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++ Ministerpräsident Weil: Bestellen keinen Sputnik-Impfstoff in Russland ++

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Bayern hat sich den russischen Impfstoff Sputnik V gesichert, Niedersachsen will das aber nicht tun. Das sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Donnerstag. Die Beschaffung von Impfstoff ist normalerweise Sache des Bundes. Der verteilt die Dosen dann auf die Länder, je nach Bevölkerungsanteil.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, mit Russland bilateral über Impfstoff sprechen zu wollen. Vor der Bestellung komme aber die Zulassung, so Spahn. Sputnik V ist in Europa noch nicht zugelassen, da der Arzneimittelbehörde EMA noch Daten fehlen. Erst nach einer Zulassung kann auch Bayern die vorbestellten zweieinhalb Millionen Impfdosen erhalten. Allerdings haben die Hersteller bereits zugelassener Mittel angekündigt, jetzt im zweiten Quartal deutlich mehr an Deutschland liefern zu wollen.

Einen "kurzen, harten Lockdown", wie ihn CDU-Chef Armin Laschet vorgeschlagen hat, lehnte Ministerpräsident Weil ebenfalls ab. Er könne derzeit keinen exponentiellen Anstieg der Corona-Infektionszahlen erkennen, so Weil. In der Region Hannover lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt bei 107,9.

++ Hannover Messe ab Montag im Netz - Macher hoffen auf 2022 ++

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Am Montag beginnt die „Hannover Messe“ - aber wegen Corona wieder nicht auf dem Messegelände, sondern rein digital im Internet. Man wolle die größte Onlineplattform für den digitalen Wandel in der Industrie werden, kündigte Messechef Jochen Köckler heute an, mit Schwerpunkten wie maschinelles Lernen, Robotik, E-Mobilität oder CO2-neutrale Produktion. Von Montag bis Freitag präsentieren sich mehr als 1800 Aussteller im Netz, die Hannover Messe erwartet Zehntausende Digital-Besucher. Als Dauerlösung sei das aber nicht gedacht, so Messe-Chef Köckler. Er hoffe sehr, dass man sich kommendes Jahr wieder in Hannover treffen könne.

++ Hannover 96: "Transferrat" soll Formschwäche beenden ++

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2019 der Abstieg aus der Bundesliga, vergangenes Jahr dann den Wiederaufstieg verpasst und nun in Corona-Zeiten dümpelt Hannover 96 im Mittelfeld der Zweiten Liga. Dafür macht Mehrheitsgesellschafter Martin Kind vor allem Fehleinkäufe verantwortlich – und will deshalb offenbar einen „Transferrat“ einrichten. Man müsse "professioneller, besser und verantwortungsbewusster" bei Einkäufen werden, so Kind, "und im Ergebnis sicherer", wie er gestern in Hannover sagte.

Einem solchen Transferrat könnten nach Informtionen des "Sportbuzzer" 96-Trainer Kenan Kocak und Sportdirektor Gerhard Zuber angehören. Aber auch etwa der frühere 96-Kapitän Bastian Hellberg. Es sollten Leute sein, die "Erfahrung im Fußball haben und den Markt kennen", so Kind. Und die in der Lage seien, "kritische Fragen zu stellen". 96 spielt am Donnerstag gegen die Würzburger Kickers, Anpfiff ist um halb sieben.

++ Museum August Kestner: Ausstellung ohne Besucher beendet ++

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Zahlreiche Exponate… aber kein einziger Besucher. Noch bis Sonntag wird im Museum August Kestner die Ausstellung „Guter Dämon Bes- Schutzgott der Ägypter" gezeigt. Doch obwohl die Ausstellung im Museum aufgebaut steht, durfte sie bisher noch von keinem Besucher betreten werden- die Coronamaßnahmen lassen das aktuell nicht zu.  Die gute Nachricht: im kommenden Jahr soll die Ausstellung erneut im Museum zu sehen sein. Für alle die bereits jetzt interessiert sind, bietet das Museum Online Besichtigungen an.

++ BdSt.: Kein Beamtenstatus für Wahlbeamte ++

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Der Bund der Steuerzahler schlägt vor hauptamtlichen Bürgermeistern, Landräten und Dezernenten in Niedersachsen den Beamtenstatuts zu entziehen. Der Vorsitzende des Bundes Bernhard Zentgraf regt dagegen, an die Bezahlung in einem Gesetz zu regeln. Bürgermeister und Landräte sollten im Amt deutlich mehr verdienen, aber selbst für das Alter vorsorgen. Die Abwahl könnte mit einer Art Übergangsgeld abgefedert werden, damit der Verlust des Amtes kein zu großes Risiko wird. Der Bund der Steuerzahler geht von möglichen Ersparnissen von mehreren Hundert Tausend Euro aus. Betroffen wären nach einer ersten Schätzung rund 1.000 Wahlbeamte.

++ Luisenhof bleibt Fünf-Sterne-Superior-Hotel ++

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 Kastens Hotel Luisenhof bleibt das einzige Fünf-Sterne-Superior-Hotel in Hannover. Der Luisenhof hat einer Prüfung der Föderungsgesellschaft des niedersähsischen Gaststättengewerbes standgehalten und damit die neue Zertifizierung erhalten. Die Auszeichnung mit Empfehlungscharakter gilt bis zum März 2024.

++Linie 6: Bagger beschädigt Oberleitung ++

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Ein Bagger hat die Stadtbahnlinie 6 lahmgelegt. Die Üstra teilte mit, dass  bei Bauarbeiten mit dem schweren Gerät offenbar die Oberleitung beschädigt wurde. In der Folge konnten die Bahnen nicht mehr zwischen Tierärztlicher Hochschule und Messe/Ost fahren und die Üstra richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Mittlerweile ist das Problem behoben. Die Bahnen der Linie 6 fahren heute Morgen wieder wie gewohnt.

++ Südstadt Feuerteufel: Anklage nur für eine Tat ++

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Gegen den mutmaßlichen Serienbrandstifter aus der Südstadt sowie benachbarter Stadtteile ist Anklage erhoben worden, allerdings kann ihm die Serientäterschaft nicht nachgewiesen werden. Insgesamt 19 Delikte sollten mutmaßlich auf sein Konto gehen, angeklagt wird er nur wegen einer Tat: Bei der war der 60-Jährige auf frischer Tat ertappt worden. Zuvor waren im Herbst vergangenen Jahres über Wochen immer wieder Brände ähnlicher Art gemeldet worden, immer wieder in Tiefgaragen oder Wohnhäusern im selben Radius, immer ohne Zeugen oder gar Verletzte. Dennoch spricht einiges dafür, dass der Verdächtige auch für die anderen Brände verantwortlich ist, denn seit seiner Festnahme hörte die Brandserie schlagartig auf. Der Mann verweigerte bisher die Aussage.

++ Keine Bußgelder: Verstöße gegen Ausgangssperre bleiben folgenlos ++

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Verstöße gegen die gekippte Ausgangssperre bleiben nachträglich folgenlos. Wie die HAZ berichtet, wird die Region keine Bußgelder eintreiben. Wer in den fünf Nächten mit Ausgangssperre draußen von der Polizei erwischt wurde, sollte eigentlich mit 150 Euro Bußgeld belangt werden – davon wird im Zuge der inzwischen unwirksamen Ausgangssperre aber abgesehen. Weil die Feiertage dazwischen kamen, waren die Bußgeldbescheide ohnehin noch nicht verschickt worden, heißt es. Insgesamt waren in fünf Nächten mit Ausgangssperre um die 500 Verstöße regionsweit festgestellt worden. 

++ Trotz dritter Welle: Abiprüfungen sollen durchgezogen werden ++

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Die rot-schwarze Landesregierung will an den geplanten Abiturprüfungen weiterhin festhalten. Angesichts der laufenden dritten Corona-Welle hatte die Bildungsgewerkschaft GEW jüngst dafür plädiert, das Abitur notfalls abzusagen, sollten die Infektionen wieder steigen. Davon will das Kultusministerium aber weiter nichts wissen. Eine Absage würde die Verunsicherung nur erhöhen, erklärte das Ministerium in der Nord-West-Zeitung. Man wolle lieber Abschlüsse zusichern, mit fairen Prüfungen. Auch im Fall, dass Schulen im Wechsel- oder Distanzunterricht sind, soll sich an den Abiturterminen nichts ändern, hieß es bereits im März. Am übernächsten Montag, dem 19. April beginnen die Prüfungen zunächst mit Geschichte, am 11. Mai, mit den Physikklausuren, sind Hannovers Prüflinge spätestens durch.