++ VW Nutzfahrzeuge: Stellenabbau gemäß Betriebsvereinbarung ++

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Volkswagen Nutzfahrzeuge will wie gehabt etwa 300 bis 400 Stellen pro Jahr abbauen und dabei auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. VWN halte sich damit an die Betriebsvereinbarung bis 2028, sagte Sprecher Eric Felber am Freitag auf Nachfrage von Radio Hannover. Frei werdende Stellen sollten nicht neu besetzt oder Mitarbeiter in Altersteilzeit geschickt werden. Wie es für Zeitarbeiter weitergeht, darüber will VWN im kommenden Frühjahr entscheiden.

Felber zeigte sich verwundert über einen Bericht der FAZ, wonach VW in Hannover und am Standort Emden insgesamt 7000 Stellen streichen will. Bei den Nutzfahrzeugen in Hannover bleibe alles wie gehabt, sagte der Sprecher. Grund für den Stellenabbau ist die Umstellung auf Elektromobilität. In Emden will Volkswagen ab 2022 elektrische Kleinwagen und Limousinen bauen, hier in Hannover soll unter anderem ein Elektro-Bulli vom Band rollen.

++ VW will offenbar 7000 Stellen in Hannover und Emden streichen ++

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Volkswagen will hier in Hannover und am Standort Emden insgesamt 7000 Stellen streichen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemein Zeitung“ ohne Angabe von Quellen. Grund ist die Umstellung auf Elektromobilität. VW-Chef Herbert Diess sprach in der „Bild“ von einem „großen strukturellen Wandel“. Wie viele Arbeitsplätze hier in Hannover wegfallen sollen, ist unklar – allerdings ist jeder dritte Job bedroht. In Hannover und Emden hat VW rund 22.000 Mitarbeiter. Wie die FAZ weiter berichtet, sollen die Stellen über natürliche Fluktuation und Altersteilzeit abgebaut werden. In Emden sollen ab 2022 elektrische Kleinwagen und Limousinen vom Band rollen, hier in Hannover unter anderem ein Elektro-Bulli.

++ Debatte um Diesel-Fahrverbote: Schostok weist Kritik zurück ++

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In der Debatte um mögliche Dieselfahrverbote hat sich Oberbürgermeister Stefan Schostok gegen Vorwürfe der CDU verwahrt. Er sei weiterhin gegen Fahrverbote, so Schostok, allerdings habe die Stadt alles zu prüfen, was den Schadstoffausstoß verringere, teilte der OB am Donnerstag mit. Man wolle vorbereitet sein, falls das Oberlandesgericht Fahrverbote verhängen sollte. Eine entsprechende Klage der Deutsche Umwelthilfe ist dort anhängig. Die Stadt hat beim Verkehrsministerium Verbotsschilder für Dieselfahrzeuge beantragt. Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte Schostok deshalb am Donnerstag „vorauseilenden Gehorsam“ vorgeworfen.

++ Krankenhaus Lehrte: Region garantiert Fortbestand ++

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Die Region Hannover hat eine Bestandsgarantie für das Krankenhaus in Lehrte gegeben. Man wolle das KRH als „Grund- und Regelversorger weiterbetreiben“, zitiert die NP Regionspräsident Hauke Jagau, obwohl sich die Krankenkassen dagegen sperrten. Auch die Geriatrie, in der ältere Menschen behandelt werden, solle ausgebaut werden, so Jagau – allerdings wohl ohne Zuschüsse vom Land. Das hatte bereits zum zweiten Mal Fördermittel in Höhe von 17 Millionen Euro verweigert. Jagau rechnet laut dem Bericht in der gesamten Region mit vorübergehenden Klinikschließungen. Grund sei ein Bundesgesetz, das ab 2020 Personaluntergrenzen in Krankenhäusern vorschreibt. In vielen Kliniken herrscht Pflegenotstand.

++ Schwerverletzter bei Unfall in Nordhafen - Fahrer flüchtet ++

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Ein Audi-Fahrer hat im Stadtteil Nordhafen einen schweren Unfall verursacht und ist danach zu Fuß geflüchtet. Auf der Hansastraße überholte er am späten Mittwochabend einen VW Golf, der gerade abbiegen wollte. Es kam es zum Zusammenstoß. Der Golf schleuderte gegen geparkte Autos, ein Vorderrad riss ab. Der Golf-Fahrer und sein Beifahrer wurden leicht verletzt, einer der drei Mitfahrer im Audi sogar schwer. Als die Polizei eintraf, war der Audi-Fahrer zu Fuß geflüchtet. Die Ermittler haben Strafverfahren eingeleitet wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung. Die Fahndung läuft.

++ Kostensteigerung bei neuem Ärztehaus ++

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Das neue Ärztehaus an der Berliner Allee soll statt 50 Millionen Euro nun 75 Millionen kosten. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Niedersächsische Ärztekammer. Demnach handele es sich bei den zusätzlichen 25 Millionen aber um sogenannte Baunebenkosten etwa für Gutachten. Die Kammer will dazu den Ärzten in die Tasche greifen, und zwar mit höheren Pflichtbeiträgen für drei Jahre. So soll ein Facharzt, der nach Tarif bezahlt wird, also etwa 75.000 Euro brutto verdient, nun 566 Euro Jahresbeitrag zahlen, ein Plus von über 100 Euro. Der Bundesverband für freie Kammern kritisierte einen „Mangel an Transparenz“ beim neuen Ärztehaus an der Berliner Allee.

++ "Section Control"-Anlage geht in den Betrieb ++

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Auf der B6 bei Laatzen misst jetzt eine Anlage, wie schnell Fahrzeuge durchschnittlich unterwegs sind. Innenminister Boris Pistorius hat die sogenannte „Section Control“ gestern in Testbetrieb genommen. Er sprach von einem „vielversprechenden Ansatz für mehr Verkehrssicherheit“. Doch es regt sich Widerstand: Die Piraten wollen eine Unterlassungsklage beim Verwaltungsgericht einreichen. Sie kritisieren, dass die Anlage die Nummernschilder sämtlicher Fahrzeuge fotografiert, wenn auch verpixelt, also unkenntlich gemacht. . „Section Control“ misst mit mehreren Kameras die Geschwindigkeit von Fahrzeugen über eine Strecke von rund zwei Kilometern. Wer dort zu schnell unterwegs ist, wird anschließend geblitzt. Verstöße sollen ab dem 14. Januar geahndet werden.

++ Raubüberfall in Vahrenheide: Täterduo festgenommen ++

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Hannovers Polizei hat gestern Nachmittag zwei mutmaßliche Räuber im Bereich Sahlkamp festgenommen. Das Duo soll vor einer Wochen einen Mann in Vahrenheide überfallen haben. Der 28-Jährige wurde offenbar von den beiden mutmaßlichen Tätern und zwei Komplizen an der Stadtbahnhaltestelle Vahrenheider Markt angegriffen, getreten und geschlagen. Anschließend sollen sie seinen Rucksack durchsucht haben und mit Energy Drinks als Beute geflüchtet sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter dann Haftbefehl gegen die beiden 17-Jährigen. Laut den Ermittlern kommen die festgenommenen Jugendlichen auch für weitere Raubüberfälle in Betracht. Zu den Mittätern wird aktuell noch ermittelt.

++ Vandalismus in Misburg-Nord: Mann demoliert mindestens 15 Autos ++

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Möglicherweise im Alkoholrausch soll ein junger Mann in Misburg-Nord reihenweise Autos demoliert haben. Die Polizei konnte den 19-Jährigen bereits in der Nacht zum Sonntag festnehmen. Die Ermittler sind aber noch auf der Suche nach möglichen weiteren Geschädigten. Bislang zählten die Ermittler schon 15 beschädigte Autos.

Auf die Spur des Mannes war die Polizei dank eines Zeugenhinweises gekommen. Eine Anwohnerin hatte den Notruf gewählt nachdem sie mitten in der Nacht einen lauten Knall gehört hatte. Danach beobachtete sie den jungen Mann auf seiner Vandalismus-Tour durch die Hannoversche Straße. Nachdem die Polizei ihn gestoppt hatte, machte sie einen Alkoholtest. Der ergab 2,2 Promille.

++ Die Zukunft des Blitzens? "Section Control" geht in Betrieb ++

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Vor einem Blitzer abbremsen, danach wieder Gas geben – dieses Verhalten soll mit der neuen Geschwindigkeitsmessung „Section Control“ nicht mehr möglich sein. Auf der B6 bei Laatzen ist die bundesweit erste Messanlage dieser Art heute Mittag in Betrieb gegangen. Section Control misst die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf einer Strecke von gut zwei Kilometern. Einmal am Anfang, einmal am Ende. So kann die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt werden. Liegt die über dem Limit, dann blitzt es an Kontrollpunkt Nummer zwei.

Eigentlich sollte diese Abschnittskontrolle schon viel früher in Betrieb gehen. Unter anderem wegen Datenschutz- und Sicherheitsfragen hatte es aber immer wieder Verzögerungen gegeben. Nun startet zunächst eine technische Testphase, ab dem 14. Januar der 18-monatige Pilotbetrieb. Dann werden Geschwindigkeitsverstöße auch zur Anzeige gebracht.

++ Südstadt: neues Obdachlosenheim für Frauen ++

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Frauen in Not finden in Hannover jetzt auch in der Südstadt Unterschlupf. Dort wurde nun eine neue Obdachlosenunterkunft für Frauen und Kinder in Betrieb genommen. Im ehemaligen Grünflächenamt in der Langensalzastraße hinterm Landesmuseum stehen ab morgen 55 Plätze für Bewohnerinnen und gegebenenfalls deren Kinder sowie neun Notschlafplätze zur Verfügung.

Das vierstöckige Gebäude wurde in den vergangenen Monaten aufwändig umgebaut. Die Stadt investierte 2,9 Millionen Euro. Einzelzimmer, Doppelzimmer, Wohnungen mit Gemeinschaftsbädern und Gruppenräumen – die Unterkunft soll Anlaufpunkt für Frauen sein, die ihre Wohnung verlieren und auf die Schnelle keine neue Bleibe finden.

++ Stau und Frust auf dem Südschnellweg: mit Tempo 10 über die Brücke ++

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Schrittgeschwindigkeit auf dem Schnellweg: Neue Probleme auf dem Südschnellweg sorgen derzeit für lange Staus – und: bei Vielen auch für Unverständnis. Mit 10 km/h dürfen Autofahrer die Brücke über die Hildesheimer Straße derzeit in Richtung Seelhorster Kreuz nur passieren. Grund ist ein Ermüdungsbruch. Diese Brücke ist ja ohnehin schon nur provisorisch ertüchtigt. Jetzt gibt es also einen neuen Schaden an dem Bauwerk. Den hat die Straßenmeisterei bei einer Streckenkontrolle bereits am Montag entdeckt. Die Höchstgeschwindigkeit wurde dann zunächst auf 30 km/h reduziert. Das hat aber offensichtlich nicht gereicht. Nach einer Inspektion gilt nun Tempo 10.

Bis bis das wieder repariert ist, soll es nun etwas dauern. Eine Notreparatur ist erst für Mitte Januar geplant. Dann sind die nötigen Ersatzteile erst da, sagte uns die Straßenbaubehörde. Eine Woche lang soll dieser Schaden dann repariert werden. Aber auch wieder nur notdürftig. 2023 soll die alte Brücke ja sowieso abgerissen werden. So lange muss die Reparatur also halten. Sollte das mit dem Provisorium nicht gelingen, könnten Anfang des Jahres aber auch noch umfangreichere Arbeiten anstehen.

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