++ Üstra benennt Hindenburgstraße um ++

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Über die Umbenennung der „Hindenburgstraße“ im Zooviertel wird in der Politik schon lange heftig gestritten. Ein neuer Name ist noch immer nicht gefunden. Die Üstra hat unterdessen ganz still und leise den Namen Hindenburg aus ihren Haltestellen entfernt. Mit dem Fahrplanwechsel vom Sonntag heißt der Busstopp, der bislang „Hindenburgstraße“ hieß, nun „Kirchwender Straße“. Das sei allerdings kein politisches Statement, so Üstra Sprecher Udo Iwannek gegenüber Medien, sondern folge der Vorgabe, in Straßen, in denen mehrere Haltestellen Liegen, für mehr Eindeutigkeit zu sorgen. So ist nun auch die Haltestelle „Hindenburgschleuse“ in Anderten verschwunden: Sie heißt jetzt „An der Schleuse“ – wie die nahegelegene Querstraße.

++ Nach Warnstreik: Bahn-Verkehr normalisiert sich ++

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Nach dem Warnstreik bei der Deutschen Bahn normalisiert sich der Schienen-Verkehr. Es kommt allerdings auch am Montagabend noch zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr, auch in der Region Hannover. Die Bahn bittet Reisende, sich vor Fahrtantritt zu informieren. Für Montag gebuchte Tickets seien bis einschließlich Sonntag gültig, eine etwaige Zugbindung ist aufgehoben.

Tausende Bahn-Kunden waren am Montagmorgen zwischen 5 und 9 am Hauptbahnhof Hannover gestrandet. Pendler kamen zum Teil deutlich verspätet zur Arbeit. Grund für den Warnstreik der Bahn-Mitarbeiter waren gescheiterte Tarifgespräche zwischen der Gewerkschaft EVG und der Bahn. Für die kommenden Tage hat die EVG weitere Warnstreiks angekündigt – falls die Bahn kein besseres Tarifangebot vorlegt. Am Dienstag soll es weitere Gespräche geben.

++ Tote Frau bei Höver: Ehemann vor Gericht ++

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Hat er seine Frau aus Eifersucht getötet und die Leiche in der Nähe von Höver bei Sehnde abgelegt? Ein 32-Jähriger muss sich ab Dienstag vor dem Landgericht Hildesheim wegen Totschlags verantworten. Kurz vor der Tat am 17. Mai soll er von einem Verhältnis zwischen seiner Frau und ihrem Chef erfahren haben. Im Streit soll er die Frau anschließend umgebracht und in ihrem Namen noch Facebook-Nachrichten verschickt haben, um die Tat zu verschleiern. Ermittlern zufolge versteckte der 32-Jährige die Leiche erst in der Wohnung und brachte sie am nächsten Tag dann in ein Gebüsch bei Höver. Dort fanden Passanten den Körper der Frau erst zehn Tage später. Für den Prozess sind mehrere Termine angesetzt.

++ Handball-WM 2019: Zwei "Recken" in der Nationalmannschaft ++

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Nächstes Jahr kommt die Handball-WM zu uns nach Deutschland. Und zwei Spieler der TSV Hannover Burgdorf sind in der DHB-Auswahl: nämlich Kapitän Kai Häfner und Fabian Böhm, beides Rückraumspieler bei den „Recken“. Handball-Bundestrainer Christian Prokop hat am Montag den erweiterten Kader vorgestellt. Insgesamt sind 28 Spieler dabei. Die WM 2019 findet in Deutschland und Dänemark statt, deutsche Austragungsorte sind Berlin, Hamburg, Köln und München. Die DHB-Auswahl bestreitet am Mittwoch ihr erstes WM-Testspiel – und zwar gegen Polen.

++ Gehrden: Dachgiebel in Innenstadt eingestürzt ++

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In der Fußgängerzone in Gehrden ist am Wochenende der Dachgiebel eines Rohbaus eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Heftige Sturmböen hatten den Giebel des neuen Gehrke-Hauses am Samstagnachmittag ins Wanken gebracht. Beim Einsturz wurden Betonteile, Steine und Teiles eines Baugerüstes mitgerissen. Wie die HAZ unter Berufung auf die Feuerwehr berichtet, hätten sich zum Zeitpunkt des Einsturzes gegen 15 Uhr etliche Passanten in der Fußgängerzone befunden. Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab und sicherten das noch stehende Baugerüst. Die Polizei ermittelt.

++ Mühlenberg: Pizzabote überfallen ++

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In Mühlenberg haben Unbekannte am Wochenende einen Pizza-Boten überfallen. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt. Am Samstagabend hatten zwei Männer Pizza in die Leuschnerstraße bestellt. Als der Bote vor der Hausnummer 22 hielt, kam einer der Männer auf ihn zu und nahm die Pizza in Empfang. Als der Bote nach Wechselgeld suchte, schlug ihm der Mann ins Gesicht. Daraufhin kam ein Komplize hinzu und griff sich das Portmonee. Die beiden Männer flüchteten.

++ Sozialbericht 2018 vorgestellt ++

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Die Stadt Hannover hat ihren aktuellen Sozialbericht vorgestellt. Darin gibt es alle 5 Jahre einen umfassenden Überblick zur sozialen Situation der Menschen, die in Hannover leben. Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sieht auf dem Bereich der Kinderarmut eine kleine positive Verbesserung. Die sei in den letzten fünf Jahren gesunken, wenn auch nur wesentlich. Das Thema habe auch mit Teilhabe und Chancengleichheit zu tun.

++ E-Mobilität: Enercity betreibt Ladestationen ++

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Hannover geht den nächsten Schritt auf dem Weg zu mehr Elektromobilität: Der Energieversorger enercity hat den Zuschlag für die Aufstellung der geplanten E-Ladestationen erhalten. Der Verwaltungsausschuss entschied sich am Donnerstag einstimmig für das ortsansässige Unternehmen. Vorausgegangen war ein europaweites Vergabeverfahren. Damit wird enercity bis Ende 2020 die insgesamt 240 Ladestationen in Hannover betreiben. Allesamt mit zwei Ladepunkten, allesamt nur mit Ökostrom betrieben – und – so zumindest der Plan – gleichmäßig, flächendeckend im Stadtgebiet verteilt. Jeder Stadtteil soll laut enercity mindestens eine Ladesäule erhalten. Hannoveraner können sich außerdem beim Finden von geeigneten Standorten beteiligen. In nur zwei Jahren soll damit in Hannover eins der dichtesten Ladenetze in Deutschland entstehen – für enercity ein großer Schritt in Sachen Klimaschutz und Mobilitätswende.

++ Steintor Hochbahnstieg ab Sonntag in Betrieb ++

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Der ÖPNV in Hannovers Innenstadt wird endgültig barrierefrei. Am Sonntagmorgen geht der neue Steintor Hochbahnsteig in Betrieb, direkt hier vor dem Radio Hannover Funkhaus. Durch die neue Station entfallen künftig die Haltestelle Clevertor und die bisherige Ersatzhaltestelle Steintor, teilte die Üstra mit. Damit sei das Projekt 10/17, also der oberirdische Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17, weitestgehend abgeschlossen. Auch die Regiobus-Linien 300, 500 und 700 fahren nach mehrjähriger Umleitung wieder über den Goetheplatz und die Kurt-Schumacher-Straße zum ZOB. Die Änderungen gelten zum neuen Fahrplanwechsel, kommenden Sonntag mit Betriebsbeginn.

++Polizeigesetz-Demo: GdP ruft zu Protesten auf ++

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Im Vorfeld der Demo gegen das geplante Polizeigesetz hat die Gewerkschaft der Polizei zu friedlichen Protesten aufgerufen. Am Samstag werden tausende Menschen in Hannovers Innenstadt erwartet. GdP-Vorsitzender Dietmar Schilff begrüßte, dass das Innenministerium an kritischen Punkten des Entwurfs nachbessern wolle. Zugleich erwarte die Gewerkschaft, dass die Gesetzesnovelle verfassungskonform ist. Ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Vereinen will am Samstag erneut gegen die Pläne demonstrieren. Das Gesetz sieht mehr Befugnisse für die Polizei vor – Kritiker halten das für verfassungswidrig und sehen darin Eingriffe in die persönlichen Grundrechte.

++ Mieten steigen in Hannover ++

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Die Mieten sind in Hannover erneut gestiegen. Und zwar in den vergangenen zwei Jahren um 6,1 Prozent. Das geht aus dem Entwurf des neuen Mietspiegels hervor, der am Mittwoch im Bauausschuss beschlossen worden ist. Die breite Mehrheit der Politiker will angesichts der steigenden Preise vor allem den Wohnungsneubau forcieren, um die Nachfrage zu stabilisieren. Der neue Mietspiegel zeigt, dass die ortsübliche Vergleichsmiete nun bei 6,91 Euro pro Quadratmeter liegt. Im Jahr 2017 lag der Wert noch bei 6, 51 Euro. Rund 5700 Mieten sind für den neuen Mietspiegel ausgewertet worden. Das Dokument dient als Orientierung bei Mieterhöhungen und soll für mehr Gerechtigkeit am Wohnungsmarkt sorgen. Der Entwurf des neuen Mietspiegels muss noch vom Rat und der Region beschlossen werden. Er soll voraussichtlich im Februar in Kraft treten.

++ Üstra-Chefposten zunächst unbesetzt ++

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Der dritte Chefposten bei der Üstra bleibt zunächst unbesetzt. Der Aufsichtsrat ist am Mittwoch in seiner Sitzung zu keiner Entscheidung gekommen und hat die Vorstandswahlen auf Freitag verschoben. Eigentlich sollte das Gremium die Regiobus-Chefin Elke van Zadel zum gleichzeitigen Vorstandsmitglied bei der Üstra wählen. Dazu kam es aber nicht, weil offenbar noch Diskussionsbedarf besteht. Dabei soll es insbesondere um die engere Zusammenarbeit zwischen beiden Verkehrsunternehmen gehen, die vor allem im technischen Bereich geplant ist. Van Zadel soll die Kooperation voranbringen, zum Beispiel die Umstellung auf Elektrobusse, heißt es. Aber offenbar haben die Arbeitnehmervertreter bei der Üstra Sorge, bei einer engeren Zusammenarbeit an Einfluss zu verlieren.

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