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++ Ab sofort gilt die nächtliche Ausgangsperre ++

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Für alle 1,2 Millionen Einwohner der Region Hannover gilt ab dem heutigen Donnerstag eine nächtliche Ausgangssperre. Die Bürger müssen bis zum 12. April zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr früh zu Hause bleiben. Verlassen dürfen sie ihre Wohnung nur bei triftigem Grund. Dazu gehören etwa Berufswege oder notwendige medizinische Behandlungen. Autofahrten sind in dieser Zeit zum Beispiel auch verboten, wenn kein triftiger Grund vorliegt. Eine generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit soll es vorerst allerdings doch nicht geben. Die Regionsverwaltung hatte geprüft, ob dies ein probates Mittel sein könnte, um die Infektionszahlen zu drosseln und gegebenenfalls auf eine Ausgangssperre verzichten zu können. "Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung der vergangenen Monate sehen wir aber wenig Chancen, dass ein solche Regelung hält. Alles andere wäre Flickwerk und würde keine Klarheit bringen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Allerdings gilt nun am Nord- und Ostufer des Maschsees sowie an der Uferpromenade am Steinhuder Meer eine Maskenpflicht von 9 bis 21 Uhr. Auch im Auto muss eine Maske getragen werden, wenn mehr als ein Haushalt an Bord ist - ausgenommen der Fahrer. Zudem muss ab sofort auch im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern mit mehr als fünf Wohnungen ein Mund-Nasenschutz getragen werden.

++ Baumbewässerung: Stadt testet Sensoren ++

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Die Stadt Hannover testet Baumbewässerung mit Sensortechnik. Der Feldversuch wird von der Region Hannover gefördert. Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass dieses Projekt mit rund 10.000 Euro bezuschusst werden soll. Der Fachbeich Umwelt und Stadtgrün soll in einem Feldversuch verschiedene Systeme beschaffen und testen. Damit soll Wasser in Zukunft effizient an den Stellen eingesetzt werden, wo es tatsächlich benötigt wird.

++ Steinhude: Polizei sperrt Parkplätze ++

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Die Polizei Wunstorf plant über Ostern Parkplatzsperrungen in Steinhude. Es soll verhindert werden, dass zu großes Gedränge entsteht, wenn die Menschen bei gutem Wetter zu Tagesausflügen an das Steinhuder Meer aufbrechen. Demnach sollen die großen Parkplätze im Ort von Gründonnerstag bis Ostermontag dicht bleiben. Um Hygienemaßnahmen in Steinhude durchzusetzen will die Polizei auf höhere Präsenz setzen.

++ Astrazeneca in Niedersachsen nur noch für Menschen über 60 ++

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Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Niedersachsen nur noch für Menschen über 60 Jahren verwendet. Diese Altersbeschränkung haben zuvor die Gesundheitsminister von Bund und Länder aufgrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission festgelegt. Gesundheitsministerin Daniela Behrens teilte mit, es werde bei den Impfungen kurzfristig umdisponiert. Die Dienstleister seien bereits angewiesen, keine neuen Termine mehr für die entsprechende Personengruppe mit diesem Impfstoff zu vergeben. Zum Glück, so sagte Behrens, könne Biontech seine Lieferungsmengen erhöhen. Die Landesregierung hofft insofern, dass es nicht allzu große Verzögerungen im Impffortgang geben wird. Für die Impfkampagne in der Region Hannover ändert sich vorerst nichts. Die vereinbarten Impftermine in den nächsten Tagen im Impfzentrum haben in jedem Fall Bestand, da die Impfungen dort mit Biontech/Pfizer geplant sind, teilte die Region mit. Die mobilen Teams können für die 2300 geplanten Termine am Mittwoch und Donnerstag das Mittel Moderna einsetzen. Während der Osterfeiertage sind die mobilen Teams nicht unterwegs.

++ Grundstein für neue Enercity-Firmenzentrale gelegt ++

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Der Neubau der Enercity-Zentrale macht Fortschritte. Vier Monate nach dem Start der Bauarbeiten ist nun der Grundstein an der Glocksee gelegt worden. 160 Betonpfähle wurden als Tragwerk für das Gebäude bereits auf dem Untergrund nahe der Ihme verankert. Die Arbeiten an der Kellerdecke sind kurz vor dem Abschluss. Auf 20.000 Quadratmetern wächst ein sechsgeschossiger Bau mit gläserner Außenfassade. Bis Herbst 2022 soll der Neubau fertig sein. Dann wird Enercity aus dem Ihme-Tower umziehen. In der neuen 90 Millionen Euro teuren Firmenzentrale an der Glocksee sollen etwa 650 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz haben. Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach soll später das Bürogebäude mit Energie versorgen.

++ Mutmaßliches Clanmitglied darf nicht wieder zur Behandlung nach Hannover ++

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Erneute Niederlage vor Gericht. Igor K. aus Montenegro darf weiterhin nicht zur medizinischen Behandlung nach Deutschland einreisen. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden und einen Eilantrag des Mannes zurückgewiesen. Igor K. war vor einem Jahr an der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt worden, nachdem in seiner Heimat ein Mordanschlag auf ihn verübt worden war. Es gab ein teures Polizeiaufgebot, weil ein Anschlag in der Klinik befürchtet wurde. Der Mann hatte immer wieder betont, dass er kein Clanmitglied sei. Das Verwaltungsgericht sah aber keine Anhaltspunkte für eine Verwechslung. Es gebe keine klaren Belege dafür, dass der 36 Jährige kein Mafiamitglied sei. Das vor einem Jahr verhängte Einreiseverbot gilt also weiterhin.

++ Region Hannover setzt auf Landeshauptstadt ++

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Beim Bewerbungsprozess als sogenannte Modellkommune will die Region nun zunächst ausschließlich die Stadt Hannover unterstützen. Niedersachsens Ministerpräsident habe klargestellt, dass pro Gesundheitsamt nur eine Modellkommune den Zuschlag erhält, teilte Regionspräsident Hauke Jagau in einer Presseerklärung mit. Die Stadt Hannover sei daher sozusagen als eines von zwei Oberzentren im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover – neben Hildesheim - gesetzt. Kritik an Entscheidung kam bereits aus Garbsen. Bürgermeister Christian Grahl warf der Region vor wieder einmal den Einzelhandel der Großstadt gegenüber dem der kleineren Nachbarstädten zu bevorzugen. Zudem wies er darauf hin, dass die Öffnung von Hannover Innenstadt zu Einkaufstourismus und Infektionsrisiken führen könnte, die gerade jetzt vermieden werden müssten. Die niedersächsische Landesregierung will am Karsamstag darüber entscheiden, welche 25 Kommunen Teil des Modellprojekts werden.  

++ Stadtbahnen und Busse fahren weiter – trotz Ausgangssperre ++

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ÜSTRA und Regiobus wollen am Regelfahrplan festhalten. Die ab Donnerstag in der Region Hannover geltende nächtliche Ausgangssperre soll damit keine Auswirkungen für die Fahrgäste haben. Das teilten die beiden Verkehrsunternehmen am Dienstag mit. Nur über die Osterfeiertage soll es wie jedes Jahr zu Einschränkungen kommen. An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gilt der Sonntagfahrplan.Die nächtliche Ausgangssperre soll in der Region Hannover vom 01. Bis zum 12. April gelten - und zwar von 22 bis 5 Uhr.

++ Region Hannover startet Betrieb der Luca-App ++

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Die Luca-App soll  die Arbeit des Gesundheitsamtes bei der Kontaktnachverfolgung entlasten. Sie sei eine sinnvolle Ergänzung zur Bekämpfung der Pandemie, denn je schneller im Infektionsfall die engen Kontaktpersonen ermittelt und informiert werden, desto besser lassen sich die Infektionsketten unterbrechen, so Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Voraussetzung für die Nutzung der Luca-App ist ein Smartphone, mit dem beispielsweise bei einem Restaurantbesuch ein QR-Code gescannt werden kann, um sich zu registrieren. Sollte zur gleichen Zeit eine Corona-infizierte Person in der Nähe gewesen sein, würden diese Information an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Die Nutzung der Luca-App ist kostenlos.

++ Bekiffter Autofahrer ohne Führerschein rast über Gehwege ++

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Ein bekiffter Autofahrer ohne Führerschein hat versucht einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Auf seiner Flucht ist der Mann auch über Gehwege gerast und hat dadurch Fußgänger in Gefahr gebracht. Die Polizei hatte den 27-Jährige auf der Vahrenwalder Straße kontrollieren wollen. Doch dann gab der Autofahrer plötzlich Gas und raste in Richtung Innenstadt davon. Mehrere Fußgänger mussten zur Seite springen und ausweichen, als das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit über den Gehweg düste. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei das Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes an der Melanchtonstraße ausfindig machen. Bei der Kontrolle des Fahrers stellten die Beamten schließlich fest, dass der Mann gar keinen gültigen Führerschein besitzt.  Außerdem hatte er Marihuana bei sich und wirkte laut Polizei als, stünde er unter dem Einfluss von Drogen. Gegen den 27-Jährigen wird nun ermittelt.