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++ Mittellandkanal: Zeuge rettet Jungen vor dem Ertrinken ++

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Das Wasser hatte gerade Mal 8 Grad und trotzdem hatten zwei Jungen am Wochenende in Hannover die irre Idee in den Mittellandkanal zu springen. Während der 12-Jährige kurz darauf wieder aus dem kalten Wasser stieg, ging der 9-Jährige plötzlich unter. Ein Zeuge, der das Ganze in Höhe des Lister Bades beobachtet hatte, sprang sofort in den Kanal und holte den bewusstlosen Jungen an die Oberfläche. Am Ufer kam das Kind wieder zu sich. Parallel zur Rettungsaktion hatten weitere Spaziergänger bereits den Notruf gewählt. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den 9-Jährigen und brachten den Jungen nach Hause zu seinen Eltern.

++ Termin-Shopping kann starten ++

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Ab Montag ist in der Region Hannover ein Termin-Shopping in den Geschäften möglich. Denn der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag drei Tage in Folge unter der maßgebenden Marke von 150. Entscheidend sind die Daten des Robert Koch-Institutes. Am Montag liegt die Inzidenz in der Region Hannover bei 141.  Beim "Click & Meet" wollen wohl gleich schon fast alle Geschäfte in Hannover mitmachen. Kunden müssen vor dem Shopping nicht nur vorab einen Termin vereinbaren und weiterhin eine Maske tragen, sie müssen auch einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist. In Hannovers Innenstadt werden dafür extra auf zahlreichen Plätzen Schnelltestzentren aufgebaut. Am Platz der Weltausstellung und am Schillerdenkmal sind zum Beispiel bereits welche in Betrieb. Weitere zentrale Schnelltesttentren sollen zeitnah folgen, etwa auf dem Ernst-August-Platz und dem Georgsplatz.

++ Kaum Verstöße zum Start der Ausgangssperre ++

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Die ersten beiden Nächte der neuen Ausgangsperre sind ruhig verlaufen. Die Polizei war zum Start am Wochenende verstärkt im Einsatz, um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren. Viele Verstöße gab es aber nicht. Denn es waren nur vereinzelt Menschen auf den Straßen unterwegs. In der ersten Nacht waren es zum Beispiel insgesamt nur rund 20 Verstöße. Die Beamten mussten auch nur wenige Ermahnungen aussprechen. Einzig in der Nordstadt und in Linden gab es in den ersten beiden Nächten lautstarken Protest. Jeweils 80 bis 100 Teilnehmer demonstrierten gegen die nächtliche Ausgangsperre. Es blieb aber friedlich.

++ Ausgangssperre gilt ab Samstag 22 Uhr / FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV ++

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Am Samstag tritt in der Region Hannover die nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Das hat Regionspräsident Hauke Jagau angekündigt. Die Ausgangsperre ist durch das neue Infektionsschutzgesetz begründet. Und weil die Region Hannover nach wie vor über der maßgebenden Inzidenzmarke von 100 liegt, tritt die Beschränkung direkt Samstag in Kraft. Das heißt, dass die Bürger zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr früh zu Hause bleiben müssen. Sie dürfen das Haus nur noch aus triftigem Grund verlassen. Zum Beispiel für den Arbeitsweg oder für dringend medizinische Behandlungen. Bewegung an frischer Luft soll bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine. Ab einer Inzidenz über 100 gilt nun außerdem eine verschärfte Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. In Bus und Bahn muss eine FFP2-Maske getragen werden. Die medizinische OP-Maske reicht nicht mehr aus. Das neue Infektionsschutzgesetz eröffnet zudem die Möglichkeit, in Geschäften nach Terminvereinbarung einzukaufen, solange der Inzidenzwert unter 150 liegt. Kunden müssen dafür einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

++ MHH rechnet mit Millionenverlust wegen Corona ++

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Die MHH befürchtet einen Millionenverlust in der Corona-Pandemie. Gleich mehrere Millionen könnten am Ende des Jahres in der Kasse fehlen, sagte MHH-Vizepräsidentin Martina Saurin der HAZ. Genauer könne sie die Summe nicht beziffern, weil sich die Berechnungsmodalitäten ständig änderten. Es herrsche eine „extrem angespannte Situation“, so Saurin. Die Ausgleichszahlungen des Bundes könnten die Erlösausfälle wegen frei gehaltener Betten und abgesagter Operationen nicht annähernd kompensieren. Zudem seien die Regelungen und Bedingungen sehr kompliziert, Rückerstattungen könnten sich über Jahre hinziehen. Die MHH war im vergangenen Jahr mit einem ausgeglichenen Haushalt aus der Krise gekommen, weil das Land Niedersachsen das Defizit aus dem Corona-Sonderhaushalt ausgeglichen hatte.

Derweil soll der Neubau der MHH im Sommer beginnen. Wissenschaftsminister Björn Thümler hatte gestern angekündigt, dass Mitte Juli erste Arbeiten am Gelände am Stadtfelddamm starten sollen. Das Land stellt dafür zunächst eine Milliarde Euro zur Verfügung.

++ Anderten: E-Bikes für 50.000 Euro geklaut ++

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E-Bikes im Wert von etwa 50.000 Euro haben Unbekannte aus dem Zentrallager eines Fahrradhändlers in Hannover-Anderten entwendet. Die Täter beschädigten einen Zaun und verschafften sich so Zugang zu dem Gelände in der Hägenstraße. Auf dem Flachdach des Lagers demolierten sie dann den Verschluss eines Oberlichtes und drangen in die Halle ein. Dort stahlen sie eine hohe Zahl an Elektro-Fahrrädern und transportierten sie vermutlich mit einem größeren Lkw ab. Der Tat in Anderten hatte sich bereits am vergangenen Wochenende ereignet, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sie sucht nun Zeugen.

++ DFL ordnet an: Hannover 96 muss in Quarantäne ++

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Die gesamte Mannschaft von Hannover 96 muss in Quarantäne – aber nicht wegen neuer Infektionen, sondern weil die Deutsche-Fußball-Liga das für alle Bundesliga- und Zweitliga-Vereine angeordnet hat.

Für die „Roten“ geht es am 3. Mai in eine Quasi-Quarantäne im häuslichen Umfeld und dann ab dem 12. Mai voraussichtlich ins Courtyard-Hotel am Maschsee. Dort sollen Spieler, Trainer und Betreuer dann bis zum 23. Mai residieren. Das Ganze soll 10.000 Euro pro Tag kosten, berichtet der „Sportbuzzer“.

Grund für die Quarantäne-Pflicht sind steigende Fall- und Verdachtszahlen bei den Profivereinen, zuletzt bei den Würzburger Kickers.

++ "Der Botschafter": Mutmaßlicher Passfälscher vor Gericht ++

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„Der Botschafter“ muss sich verantworten: Am Landgericht hier in Hannover hat am Donnerstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Passfälscher begonnen, der unter dem Decknamen „Der Botschafter“ bekannt sein soll. Der 66-Jährige muss sich wegen gewerbsmäßiger Urkundenfälschung in 22 Fällen verantworten - laut Staatsanwaltschaft „nur die Spitze des Eisbergs“. 12 Taten gab der aus dem Kosovo stammende Mann gestern zu. Er soll vor allem Menschen aus Albanien mit falschen Pass-Stempeln ermöglicht haben, länger in Deutschland zu bleiben, für 500 Euro pro Stempel.

Ende Juni hatte die Polizei einen ganzen Fälscherring ausgehoben und auch in Hannover Objekte untersucht, unter anderem eine Kneipe an der Schulenburger Landstraße. Das Gericht stellte dem mutmaßlichen Passfälscher eine Haftstrafe zwischen drei Jahren und acht Monaten und vier Jahren und zwei Monaten in Aussicht, für den Fall dass der „Botschafter“ umfassend gesteht. Der Prozess wird am 30. April fortgesetzt.

++ Land richtet Terminbörse ein für spontane Corona-Impfungen ++

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Mal eben gegen Corona impfen lassen? Das Land Niedersachsen hat eine Terminbörse im Internet eingerichtet, über die übrig gebliebene Impfdosen vergeben werden sollen. Freie Termine könnten dort ab sofort gebucht werden, teilte das Landesgesundheitsamt mit.

Allerdings könne sich dort nicht jeder anmelden, sondern nur Menschen, die impfberechtigt sind, also entweder älter als 70 oder aus beruflichen oder medizinischen Gründen. Durch den Start der Impfungen bei den Hausärzten habe die Kampagne an Fahrt aufgenommen, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Deshalb komme es immer häufiger, dass Termine in den Impfzentren kurzfristig abgesagt werden. Wenn in solchen Fällen nicht genug Zeit bleibe, um Menschen auf der Warteliste zu kontaktieren, könnten die Impfdosen über die Terminbörse vergeben werden.

Anmeldungen sind im Internet möglich unter impfportal-niedersachsen.de

 

++ Wolf aus Burgdorfer Rudel getötet - Kritik von Umweltschützern ++

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Nach mehrfachen Angriffen auf Nutztiere in der Region Hannover ist nun ein Wolf aus dem Burgdorfer Rudel erschossen worden, im Auftrag des Landes. Die Grünen und Naturschutzverbände hatten zuletzt massive Kritik am Wolfsmanagement geäußert.

Die Elterntiere des Burgdorfer Rudels waren zum Abschuss freigegeben, weil sie in ihrem Territorium wiederholt Schafe aber auch Rinder und Pferde gerissen haben sollen. Ob es sich bei dem nun erschossenen Tier um die gesuchte Wölfin handelt, ist noch unklar. Eine erste Betrachtung hat laut dem Umweltministerium ergeben, dass das Tier weiblich und wahrscheinlich ein bis zwei Jahre alt war.

An den jüngsten Abschussgenehmigungen des Landes hatte es scharfe Kritik gegeben. Nach Darstellung der Grünen und von Naturschutzverbänden sei in drei vorherigen Fällen das falsche Tier aus dem Rudel abgeschossen worden. Kein Problemwolf, sondern weibliche Jungtiere. Niedersachsens Grüne haben nun eine Verfassungsklage beim Staatsgerichtshof eingereicht. Damit wollen sie die Landesregierung zwingen, mehr Informationen über die Wolfsabschüsse herauszugeben.