++ Gartenlauben in Flammen: Brandstiftung in der List ++

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Sechs Gartenlauben standen am Wochenende in der List und in Seelhorst in Flammen. Nun ist klar: Es war Brandstiftung – zumindest in der List. Laut Polizei haben Unbekannte vermutlich eine der Lauben in der Kolonie „Wiesengrund" angezündet, das Feuer habe dann auf die vier anderen Gartenhäuser übergegriffen. Ein Zeuge hatte den Brand in der Nacht zu Sonntag um Viertel nach drei entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die konnte eine Laube retten, die vier anderen brannten aus. Beamte der Kriminalpolizei haben den Tatort heute untersucht. Die Ermittler schätzen den Schaden auf 80.000 Euro.

Am späten Samstagabend hatte bereits eine Laube in der Kolonie „Weidengrund“ in Seelhorst gebrannt. Brandursache war hier laut Polizei jedoch ein technischer Defekt an einer Elektroinstallation.

++ "Bild": Kind gibt Hannover 96 bis zu drei Jahre in der Zweiten Liga ++

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„Das Ziel ist der direkte Wiederaufstieg“ – das hatte Hannover-96-Boss Martin Kind 2016 nach dem Abstieg in die Zweite Liga gesagt und ja auch umgesetzt. Dieses Mal soll es nicht ganz so schnell gehen. Wie die „Bild“ berichtet, wolle Kind zwei bis drei Jahre Zweite Liga in Kauf nehmen. Mannschaft und sportliche Leitung müssten komplett neu aufgebaut werden. Und das offenbar ohne Dieter Hecking: Der 54-Jährige will laut eigener Aussage nach seinem Gladbach-Aus nicht als Sportdirektor nach Hannover kommen – und wohl auch nicht als Trainer. Noch aber sind die „Roten“ ja in der Bundesliga: Hannover 96 tritt am Sonntag bei der Hertha in Berlin an.

++ Baustelle Königsstraße: Züge fahren ab heute wieder in Richtung Osten nach Plan ++

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Gute Nachrichten von der Baustelle an der Bahnbrücke über die Königsstraße: Dort ist der erste Teil der neuen Eisenbahnbrücke fristgerecht fertig geworden – sodass die Züge heute wieder planmäßig vom Hauptbahnhof in Richtung Osten rollen können. Seit vier Uhr früh läuft der Zugverkehr wieder nach Regelfahrplan. Rund zwei Wochen lang hatte es massive Einschränkungen im Zugverkehr gegeben. Die zweite Hälfte der Neuen Brücke soll im Juli eingebaut werden, Ende des Jahres soll der Brückenneubau abgeschlossen sein.

++ Schüsse aus Autokorso? Polizei ermittelt nach Vorfall auf der B3 ++

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Gefährliche Feiersitten: Auf der B3 hat ein Hochzeitskorso zwischen Ehlershausen und Schillerslage am Wochenende die Polizei auf den Plan gerufen. Die Autos blockierten nicht nur durch ständiges Abbremsen den Verkehr, Zeugen wollen auch gesehen haben, dass aus einem Kleinwagen Schüsse abgefeuert wurden. Samstagnachmittag gegen 16 Uhr 10 war der Korso aus rund 20 Fahrzeugen auf der B3 Richtung Hannover unterwegs, als aus einem der Fahrzeuge, laut Zeugen soll es sich um einen VW Polo gehandelt haben, Schüsse in die Luft abgegeben wurden. Als die Polizei im Bereich des Weidertorkreisels 9 der beteiligen Fahrzeuge kontrollierte, war besagter Polo allerdings nicht darunter. Eine konkrete Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sei bislang nicht bekannt. Trotzdem hat die Polizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

++ Streit zwischen Fußballfans: Gladbach-Anhänger tritt 96-Fan die Rolltreppe hinunter ++

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Ob es um Fußball ging ist unklar: Im Hauptbahnhof ist am Rande des Heimspieles von Hannover 96 gegen Borussia Mönchengladbach ein Streit zwischen Fußballfans eskaliert. Ein 47-jähriger, stark betrunkener Gladbach-Fan und sein 22-jähriger Begleiter waren im hinteren Teil des Hauptbahnhofes, an der Rolltreppe die zu den Stadtbahngleisen führt, mit einem 96-Fan in Streit geraten. Der 47-Jährige soll den 96-Anhänger im Verlauf der Auseinandersetzung ins Gesicht getreten haben, sodass er eine Rolltreppe hinunterstürzte. Der 96-Anhänger wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Gegen beide Gladbach-Fans wurde ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

++ Fridays for Future: Organisatoren frustriert nach Gespräch mit Schostok

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Hannovers „Fridays for Future“-Organisatoren sind unzufrieden mit der städtischen Umweltpolitik. Von einem Treffen mit Oberbürgermeister Stefan Schostok am Donnerstag zeigten sich die TeilnehmerInnen frustriert. Obwohl Hannover die Klimaziele von 2020 verfehle, werden keine ausreichenden Konsequenzen gezogen, so die TeilnehmerInnen. Sie fordern eine, nach ihren Worten, konsequent eingeleitete Verkehrswende.

In einer Demonstration am Freitag machten sich die Jugendlichen ab 15 Uhr vom Opernplatz aus mit dem Rad  auf den Weg durch die Innenstadt zur Hildesheimer Straße. Von da aus ging es über den Altenbekener Damm, zum Maschsee, über das Leibnizufer bis zum Georgengarten. Autofahrer mussten sich durch die Fahrrad-Demonstration auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Kreuzungen entlang der Route wurden gesperrt.

++ Erster Hochhaus-Neubau seit 17 Jahren: Intercity Hotel feiert Richtfest ++

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Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass die Bauarbeiten hinter dem Hauptbahnhof begonnen hatten. Am Donnerstag hat das 15 Stockwerke hohe Intercity Hotel am Andreas Hermes Platz Richtfest gefeiert. Es ist nach 17 Jahren der erste Hochhaus-Neubau in Hannover. Gut 40 Millionen Euro investiert der Projektentwickler Bauwo in das Gebäude. Bis Ende des Jahres soll das Hotel mit seinen 220 Zimmern sowie sechs Tagungs- und Veranstaltungsräumen fertig sein.

++ Gestohlenen Porsche verkauft: 50-Jähriger vor Gericht ++

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Ein Mann aus Bayern ist in Hannover Opfer einer Autoschieberbande geworden. Er hatte hier nach einer Internetanzeige einen Privatverkäufer getroffen und für 74.000 Euro einen Porsche Panamera gekauft. Wenige Monate später, als der Bayer den Wagen weiterverkaufen wollte, stellte sich heraus, dass der Luxuswagen gestohlen war. Der Tacho war manipuliert und die Papiere gefälscht. Der Porsche wurde von der Polizei konfisziert und an den eigentlichen Besitzer zurückgegeben. Der Mann, der den Wagen an den Bayern verkauft hatte, muss sich seit gestern vor Amtsgericht Hannover wegen Betrug und Hehlerei verantworten. Er schweigt zu den Vorwürfen. Der 50-Jährige soll Strohmann einer betrügerischen Bande sein.

++ Erneut Trickbetrüger: Diebespaar raubt Rentner aus ++

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Erneut haben Trickbetrüger in Hannover zugeschlagen: Ein Diebespaar soll am Mittwochnachmittag zwei Senioren in einem Wohnhaus in Kirchrode bestohlen haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte eine Frau gegen 17:30 Uhr an der Tür des Ehepaars geklingelt und sich als Mitarbeiterin eines Kabelunternehmens ausgegeben. Sie betrat mit einem vermeintlichen Kollegen die Wohnung und bat den Ehemann die Senderliste von 1 bis 40 durchzuschalten, während ihr Komplize die „Arbeiten“ ausführen sollte. Nachdem die Diebe das Haus wenig später verlassen hatten, fehlten laut Angaben der Bewohner einige hochwertige Schmuckstücke. Die Polizei geht davon aus, dass der Männliche Täter die Wohnung durchsuchte, während seine Komplizin die Seniorin ablenkte. Hinweise zu den Trickbetrügern nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei entgegen.

++ Altenpfleger missbrauchte demente Frauen: Elf Monate auf Bewährung ++

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Gegen einen Altenpfleger, der zwei demente Frauen beim Dienst in sexuell Missbraucht hatte, wurde vor dem Amtsgericht Hannnover am Donnerstag Strafbefehl erlassen. Gegenüber Radio Hannover teilte das Gericht mit, weder der Angeklagte, noch sein Anwalt waren bei der Verhandlung vor Ort.  Da der Mann nicht vorbestraft war, verhängte die Richterin eine rechte milde Strafe von elf Monaten Haft auf Bewährung und 100 gemeinnützige Arbeitsstunden.  Zwischen September  und Dezember 2017 hatte der Angeklagte die beiden 86 und 78 Jahre alten Frauen in einer Pflegeeinrichtung in Davenstedt sexuell missbraucht.  Die Taten gestand er später einer Kollegin.

++ Kontrolle am Omnibusbahnhof: Polizei stellt dutzende Verstöße fest ++

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Bei einer Kontrolle am Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover hat die Polizei mehrere Reisebusse kontrolliert und dutzende Verstöße gegen die sogenannten Sozialvorschriften festgestellt. Einige der 22 kontrollierten Busfahrer hatten zum Beispiel ihre Ruhezeiten nicht eingehalten und die Lenkzeiten überschritten. Außerdem fehlten Arbeitszeitnachweise und entsprechende Fahrerkarten. Die Polizei hat weitere Schwerpunktkontrollen bei Reisebussen angekündigt. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit dadurch zu erhöhen.

++ 2,3 Promille: 30 Tagessätze für Geisterfahrer ++

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Er war mit 2,3 Promille als Geisterfahrer im E-Rolli unterwegs: Hannovers Amtsgericht hat einem 67-Jährigen am Mittwoch eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen aufgebrummt. Der Mann war der Polizei am 7. November vergangenen Jahres aufgefallen, als er mit seinem Scooter entgegen der Fahrtrichtung auf der Hildesheimer Straße unterwegs war. Die Polizei hielt ihn an und stellte einen Blutalkoholwert von 2,3 Promille fest. Einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft akzeptierte der Mann erst auf Anraten des Amtsrichters. Der Angeklagte war bereits vorher negativ aufgefallen, im Juni 2015 war er mit 1,5 Promille in seinem Elektro-Krankenstuhl unterwegs.

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