++ Hannover 96: DFL vertagt Entscheidung über 50+1 ++

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Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am Dienstag in Frankfurt über den Antrag von Hannover-96-Boss Martin Kind für eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel verhandelt – und die Entscheidung vertagt. Beide Seiten hätten ihre Argumente ausführlich dargelegt, teilte die DFL auf Twitter mit.

Die 50+1-Regel verhindert, dass Kapitalanleger eine Mehrheit an der 96-Profimannschaft übernehmen können. Kind will im Schiedsverfahren eine Ausnahmegenehmigung erringen, viele Fans wollen jedoch daran festhalten. Deshalb ist das Verhältnis derzeit unterkühlt. Das Verfahren soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

++ Frau mit elf Messerstichen getötet: Ex-Freund legt Geständnis ab ++

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Vor dem Landgericht Hannover hat am Dienstag der Prozess gegen einen 57-Jährigen begonnen. Der Mann hat gestanden, seine Ex-Freundin im Juni in der Oststadt mit elf Messerstichen getötet zu haben, wie Medien berichten. Ein Gerichtssprecher stand für Nachfragen von Radio Hannover nicht zur Verfügung. Der 57-Jährige soll die Frau getötet haben, weil sie sich von ihm getrennt hatte. Die 35-Jährige erlag ihren schweren Verletzungen im Nordstadtkrankenhaus. Ein Urteil könnte schon am Mittwoch fallen.

++ Silvester: Stadt plant Feuerwerksverbot ++

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Drei Wochen noch, dann ist Silvester. Aus dem Böllern in der Innenstadt wird dieses Jahr aber wohl nichts: Die Stadt bereitet ein Verbot für Feuerwerkskörper vor. Stadt-Sprecher Udo Möller sagte am Dienstag gegenüber Radio Hannover, dass das Verbot um den Kröpcke herum denkbar wäre. Die Polizei soll die Einhaltung des Feuerwerksverbots an Silvester überwachen.

++ Leiche in Höver: Mann beteuert Unschuld ++

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Prozessauftakt gegen einen Mann aus Bockenem, der im Verdacht steht, seine Frau im Mai umgebracht und in einem Gebüsch in der Höver bei Sehnde abgelegt zu haben. Der 32-Jährige bestritt die Tat am Dienstag vor dem Landgericht Hildesheim. Seine Frau sei weggefahren und nicht wiedergekommen. Das sagte ein Gerichtssprecher auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach habe der Angeklagte mehrere mögliche Verdächtige benannt, die etwas mit dem Tod seiner Frau zu tun haben könnten – unter anderem den früheren Chef der 32-Jährigen, mit dem sie eine Beziehung gehabt haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Totschlag vor. Für den Prozess sind über zehn Termine angesetzt.

++ Nach Cebit-Aus: Nachfolge-Veranstaltung geplant ++

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Vor zwei Wochen ist das Aus für die Cebit bekannt geworden. Nun gibt es Pläne für eine Nachfolge-Veranstaltung. Die CDU-Landtagsabgeordnete Mareike Wulf hat eine Gruppe von Unternehmern um sich geschart, die ein neues Format entwickeln wollen. Das Ende der Cebit sei zwar aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, sagte Wulf heute gegenüber „Radio Hannover“, aber gerade die letzte Cebit habe eine Lücke hinterlassen, die gefüllt werden müsse. Denkbar sei eine Art Digitalfestival, beispielsweise am Kröpcke, so die ehemalige Geschäftsführerin der Unternehmerverbände Niedersachsen. Dort könne sich die Branche austauschen und Interessierte über Themen und Trends informieren – und das alles vielleicht ja schon im kommenden Jahr.

++ Gezerre um Marienburg: Erbprinz Ernst August hält an Verkauf fest ++

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Das Gezerre um die Marienburg geht weiter: Erbprinz Ernst August hält trotz des Einspruchs seines Vaters am Verkauf des Schlosses fest. Es bestehe kein Zweifel daran, dass er zum Abschluss der Verträge berechtigt sei, sagte der Erbprinz der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, dass Ernst August Senior das Familienschloss der Welfen bei Pattensen wegen „groben Undanks“ zurückfordert. 2004 hatte er seinem Sohn die Marienburg geschenkt. Das Land Niedersachsen hatte vor zwei Wochen angekündigt, das Schloss für einen symbolischen Euro kaufen und mit Millionen sanieren zu wollen. Inzwischen liege das Vorhaben aber auf Eis, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler im Landtag. Die Opposition äußerte Kritik. Grünen-Finanzexperte Stefan Wenzel sagte heute gegenüber Radio Hannover, der Deal würde einen dreifachen Rechtsbruch bedeuten.

++ Pizzabote am Mühlenberg überfallen ++

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Nicht nur Brutal sondern auch hinterlistig haben zwei Männer einen Pizzaboten am Mühlenberg überfallen – die Polizei bittet jetzt um Zeugenhinweise. Die Täter hatten sich am späten Samstagabend Pizza zur Leuschnerstraße 22 bestellt. Auf der Straße fing ihn einer der Täter dann ab und tat so als wolle er dort das Essen bezahlen. Während der Bote das Wechselgeld suchte schlug ihm der vermeintliche Kunde dann plötzlich ins Gesicht. Der Bote ging zu Boden, unterdessen tauchte ein Komplize auf und entriss dem Opfer das Portemonnaie. Die beiden Angreifer flüchteten. Wer die beiden Männer beobachtet hat und Hinweise zu dem Überfall geben kann, meldet sich bitte beim Kriminaldauerdienst.

++ Wutrede nach Elfmeter-Entscheidung: Ermittlungsverfahren gegen Heldt ++

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96 Manager Horst Heldt war nach dem 1:1 Unentschieden in Mainz am Sonntag vor dem Sky-Mikrofon über die umstrittene Elfmeter-Entscheidung und das Nichteingreifen des Videoschiedsrichters in Köln explodiert. Dem DFB gefiel die Wutrede des Managers allerdings gar nicht  – dessen Kontrollausschuss hat nun ein Ermittlungsverfahren gegen Heldt eingeleitet. Bis übermorgen soll er eine Stellungnahme Abgeben. Es droht eine Geldstrafe. Es war nicht das erste Mal, dass sich Hannover 96 über den Videobeweis ärgern musste. De  DFB-Videobeweis-Projektleiter Jochen Drees räumte gegenüber dem Sportbuzzer einen Fehler ein. Der Foulelfmeter gegen 96 sei „regeltechnisch falsch“, Es wäre in dieser Situation unbedingt notwendig gewesen, dass sich der Unparteiische selbst ein Bild aufgrund des Bildmaterials macht.

++ Üstra benennt Hindenburgstraße um ++

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Über die Umbenennung der „Hindenburgstraße“ im Zooviertel wird in der Politik schon lange heftig gestritten. Ein neuer Name ist noch immer nicht gefunden. Die Üstra hat unterdessen ganz still und leise den Namen Hindenburg aus ihren Haltestellen entfernt. Mit dem Fahrplanwechsel vom Sonntag heißt der Busstopp, der bislang „Hindenburgstraße“ hieß, nun „Kirchwender Straße“. Das sei allerdings kein politisches Statement, so Üstra Sprecher Udo Iwannek gegenüber Medien, sondern folge der Vorgabe, in Straßen, in denen mehrere Haltestellen Liegen, für mehr Eindeutigkeit zu sorgen. So ist nun auch die Haltestelle „Hindenburgschleuse“ in Anderten verschwunden: Sie heißt jetzt „An der Schleuse“ – wie die nahegelegene Querstraße.

++ Nach Warnstreik: Bahn-Verkehr normalisiert sich ++

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Nach dem Warnstreik bei der Deutschen Bahn normalisiert sich der Schienen-Verkehr. Es kommt allerdings auch am Montagabend noch zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr, auch in der Region Hannover. Die Bahn bittet Reisende, sich vor Fahrtantritt zu informieren. Für Montag gebuchte Tickets seien bis einschließlich Sonntag gültig, eine etwaige Zugbindung ist aufgehoben.

Tausende Bahn-Kunden waren am Montagmorgen zwischen 5 und 9 am Hauptbahnhof Hannover gestrandet. Pendler kamen zum Teil deutlich verspätet zur Arbeit. Grund für den Warnstreik der Bahn-Mitarbeiter waren gescheiterte Tarifgespräche zwischen der Gewerkschaft EVG und der Bahn. Für die kommenden Tage hat die EVG weitere Warnstreiks angekündigt – falls die Bahn kein besseres Tarifangebot vorlegt. Am Dienstag soll es weitere Gespräche geben.

++ Tote Frau bei Höver: Ehemann vor Gericht ++

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Hat er seine Frau aus Eifersucht getötet und die Leiche in der Nähe von Höver bei Sehnde abgelegt? Ein 32-Jähriger muss sich ab Dienstag vor dem Landgericht Hildesheim wegen Totschlags verantworten. Kurz vor der Tat am 17. Mai soll er von einem Verhältnis zwischen seiner Frau und ihrem Chef erfahren haben. Im Streit soll er die Frau anschließend umgebracht und in ihrem Namen noch Facebook-Nachrichten verschickt haben, um die Tat zu verschleiern. Ermittlern zufolge versteckte der 32-Jährige die Leiche erst in der Wohnung und brachte sie am nächsten Tag dann in ein Gebüsch bei Höver. Dort fanden Passanten den Körper der Frau erst zehn Tage später. Für den Prozess sind mehrere Termine angesetzt.

++ Handball-WM 2019: Zwei "Recken" in der Nationalmannschaft ++

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Nächstes Jahr kommt die Handball-WM zu uns nach Deutschland. Und zwei Spieler der TSV Hannover Burgdorf sind in der DHB-Auswahl: nämlich Kapitän Kai Häfner und Fabian Böhm, beides Rückraumspieler bei den „Recken“. Handball-Bundestrainer Christian Prokop hat am Montag den erweiterten Kader vorgestellt. Insgesamt sind 28 Spieler dabei. Die WM 2019 findet in Deutschland und Dänemark statt, deutsche Austragungsorte sind Berlin, Hamburg, Köln und München. Die DHB-Auswahl bestreitet am Mittwoch ihr erstes WM-Testspiel – und zwar gegen Polen.

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