++ Springe: Notfallambulanz schließt nachts ++

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Wer nachts zur Notfall-Ambulanz nach Springe kommt, könnte ab November vor verschlossenen Türen stehen. Das Klinikum Region Hannover schränkt die Öffnungszeiten der Station ein, wie mehrere Medien berichten. Demnach soll ab 1. November von Montag bis Donnerstag nur noch von 14 bis 22 Uhr geöffnet sein, Freitags von 10 bis 22 Uhr und am Wochenende von 8 bis 24 Uhr. Ursprünglich war die Notfallambulanz als 24-Stunden-Angebot gedacht gewesen. Allerdings komme in den Nachtstunden kaum jemand, hieß es vom Klinikum. Zum Jahresende schließt die Notfallambulanz ganz.

++ Frisör gewinnt Klage: Facebook muss 50.000 Euro zahlen ++

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Ein Frisör aus Hannover ist gerichtlich gegen Facebook vorgegangen – und hat vor dem Oberlandesgericht Celle Recht bekommen. Facebook muss nun eine Strafe von 50.000 Euro zahlen, berichten Medien. Der Grund: Facebook hatte eine Werbeseite mit Fotos und Kontaktdaten des Frisörs eingerichtet – gegen dessen Willen. Das Oberlandesgericht sah die Persönlichkeitsrechte des Frisörs verletzt. In erster Instanz hatte bereits das Landgericht dem Konzern untersagt, die Seite im Netz zu halten. Facebook ging in Berufung, scheiterte aber. Statt der 50.000 Euro Geldstrafe könnte der Irland-Chef von Facebook auch zehn Tage in Haft gehen – das dürfte aber wohl keine Option sein.

++ Arbeitslosenzahl sinkt auf Rekordtief ++

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Im Oktober waren weniger als 40.000 Menschen in der Region Hannover arbeitslos. Ein Rekordwert, den die Arbeitsagentur nach eigenen Angaben zuletzt vor 27 Jahren hatte. Es werde zunehmend wichtiger, dass sich Betriebe etwa Wiedereinsteigern nach der Erziehungszeit, Schwerbehinderten oder Langzeitarbeitslosen zuwenden, sagte Heike Döpke, Chefin der Agentur für Arbeit Hannover, laut Mitteilung. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent, das war ein Minus von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Allerdings liegt die Quote immer noch deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 5 Prozent. Derzeit gibt es laut Agentur rund 2700 freie Stellen, die meisten davon in den Bereichen Verkehr und Logistik, Soziales und Gesundheit sowie Produktion und Fertigung.

++ Grippe: Impfstoff ist rar ++

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Ärzte und Apotheken haben derzeit Schwierigkeiten ausreichend Grippeimpfstoff bereitzustellen. Die Knappheit scheint in Hannover größer zu sein als anderorts. Während Apotheken im Norden des Landes kein Problem haben ausreichend Impfstoff zu liefern, gibt es in Hannover ein Problem. Das sagte der stellvertretende Landesvorsitzende des Apothekerverbandes Mathias Grau in der HAZ.  Vor etwas mehr als einer Woche hatte er die Klage des Niedersächsischen Hausärzteverbandes über die Impfstoffknappheit noch zurückgewiesen. Jetzt stimmt er inzwischen zu, dass es die Lieferprobleme des Grippeimpfstoffes in Hannover gibt. Woran der Engpass gerade in Hannover liegt, ist unklar. "Wir versuchen das zu klären", sagte eine Sprecherin der Apothekerkammer in dem Zeitungsbericht. Eigentlich müsste ausreichend Grippe-Impfstoff am Markt sein. Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts standen zum Stichtag vor knapp einer Woche 15,3 Millionen Dosen zur Verfügung. Das Institut ist in Deutschland für die Freigabe der Impfstoffe verantwortlich und überwacht auch die Verteilung.

++ Euroblech: Macher sind zufrieden ++

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 Die Macher der „Euroblech“ haben eine positive Bilanz gezogen: Rund 56.000 Besucher seien von Dienstag bis Freitag aufs Messegelände gekommen. Damit habe man die Besucherzahl stabil halten können, trotz eines Tags weniger, sagte Euroblech-Direktorin Evelyn Warwick am Montag laut Mitteilung. Die rund 1500 Aussteller hätten gezeigt, dass sich die Industrie inzwischen digital aufstellt. Zur Euroblech kommen fast ausschließlich Fachbesucher. Die nächste findet in zwei Jahren wieder auf dem Messegelände statt.

++ Merkel-Rückzug: Althusmann spricht von "kraftvoller" Entscheidung ++

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Nach der Landtagswahl in Hessen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt, nicht mehr für den CDU-Vorsitz und das Kanzleramt kandidieren zu wollen. Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann sprach von einer "kraftvollen" Entscheidung, die eine Zäsur darstelle. Außerdem gehe es jetzt darum, eine Parteivorsitzende oder einen Parteivorsitzenden für die kommenden Jahr aufzustellen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte am Montag gegenüber n-tv, ob die SPD in der Großen Koalition auf Bundesebene bleibt, könne sich erst nach der Wahl des neuen CDU-Chefs entscheiden. Im Dezember wählt die Partei einen neuen Vorsitzenden.

++ Kostenlose Kitas: keine höheren Gebühren für Geschwister ++

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Seit dem Sommer sind Kitas kostenlos – doch die Stadtverwaltung wollte die Einnahmeausfälle wieder reinholen, indem sie Krippenbeiträge für Geschwisterkinder erhöht. Daraus wird nun nichts: Der Jugendhilfeausschuss hat die Pläne am Montag gekippt – zumindest bis zum Jahr 2020. Dann sollen die Gebühren neu geregelt werden. SPD, Grüne und FDP hatten einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag gestellt. Ziel soll die Entlastung möglichst vieler Eltern sein. Derzeit zahlen rund zwei Drittel den Höchstbeitrag in der Krippe. Er liegt bei 320 Euro im Monat.

++ Schwarzarbeit: Zoll und Stadt überprüfen 200 Betriebe in Hannover ++

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Zoll und Stadt haben in der vergangenen Woche 200 Betriebe in der Region Hannover auf mögliche Schwarzarbeit abgeklopft. Dabei haben die Beamten einen Menschen ohne Aufenthaltsberechtigung in Abschiebehaft genommen, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Ein weiterer, gegen den ein Haftbefehl vorlag, wurde der Polizei übergeben. Insgesamt kontrollierten die Behörden 412 Menschen. Niedersachsens Arbeitsminister Bernd Althusmann sagte laut Mitteilung, Schwarzarbeit verhindere die Schaffung neuer Arbeitsplätze und verzerre den Wettbewerb. Deshalb bleibe die Bekämpfung wichtig.

++ Nordstadt: Anwohner kritisieren Uni-Neubau ++

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Der geplante Neubau für die „Leibniz School of Education“ am Rande des Welfengartens sorgt bei Anwohnern in der Nordstadt für Unmut – das hat eine Info-Veranstaltung der Leibniz-Uni am Montagabend gezeigt. Rund 50 Anlieger bemängelten, dass die Uni im Vorfeld nicht angemessen über die Pläne für den vierstöckigen Neubau informiert habe. Uni-Präsident Volker Epping räumte nach der Veranstaltung ein, man habe die massive Kritik unterschätzt: "Es ist sicherlich eine Erfahrung dieser Runde, dass wir für zukünftige Bauvorhaben den Dialog suchen werden. Das heißt aber nicht, dass wir von den Möglichkeiten, die uns baurechtlich gegeben sind, nicht Gebrauch machen. Wir sind eine Innenstadt-Uni, wir sind stolz drauf, die Nordstadt lebt von der Universität und von daher hoffen wir natürlich auf ein gutes Miteinander." Im November soll der Bauantrag für den Neubau der „Leibniz School of Education“ eingereicht werden.

++ Hochburg für Autodiebe: Hannover auf Platz vier ++

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Wenn in Deutschland Autos gestohlen werden, dann in Berlin, Hamburg, Leipzig – oder Hannover: Unsere Stadt liegt laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft bundesweit auf Platz vier bei Autodiebstählen. Im vergangenen Jahr wurden hier mehr als 470 versicherte Autos geklaut, vor allem Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes. Das waren zwar weniger Pkw als 2016. Weil Diebe aber bei teureren Modellen zuschlugen, blieb die Schadenssumme etwa gleich: Sie lag bei 7,7 Millionen Euro. Die Polizei führt den Rückgang übrigens auf die extra eingerichtete Ermittlungsgruppe Kfz zurück.

++ Stöcken: Sportwagen überschlägt sich ++

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In Stöcken hat sich ein Sportwagen überschlagen, der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Der Audi S5 war am Montagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache von der Mecklenheidestraße abgekommen. Er fuhr über den Mittelstreifen, streifte zwei Bäume und ein Auto und überschlug sich dann. Der Wagen kam auf dem Dach zum Liegen, Passanten befreiten den 55-jährigen Fahrer. Danach geriet der S5 in Brand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf 31.000 Euro. Die Mecklenheidestraße war zeitweise gesperrt.

++ Lkw-Unfälle auf A2: Fahrer brechen Verkehrsregeln ++

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Auf der A2 kommt es immer wieder zu schweren Lkw-Unfällen. In der vergangenen Woche hat die Polizei dort 161 Brummi-Fahrer ertappt, die den vorgeschriebenen Mindestabstand nicht eingehalten hatten. Sechs benutzten auch ein Mobiltelefon während der Fahrt. Vor einer Woche war auf der A2 in Höhe Kreuz-Hannover Ost ein Tanklaster auf ein Stauende gefahren und in Flammen aufgegangen. Der Fahrer konnte nur noch tot geborgen werden. Die A2 war in Richtung Dortmund für einen Tag gesperrt, weil diese wegen des Feuers der Asphalt erneuert werden musste. In diesem Jahr hat es auf der Autobahn bereits Dutzende teils tödliche Lkw-Unfälle gegeben, die Polizei setzt die Kontrollen fort.

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