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++ Wolf aus Burgdorfer Rudel getötet - Kritik von Umweltschützern ++

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Nach mehrfachen Angriffen auf Nutztiere in der Region Hannover ist nun ein Wolf aus dem Burgdorfer Rudel erschossen worden, im Auftrag des Landes. Die Grünen und Naturschutzverbände hatten zuletzt massive Kritik am Wolfsmanagement geäußert.

Die Elterntiere des Burgdorfer Rudels waren zum Abschuss freigegeben, weil sie in ihrem Territorium wiederholt Schafe aber auch Rinder und Pferde gerissen haben sollen. Ob es sich bei dem nun erschossenen Tier um die gesuchte Wölfin handelt, ist noch unklar. Eine erste Betrachtung hat laut dem Umweltministerium ergeben, dass das Tier weiblich und wahrscheinlich ein bis zwei Jahre alt war.

An den jüngsten Abschussgenehmigungen des Landes hatte es scharfe Kritik gegeben. Nach Darstellung der Grünen und von Naturschutzverbänden sei in drei vorherigen Fällen das falsche Tier aus dem Rudel abgeschossen worden. Kein Problemwolf, sondern weibliche Jungtiere. Niedersachsens Grüne haben nun eine Verfassungsklage beim Staatsgerichtshof eingereicht. Damit wollen sie die Landesregierung zwingen, mehr Informationen über die Wolfsabschüsse herauszugeben.

 

++ Notbremse: Hannover droht erneut nächtliche Ausgangssperre ++

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Hannover und der Region droht nun wieder eine nächtliche Ausgangssperre – und zwar schon ab der kommenden Woche. Grund ist die am Donnerstag auch vom Bundesrat beschlossene und damit rechtskräftige Corona-Notbremse. Sie sieht Ausgangssperren zwischen 22 und 5 Uhr vor für Städte und Kreise, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner über 100 liegt. In der Region Hannover rangierte sie zuletzt bei 157,8.

Am Samstag will das Land Niedersachsen eine Verordnung erlassen, die auf die Corona-Notbremse des Bundes verweist. Für eine nächtliche Ausgangssperre müste die Region im nächsten Schritt eine Allgemeinverfügung erlassen, die Regelung könnte dann frühestens ab Montag gelten. Es wäre nicht die erste derartige Maßnahme. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte die letzte Ausgangssperre wieder gekippt.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte, die Corona-Notbremse sei kein großer Wurf für den Infektionsschutz. Er rechne damit, dass die Regelung wegen der umstrittenen Ausgangssperre vor dem Bundesverfassungsgericht landet.

++ Kfz-Zulassungstelle öffnet am Montag wieder für alle ++

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Hannovers Kfz-Zulassungsstelle soll ab Montag wieder für alle öffnen – auch für Privatkunden. Die Behörde am Schützenplatz hatte nach mehreren Corona-Erkrankungen zunächst vorübergehend schließen müssen und war danach nur eingeschränkt in Betrieb. Seit dieser Woche hilft die Regionsverwaltung mit aus. Nach derzeitigem Stand der Stadt können alle Kunden, die für die nächste Woche bereits einen Termin in der Kfz-Zulassungsstelle haben, davon ausgehen, dass dieser auch stattfinden kann. Durch organisatorische Änderungen will die Behörde auch Ersatzangebote für die ausgefallenen Termine der vergangenen beiden Wochen machen. Die Kundenkontakte laufen weiterhin über die Zulassungsstelle der Stadt. Das Personal der Region übernimmt die Bearbeitung von Anträgen, nimmt die Anträge selbst aber nicht entgegen.

++ MHH-Neubau im Zeitplan - erste Arbeiten sollen im Sommer beginnen ++

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Einen Termin für den ersten Spatenstich gibt es zwar noch nicht. Das Land und die Medizinische Hochschule Hannover halten aber daran fest, dass der Neubau für die MHH 2030 fertig sein soll. Das sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler bei einem Besuch in der MHH. Er sieht das Milliardenprojekt im Zeitplan. Es gebe im Moment keine Anzeichen von Verzögerungen. Im Sommer sollen erste vorbereitende Arbeiten beginnen. Dann soll das 16 Hektar große Baugelände am Stadtfelddamm gesichert, eingeebnet und gerodet werden. Der MHH-Neubau ist notwendig, weil das 1971 in Betrieb genommen Bettenhaus marode ist. Es kann nicht saniert werden, weil der Bau nicht mehr den Anforderungen der modernen Medizin entspricht. In einem ersten Schritt sollen voraussichtlich die Kinderklinik mit einem Eltern-Kind-Zentrum sowie ein Herz-Lungen-Zentrum am neuen Standort errichtet werden.

++ Hannover 96: Kocak und Zuber dürfen weitermachen ++

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Kocak und Zuber dürfen erst mal weitermachen: Hannover 96 hat der Sportlichen Leitung am Tag nach dem 3:1 Heimsieg gegen Regensburg das Vertrauen ausgesprochen. Zumindest bis Saisonende. In den restlichen fünf Spielen gehe es mit Sportdirektor Gerhard Zuber und Trainer Kenan Kocak weiter, teilte der Verein mit. Der Heimsieg sei aufgrund der bisherigen Ergebnisse in der Rückrunde wichtig gewesen. Jetzt gehe es in den restlichen Partien darum, weiter zu punkten, die Saison versöhnlich abzuschließen und ein positives Signal für die kommende Spielzeit zu setzen. Zum Saisonende kündigte 96 eine umfassende Analyse mit allen Beteiligten an. In Sachen Kaderplanung sagte der Verein, es würden die Gespräche fortgesetzt und forciert  - mit dem Ziel, eine schlagkräftige und wettbewerbsfähige Mannschaft mit Perspektive zusammenzustellen

++ Niedersachsen will Johnson & Johnson in Hotspots einsetzen ++

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Das Land Niedersachsen erhält noch in dieser Woche die ersten Impfdosen des US-Herstellers Johnson & Johnson. Die insgesamt 21.600 Dosen sollen zunächst in kritischen Corona-Hotspots eingesetzt werden – etwa in Salzgitter, Wolfsburg, Peine und Vechta, sagte der Leiter der niedersächsischen Corona-Krisenstabes, Heiger Scholz, im Gesundheitsausschuss des Landtags. Die Region Hannover erhält dagegen trotz einer hohen Sieben-Tage-Inzidenz von fast 158 keine zusätzlichen Impfdosen. Eine zusätzliche Lieferung an die Region Hannover lasse sich trotz der großen Einwohnerzahl nicht rechtfertigen, sagte Scholz. Die Region sei bei weitem nicht in der Spitzengruppe. In Salzgitter und Vechta liegt der Inzidenzwert über 300. Niedersachsen rechnet für Mai und Juni mit einer Lieferung von insgesamt rund 2,1 Millionen Impfdosen aller Hersteller für die Impfzentren. Hinzu kommen die Lieferungen für die Arztpraxen.

++ Tui führt Beratungsgebühr in Reisebüros ein ++

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Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui will eine Beratungsgebühr für seine Reisebüros einführen. Geplant sei ein „Service-Entgelt“, das Kunden etwa für die Zusammenstellung von detaillierten Angeboten, Leistungsvergleichen oder weiterführenden Informationen zahlen müssten, hieß es aus dem Unternehmen. Mit der Beratungsgebühr solle auch ein Teil des Aufwands aufgefangen werden, der entstehe, wenn Kunden sich erst ausgiebig im Reisebüro informierten und dann woanders buchten, etwa im Internet.

Die Zeit sei reif dafür, hieß es bei der Tui. Der Konzern ist wegen der Corona-Pandemie in Schieflage geraten und wird vom Staat mit Milliarden gestützt.

Vorgesehen seien ein Basistarif für 15 beziehungsweise 29 Euro, je nach Gesamt-Reisepreis, den man für die Ausarbeitung eines genauen Angebots zahlen müsse. Für 25 bzw. 39 Euro sei zudem Unterstützung bei besonderen Anliegen zu haben, etwa für Reservierungen oder Aktivitäten im Hotel. Es handele sich dabei aber nicht um eine Art „Eintrittsgeld“ ins Reisebüro, unterstrich man bei der Tui. Eine gewisse Grundinformation bleibe gebührenfrei. Es werde dann jedoch darauf hingewiesen, dass weitere Beratung kostenpflichtig sei. Der Anbieter DER verlangt von seinen Kunden ebenfalls eine Beratungsgebühr.

++ A7: Kleintransporter fährt auf Lkw - langer Stau ++

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Auf der A7 bei Hannover hat es am Donnerstag einen schweren Unfall gegeben. An einem Stauende zwischen Wülferode und Anderten fuhr gegen acht Uhr früh ein Kleintransporter auf einen Lkw. Der Fahrer des Transporters wurde laut Polizei eingeklemmt, konnte dann aber befreit und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die Fahrerin des Lkw blieb unverletzt. Die A7 Richtung Norden musste zwischen Wülferode und Anderten gesperrt werden, es bildeten sich kilometerlange Staus.

++ Üstra und Regiobus: Nachtsternverkehr bleibt zunächst ausgesetzt ++

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Üstra und Regiobus setzen ihren Nachtsternverkehr an den Wochenenden weiterhin aus, zunächst voraussichtlich bis 9. Mai. Damit reagiere man auf die eingeschränkten Möglichkeiten Abends und Nachts, teilten die Verkehrsbetriebe am Donnerstag mit. Wegen der Corona-Maßnahmen gebe es weniger Fahrgäste zu diesen Zeiten.

Ob der Nachtsternverkehr ab dem 10. Mai wieder aufgenommen werde, hänge vom Infektionsgeschehen ab. Die Nachtliner und Rufentaxen blieben ebenfalls weiter ausgesetzt, auch in der Wedemark, in Springe, Wunstorf, Neustadt und Burgdorf.

++ Corona-Notbremse: Shoppen mit Termin soll wieder möglich sein ++

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Shopping mit Termin soll wieder möglich werden hier bei uns in Hannover. Das Land wolle den Spielraum der Corona-Notbremse nutzen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Mittwoch. Die Bundesregierung hatte die Regelung beschlossen.

Die Notbremse sieht unter anderem vor, dass das sogenannte Termin-Shopping bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 150 auf 100.000 Einwohner möglich ist. In Niedersachsen ist das derzeit nur bis zu einem Wert von 100 erlaubt. In Hannover liegt die Inzidenz derzeit deutlich darüber bei rund 136.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens sagte gestern, für die sogenannten Modellversuche, also Öffnen der City für Menschen mit einem negativen Corona-Test, lasse die Notbremse derzeit keinen Spielraum. Die Regelung sieht unter anderem nächtliche Ausgangssperren ab einer Inzidenz von 100 vor und Schulschließungen ab einem Wert von 165.