++ Trotz Rekordsommer: TUI verzeichnet Umsatz- und Gewinnplus ++

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Sonnige Aussichten bei der TUI: Der hannoversche Reisekonzern freut sich über gute Geschäfte. Gestern hat TUI seine Bilanz vorgestellt. Und obwohl viele Urlauber wegen des heißen Sommers auf Reisen in den Süden verzichtet haben, kann das Unternehmen seinen Gewinn sogar steigern: um rund 14 Prozent auf 733 Millionen Euro. Eigene Hotels und Kreuzfahrten sind dabei die wichtigsten Einnahmequellen für den weltgrößten Reisekonzern.

++ Todesfahrt in der Fußgängerzone: Mordprozess ohne Öffentlichkeit ++

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Auf der Flucht vor der Polizei soll ein junger Mann im Sommer in der Bahnhofstraße einen Rentner totgefahren haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 18-jährigen Mord vor und seit gestern muss er sich vor Gericht verantworten. Der Prozess wird aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das hat der vorsitzende Richter gestern gleich zu Beginn des Verfahrens entschieden und damit einem Antrag der Verteidigung stattgegeben. Zur Begründung hieß es: der Angeklagte leide unter einer Persönlichkeitsstörung, sei depressiv und suizidgefährdet. Fände der Prozess nun öffentlich statt, sei eine Verschlechterung seines Zustands zu befürchten.

Im Juni soll der 18-Jährige erst einen Mercedes SLK geklaut und damit betrunken und ohne Führerschein eine Spritztour gemacht haben. Als ihn eine Polizeistreife kontrollieren wollte, begann seine Flucht durch die Fußgängerzone – die für den 82-jährigen Fußgänger dann tödlich endete. Im Januar soll in dem Prozess ein Urteil fallen.

++ Nach Mammutsitzung: Stadtrat beschließt Doppelhaushalt ++

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Zehn Stunden Beratung für 4,8 Milliarden Euro. Der Stadtrat hat gestern den Doppelhaushalt für Hannover für 2019 und 2020 beschlossen: Nun kann die Stadt in den kommenden beiden Jahren jeweils gut 2,4 Milliarden Euro ausgeben. Schwerpunkte werden zum Beispiel der soziale Wohnungsbau und der Ausbau des Radwegenetzes sein. Außerdem investiert die Stadt unter anderem mit ihrem Kunstrasenprojekt in den Sport. Soziale Initiativen wie der Kältebus für Wohnungslose oder die Familienzentren können ebenfalls mit mehr Geld kalkulieren.

Dank sprudelnder Einnahmen insbesondere aus der Gewerbesteuer steht unterm Strich die schwarze Null. Kritik von der Opposition gab es trotzdem. Am Ende stimmten 35 Ratsleute für den Haushalt, 20 dagegen.

++ Mercedes-Klau in Isernhagen-Süd: Blitzerfoto zeigt mutmaßlichen Dieb ++

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Auf frischer Tat… geblitzt: Die Polizei ist Autodieben auf die Spur gekommen – denn zumindest einer der mutmaßlichen Täter war mit seinem wertvollen Diebesgut zu schnell unterwegs. Mithilfe eines Blitzerfotos sucht die Polizei jetzt nach Zeugen. In der Nacht auf den 19. August hatten die bislang unbekannten Täter zwei Mercedes in Isernhagen-Süd gestohlen. Ihr Gesamtwert liegt bei rund 150.000 Euro. Noch in der Tatnacht wurde einer der Diebe auf der A10 in Brandenburg geblitzt– er war dort  knapp 20 km/h zu schnell unterwegs. Wenige Tage später war einer der Wagen dann  in Polen aufgetaucht. Doch von den Dieben fehlt weiter jede Spur. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen. Aktuell warnt die Polizei auch vor Autodieben, die es gezielt auf Volkswagen-Modelle abgesehen haben. Insbesondere auf den VW Tiguan.

++ Statistik der Region: Hannover verliert Einwohner an Umland ++

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Der Region Hannover treu geblieben: Rund 26.000 Menschen wechseln jährlich ihren Wohnsitz - innerhalb der Region. Dabei wenden sich die meisten vom Großstadtleben in Hannover ab. Das geht aus einer Auswertung der Einwohnermelderegister hervor, die die Region Hannover durchführt hat. Die Statistik zeigt: Fast alle Städte und Gemeinden im Umland verzeichnen in der innerregionalen Wanderung einen Gewinn - der größtenteils zu Lasten der Landeshauptstadt geht. Rund 3.250 Einwohner kehrten im Jahr 2017 Hannover den Rücken. Etwas weniger Verlust als noch im Vorjahr. Den stärksten Zuzug hingegen erlebten Barsinghausen, Pattensen und Wunstorf.

++ Betrugsmasche "Falscher Polizist": Rentnerin verliert 12.000 Euro ++

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Immer wieder schaffen es Trickbetrüger, Senioren um ihr Erspartes zu bringen, indem sie sich als Polizisten ausgeben: Durch diese Masche hat eine 79-jährige Frau aus Badenstedt am Mittwoch 12.000 Euro verloren. Aufwendig tischten ihr die Betrüger am Telefon eine Geschichte von Einbrechern auf, die in ihrer Nachbarschaft auf Beutezug seien – und brachten die Seniorin letztlich dazu ihr Vermögen in Tüten in einer Mülltonne an der Woermannstraße zu deponieren. Als der Betrug auffiel, war es schon zu spät. Auch in Davenstedt versuchten falsche Polizisten ihr Glück: Doch dank eines wachsames Rentnerpaares konnte die Polizei die mutmaßlichen Betrüger im Alter von 17,18 und 24 Jahren bereits festnehmen.

 

++ Neue Feuer- und Rettungswache in Kirchrode: Fertigstellung verzögert sich ++

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Der Bau der Feuer- und Rettungswache 3 in Kirchrode geht langsamer voran als geplant: Eigentlich sollte der Bau an der Lange-Feld-Straße bereits im April kommenden Jahres fertiggestellt sein – doch die Bauzeit wird nun voraussichtlich ein halbes Jahr länger dauern. Nach Medienberichten haben nicht erkennbare Bodenaltlasten und alte Fundamente den Baufortschitt erheblich behindert, und auch die Sanierung der Lange-Feld-Straße selbst hatte sich verzögert und die Baustelle schwer erreichbar gemacht. Nun ist der 1. Oktober 2019 als Fertigstellungstermin angepeilt. Morgen soll Richtfest für die neue Wache 3 gefeiert werden, die die alte Feuerwache an der Jordanstraße ersetzen soll. Der Standort war auch darum ausgewählt worden, weil die Messe von dort über den Schnellweg in nur sieben Minuten erreicht werden kann. Darum wird der Neubau auch von der Messe AG bezuschusst.

++ Vorsicht, Diebstahl: Autoknacker haben es auf VW-Modelle abgesehen ++

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Wer einen VW Tiguan fährt, der sollte aktuell in Hannover besonders wachsam sein: Denn Autodiebe haben es bei uns momentan auf dieses Modell abgesehen. Laut Polizei haben Autoknacker seit Anfang des Monats insgesamt schon zwölfmal Autos der Marke Volkswagen gestohlen oder es versucht – acht Mal war es der Tiguan. Die Serie begann am 3. Dezember als ein Tiguan an der Ahlemer Straße in Linden-Nord gestohlen wurde. Seitdem schlugen die Täter fast täglich in der Südstadt zu. Unter anderem an der Geibelstraße, Wilhelmstraße, Lola-Fischel-Straße, Mozart- und Wiesenstraße. Seit Beginn dieser Woche war auch Lehrte von mehreren VW-Diebstählen betroffen. Der Gesamtschaden: 155.000 Euro. Die Polizei rät zur Vorsicht – nicht nur beim Parken und verriegeln: Wer bemerkt, dass Autos mit auswärtigen Kennzeichen auffällig langsam durch die Straßen streifen, oder Autos fotografiert werden, sollte die Polizei rufen.

 

++ Silvester: Mitführen von Böllern in der City untersagt ++

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Zum geplanten Feuerwerksverbot in Hannovers Innenstadt an Silvester will die Stadt Hannover in der kommende Woche konkrete Details bekanntgeben. Erste Einzelheiten wurden allerdings bereits am Mittwoch im Finanzausschuss benannt. So soll nicht nur das Anzünden, sondern auch das Mitführen von Böllern in der City untersagt werden, so Ordnungsdezernent Axel von der Ohe im Ausschuss. Die Verbotszone werde sich auf den Kröpcke und die umliegenden Plätze konzentrieren. Die Polizei werde in der Silvesternacht mit „erheblichem Personal“ präsent sein und das Verbot durchsetzen. Der städtische Ordnungsdienst wird nicht eingesetzt.

++ Aufatmen für Anlieger: Umstrittene Straßenausbaubeiträge gekippt ++

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Wenn eine kaputte Straße in Hannover saniert wird, dann werden die Anwohner künftig nicht mehr zur Kasse gebeten: Der Finanzausschuss des Rates hat gestern mit großer Mehrheit beschlossen, die umstrittene und immer wieder heftig diskutierte Straßenausbaubeitragssatzung – Strabs – zu streichen. Zwar müssen noch weitere Gremien zustimmen, zuletzt der Rat, dort gilt grünes Licht für die Streichung aber als sicher. Stichtag für den Beschluss ist der 1. Januar 2019. Anlieger, deren Straßen bis dahin fertig Saniert wurden, können noch für die Arbeiten anteilig zur Kasse gebeten werden- sofern die Rechnung dafür rechtzeitig bei der Stadt gelandet ist. Das Tiefbauamt hat eine Verjährungsfrist von vier Jahren angesetztt, heißt bis Ende 2022 können noch Rechnungen kommen. Das betrifft etwa 60 Straßenerneuerungen, mit geschätzt 14 Millionen Euro Kosten, die noch auf Anlieger umgelegt werden.

++ Entwarnung nach Seuchen-Alarm: Doch kein Ebola in Burg ++

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Große Aufregung gestern im Stadtteil Burg: Eine kranke Frau, die erst vor kurzem aus Kamerun zurückgekehrt war, hat dort einen Ebola-Alarm ausgelöst. Am Abend gab es dann jedoch Entwarnung: Der Verdacht auf den gefährlichen Virus hatte sich nicht erhärtet. Mitarbeiter des Landesgesundheitsamtes hatten das Blut der Frau auf das Ebola-Virus getestet, der Test fiel negativ aus. Einsatz eines ABC Trupps der Feuerwehr hatte im Wernigeroder Weg am Nachmittag für Aufregung gesorgt. Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen rückten in die kleine Seitenstraße an. Einsatzkräfte in Schutzanzügen isolierten die dreifache Mutter, die unter hohem Fieber litt, in ihrer Wohnung. Für Anwohner habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden, so ein Feuerwehr-Sprecher gegenüber Radio Hannover. Ebola-Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen - also etwa über Blut, Speichel oder Schweiß. In Niedersachsen hat es bislang noch keine Ebola-Fälle gegeben – in allen Verdachtsfällen konnte anschließend Entwarnung gegeben werden.

++ Aus Online wird offline: Zalando plant ein Geschäft in Hannover ++

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Das analoge Shopping verlagert sich mehr und mehr ins Internet? Nicht ganz, es geht auch umgekehrt: Der Online-Händler Zalando kommt mit einem Outlet in Hannovers Innenstadt. Im Herbst 2019 will Zalando in der Großen Packhofstraße eine Filiale eröffnen, dort wo aktuell „Vero Moda“ und „Jack and Jones“ ihre Kleidung verkaufen. Rund 60 Mitarbeiter sollen in dem neuen Geschäft, für das ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen wurde, tätig sein. In Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig und Hamburg ist der Onlinehändler mit dem Konzept bereits erfolgreich, plant bis 2020 noch weitere Filialen. Die Innenstadthändler sehen der Neueröffnung im kommenden Herbst positiv entgegen – sie erhoffen sich eine zusätzliche Belebung der hannoverschen Innenstadt.

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