Trainersuche bei Hannover 96 schon begonnen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung ist der Klub an einer Verpflichtung des Paderborner Trainers Steffen Baumgart interessiert. Demnach soll es bereits Gespräche gegeben haben. Baumgart hatte bereits Anfang des Monats verkündet, seinen auslaufenden Vertrag mit dem SC Paderborn nicht zu verlängern. Bei den Roten zeichnet sich derweil mehr und mehr eine Trennung von Cheftrainer Kocak ab.  Die Mannschaft verlor gestern 2:4 gegen den Tabellen-Drittletzten SV Sandhausen. Es war die 13. Pleite in dieser Saison.

++ Nach Feuer an der Spielhagenstr.: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung ++

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Wieso haben es Brandstifter auf ein leerstehendes Haus in der Südstadt abgesehen? Das will aktuell die Polizei herauszufinden – nachdem es vor wenigen Tagen erneut in dem Gebäude an der Spielhagenstraße gebrannt hat. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und bittet um Zeugenhinweise.

Der erste Brand war nicht mal eine Woche her, als am Freitagabend der Dachstuhl des ehemaligen Bürogebäudes einer Mineralöl-Firma in Flammen stand. Mehrere Passanten und Anwohner alarmierten die Feuerwehr. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte dauerten die Löscharbeiten gut zwei Stunden. Das Haus soll offenbar gelegentlich von Wohnungslosen für einen Schlafplatz genutzt werden. Das war an dem Abend aber nicht der Fall, verletzt wurde niemand. Bereits sechs Tage zuvor hatte die Feuerwehr im ersten Obergeschoss des Gebäudes ein gelegtes Feuer gelöscht. Die Polizei prüft aktuell einen Zusammenhang der Taten. Zeugen, die Hinweise geben können, sollen sich beim Kriminaldauerdienst Hannover melden.