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++ Schüler sollen ab Mitte Mai wieder in den Wechselunterricht ++

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Niedersachsens Schüler sind schon viel zu lange zu Hause, sagt Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Er will ab Mitte Mai für alle Kinder und Jugendliche wieder Präsenzunterricht ermöglichen – zumindest im Wechselmodell, dem sogenannten Szenario B. Voraussetzung sei, dass die Corona-Testungen an den Schulen sicher und verlässlich laufen, so Tonne in der HAZ.

Wenn die in Kürze vorliegende Auswertung der Testungen ein solides Ergebnis erbringt, seien Spielräume für Präsenzunterricht auch bei höheren Inzidenzwerten drin, so der Minister. Er hoffe, dass möglichst ab Mitte Mai Wechselunterricht an allen Schulformen angeboten werden könne. Es gebe immer Unwägbarkeiten, und Änderungen bräuchten Vorlauf für die Umsetzung, so Tonne. Aber im Mai zu Änderungen zu kommen, sei die Zielmarke.

Derzeit sind in Niedersachsen nur die Grundschulen und einige Förderschulen sowie Abschlussjahrgänge jeweils mit halben Klassen im Präsenzunterricht – das gilt auch für die Region Hannover.

++ Ex-HDI-Chef Hinsch stirbt nach schwerem Unfall auf der A7 ++

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Der frühere HDI-Chef Christian Hinsch ist tot. Hinsch kam bei dem schweren Unfall auf der A7 bei Großburgwedel am Dienstag ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Der 65-Jährige war im Auto mit Anhänger unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links in die Mitteilleitplanke fuhr. Ein nachfolger Wagen konnte nicht ausweichen, es kam zum Zusammenstoß. Hinsch starb noch am selben in der MHH an seinen schweren Verletzungen, der Fahrer der andern Wagens blieb unverletzt.

Beim Versicherer HDI zeigte man sich fassungslos und erschüttert über den Tod des früheren Managers, ebenso bei der IHK Hannover, dessen Ehrenamts-Präsident Hinsch jahrelang gewesen war. Der 65-Jährige, der auch die Namensgebung der HDI-Arena eingefädelt hatte, war erst 2019 in den Ruhestand gegangen.

++ Wegen Bundes-Notbremse: Niedersachsen legt Modellkommunen-Projekt auf Eis ++

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Auch Hannover muss sich weiter gedulden. Das Modellvorhaben zur Öffnung von Handel und Gastronomie, gekoppelt an Schnelltest, kann in Niedersachsen vorerst nicht starten und liegt weiter auf Eis. Die neuen Regeln der Bundes-Notbremse erlauben solche Projekte nur bis zu einer harten Inzidenzgrenze von 100, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens im Landtag. Das derzeitige Infektionsgeschehen lasse angesichts dieser Rahmenbedingungen kaum Modellprojekte zu. Das Land will nun mit den kommunalen Spitzenverbände besprechen, welche Perspektiven für Modellprojekte gesehen werden, sagte Behrens. Die Landesregierung habe weiterhin ein großes Interesse daran, Modellprojekte möglich zu machen. 14 ausgewählten Kommunen hätten eigentlich schon am 12. April mit dem Öffnen von Handel, Theater und Kinos sowie der Außengastronomie starten sollen. Hannover hatte sich nach einer vergeblichen ersten Bewerbung für eine spätere zweite Runde beworben.

++ Dubisose Unfallflucht in Leinhausen++

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Ein seltsamer Vorfall bei einem Autounfall in Leinhausen beschäftigt derzeit die Polizei. Auf der Stöckener Straße waren zwei Autos zusammengestoßen. Ein Mann hatte einer 21-Jährigen die Vorfahrt genommen. Als beide ausstiegen, um den Schaden zu begutachten, soll der Unfallverursacher ein Bündel Geldscheine gezückt und angeboten haben den Schaden direkt vor Ort zu bezahlen. Als die 21-Jährige aber darauf Bestand den Unfall von der Polizei aufnehmen zu lassen, ließen der Mann und seine Beifahrerin das Auto einfach stehen und flüchteten zu Fuß. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei die Beifahrerin in der Nähe des Unfallortes antreffen. Ihr Begleiter der am Steuer saß blieb jedoch verschwunden. Der Halter des Unfallwagens ist ein 59-Jähriger aus Bielefeld, der aber laut Polizei eindeutig nicht der gesuchte Fahrer ist. Der Halter gab ebenso wie die Beifahrerin an, den Mann am Steuer nur flüchtig zu kennen und ihn nicht identifizieren zu können. Diese dubiosen Bekanntschaftsverhältnisse machen auch die Ermittler stutzig. Deshalb sucht die Polizei Zeugen, die weitere Hinweise geben können. Sie ermittelt wegen Unfallflucht.

++ Brunnen-Saison gestartet ++

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Nach der Winterpause sprudelt wieder Wasser durch Hannovers Brunnen. Die Stadt hat am Mittwoch die Brunnen-Saison offiziell eröffnet. Die ersten zehn Brunnen sind nun in Betrieb. Etwa auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus, auf dem Hannah Ahrend Platz vor dem Landtag, auf dem Holzmarkt, am Leibnizufer und auf dem Steintorplatz. Geplant ist, dass bis Ende der Woche nahezu alle städtischen Zierbrunnen in Hannover wieder sprudeln. Die zwölf Trinkwasserbrunnen werden allerdings aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation vorerst nicht angestellt. Für den Brunnenbetrieb investiert die Stadt jährlich rund 160.000 Euro für Strom, Wasser und die bauliche Instandhaltung.

++ Sicherheitspanne bei Schnelltest-Zentrum ++

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Bei einem Corona-Testzentrum in Hannover hat es eine Daten-Sicherheitspanne gegeben. Testergebnisse, Namen und Adressen von Getesteten seien theoretisch ohne besondere Kenntnisse abrufbar gewesen, bestätigte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Deutschen Presse Agentur. Man habe den Betreiber informiert, die Sicherheitslücke sei geschlossen worden. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Daten missbräuchlich abgeflossen seien, betonte das BSI. Man sehe es kritisch, wenn sensible Daten wie Namen, Adressen und medizinische Daten abgerufen werden könnten, so das Bundesamt. Die Betreiber hätten die Verantwortung, für Datensicherheit zu sorgen. Auch in weiteren Testzentren habe es andernorts Schwachstellen gegeben. Das Bundesamt habe aber relativ wenig Handhabe und könne keine Sanktionen verhängen. Betroffen von der Sicherheitslücke in dem Schnelltestzentrum in Hannover war demnach ein Tool, mit dem Patienten ihre Testergebnisse von der Internetseite herunterladen konnten. Mittlerweile sei diese Funktion deaktiviert.

++ Radweg auf der Ostseite des Maschsees wird saniert ++

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Schluss mit Schlaglöchern, Rissen und Huckeln auf der Asphaltdecke: Die Stadt lässt auf der Ostseite des Maschsees den Radweg am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer sanieren. Die Arbeiten sollen kommenden Montag beginnen und etwa zweieinhalb Monate dauern. Der Radweg wird auf ganzer Länger saniert - auf rund 2,4 km vom Kurt-Schwitters-Platz bis zum Strandbad. Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt. Der Radverkehr soll laut Stadt weitestgehend aufrecht erhalten bleiben.

++ Granatenfund in Weetzen: Kinder bringen Kriegsgeschoss mit nach Hause ++

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Drei Kinder aus dem Ronnenberger Ortsteil Weetzen haben beim Spielen einen hochbrisanten Fund gemacht: Sie entdeckten am Ortsrand eine alte Granate aus dem 2. Weltkrieg. Und nicht nur das: Laut Online-Medienberichten brachten sie das brandgefährliche Geschoss sogar stolz mit nach Hause. Die 6- bis 8-Jährigen hatten allerdings Glück: Der Sprengsatz war zwar noch intakt, der Zünder des Fundstücks allerdings nicht. Somit war die Granate nicht mehr gefährlich. Das fand allerdings erst der Kampfmittelräumdienst heraus, der von den Eltern der Kindern sofort gerufen worden war. Die Experten nahmen die Munition mit, um sie zu entsorgen.

++ Vorerst letzter Flug: Geflüchtete aus griechischen Lagern landen in Hannover ++

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Die Landung in Hannover ist für fast 3.000 Geflüchtete aus griechischen Lagern der symbolische Startpunkt in ein besseres Leben geworden. Am Donnerstag landet zum vorerst letzten Mal eine Maschine mit Schutzbedürftigen am Flughafen in Langenhagen. Vor rund einem Jahr erreichten die ersten Kinder und Jugendlichen in Hannover deutschen Boden, nachdem sie aus den überfüllten Lagern griechischer Inseln geholt worden waren. Deutschland sollte bei der Flüchtlingshilfe weiter vorangehen, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

++ Recken erhalten Lizenz für die Saison 2021/2022 ++

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Die Recken haben ihre Lizenz für die kommende Spielzeit in der Handball Bundesliga erhalten. Das gab die TSV Hannover Burgdorf am Dienstag per Mitteilung bekannt. Geschäftsführer Eike Korsen erklärte zur positiven Nachricht: Der Lizenzerhalt sei eine Bestätigung für die eingeschlagene Wegrichtung der Pandemiebewältigung. Man sei der Zukunft verpflichtet, die über Jahre aufgebauten Strukturen zu erhalten, wird Korsen weiter zitiert. Es sei momentan weit mehr als nur eine wirtschaftliche Ausnahmesituation.