++ Steuerzahlerbund kritisiert Ausgaben der Stadt Hannover und Region ++

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Sowohl Stadt als auch Region Hannover werden vom Bund der Steuerzahler gerügt. Im vergangenen Jahr nahm die Region einen Spezialtransporter für verletzte Wölfe in Betrieb- Kostenpunkt etwa 11 Tausend Euro. Bisher wurde der Anhänger allerdings noch nicht genutzt. Außerdem kritisiert der Steuerzahlerbund Hannovers Verkehrskonzept für die Stadtbahnlinien 10 und 17. Die oberirdische Führung kostet mit 55 Millionen Euro etwa 8 Millionen mehr als veranschlagt. Laut Steuerzahlerbund wäre eine Tunnellösung kostengünstiger und ebenso attraktiv für Bahnfahrer. Zudem mussten die Stadtbahnlinien bereits mehrfach auf die Tunnel ausweichen, um ein Verkehrschaos zu verhindern. Schon im Schwarzbuch 2014 kritisierte der Bund der Steuerzahler das Konzept.

++ 1300 Bahrsinghausener demonstrieren gegen die Junge Alternative ihrer Stadt ++

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Rund 1300 Menschen haben am Sonntag gegen den Bundeskongress der AfD Nachwuchs Organisation Junge Alternative in Bahrsinghausen demonstriert. Zu dem Protest hatte das Bündnis Barsinghausen ist bunt, linke Gruppen und weitere Organisationen aufgerufen. Die Polizei hatte den Bundeskongress der AFD Jugend mit einem Großaufgebot abgesichert. Der Protest blieb aber friedlich. Es kam laut Polizei zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Bei dem Bundeskongress der Jungen Alternative wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen den Landesverband Niedersachsen aufzulösen. Dieser wird seit September vom Verfassungsschutz beobachtet.

++ Langenhagen: 102-Jährige verbrennt im eigenen Haus ++

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Nach dem verheerenden Hausbrand am Montagmorgen in Langenhagen, bei dem eine 102 Jahre alte Seniorin ums Leben gekommen war, hat die Polizei den Brandort im Ortsteil Krähenwinkel mittlerweile untersucht. Ihrer Einschätzung nach hat ein technischer Defekt das Feuer verursacht. Mehrere Anwohner hatten am Morgen gegen 6 Uhr Qualm aufsteigen gesehen. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Birkenweg eintrafen, stand der Anbau des Hauses voll in Flammen. Das Feuer hatte sich bis zum Dachstuhl ausgebreitet. Die Einsatzkräfte konnten die sehr alte Hausbewohnerin nur noch tot aus dem Haus bergen. Die Brandermittler der Polizei gehen von einem Defekt an einer elektrischen Leitung oder an einem Elektrogerät im Wintergarten als Ursache für das Feuer aus. Den Sachschaden schätzen sie auf 150.000 Euro.

++ Ministerpräsident Weil: Zusammenarbeit der GroKo muss neu überprüft werden ++

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Anders als bei seiner eigenen Großen Koalition in Hannover, ist sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil nicht sicher, ob die Große Koalition in Berlin eine Zukunft hat. Durch die schlechten Erfahrungen in den vergangenen Monaten sei das Vertrauen in die Bundesregierung deutlich angeknackst. Im Interview mit der Welt fordert Stephan Weil, dass nach der Wahl der neuen CDU-Bundesparteispitze zeitnah eine Entscheidung über den Fortbestand der großen Koalition getroffen werden muss. Spätestens aber zu Beginn des kommenden Jahres. 2018 sei ein richtig schlechtes Jahr für SPD und CDU gewesen – nun müsse geklärt werden, ob es noch genug Vertrauen in eine gemeinsame Regierung gibt. Die SPD strebe weiß Gott keine Neuwahlen an, so der Sozialdemokrat weiter, sie sei aber jederzeit aktionsfähig. 

++ Haushaltsplan 2019: Parken in der City wird teurer ++

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Hannovers Ampelbündnis im Stadtrat hat seine Schwerpunkte für den kommenden Doppelhaushalt vorgestellt. Die Mehrheitsfraktionen von SPD, Grünen und FDP wollen unter anderem die Parkgebühren erhöhen. Autofahrer sollen demnach in Hannovers Innenstadt künftig 2,60 Euro die Stunde für das Parken zahlen statt bisher 1,80 Euro. Das ist eine Preissteigerung um 44 Prozent. Kurzzeitparken von zehn Minuten soll dafür kostenlos sein. Bei ihren Haushaltsplanungen einigten sich die drei Ampelfraktionen unter anderem auch darauf, dass die umstrittene Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft wird. Das heißt Anlieger sollen nicht mehr an Fahrbahnsanierungen beteiligt werden. SPD Grüne und FDP wollen auch, dass die Stadt mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau ausgibt und dass Schulen in Problemvierteln stärker unterstützt werden.

++ Verkaufsoffener Sonntag lockt 220.000 Besucher in Hannovers City ++

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Der verkaufsoffene Sonntag in Hannover hat am Sonntag rund 220.000 Besucher in die Innenstadt gelockt. Martin Prenzler von der City Gemeinschaft zeigte sich zufrieden. Die Erwartungen der Händler seien übertroffen worden. Nach Einbruch der Dunkelheit starteten am Kröpcke wieder hunderte Kinder mit ihren Eltern zum traditionellen Martinsumzug mit Laternen. Den nächsten verkaufsoffenen Sonntag gibt es in Hannover am 31. März. 

++ Überfall: Gleich zwei Tankstellen ausgeraubt ++

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Am Mittwochmorgen hatten zwei Männer eine Tankstelle in Hämelerwald ausgeraubt – wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, gab es am Nachmittag auch in Seelze einen Tankstellenüberfall. Anders als in Hämelerwald ging der Täter dort allerdings leer aus. Der Mann hatte sich mit einem Schal maskiert, als er gegen 17 Uhr in den Verkaufsraum der Tankstelle an der Hannoverschen Straße kam. Er bedrohte die Verkäuferin mit einer Pistole und forderte Geld – als ihm die Mitarbeiterin dies verweigerte, flüchtete er. Jetzt hofft die Polizei auf Zeugen, die den etwa 25-30 Jährigen Täter in Seelze beobachtete haben: Bekleidet war er am Mittwoch mit einer Carmouflage Jacke, schwarzer Hose, hellem Schal und eine Hellgrünen Mütze.

++ TSV Hannover Burgdorf: Verein verlängert Trainerverträge ++

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Das spanische Handball-Trainerduo Carlos Ortega und Iker Romero hat mit den Recken der TSV Hannover Burgdorf durch das erstmalige Erreichen des Final Four in der vergangenen Saison Geschichte geschrieben: Jetzt hat der Verein die Verträge mit beiden verlängert. Wie die Recken am Donnerstag mitgeteilt haben, hat Trainer Carlos Ortega bis Ende Juni 2021 unterschrieben, Romero will bis Sommer 2020 in Hannover bleiben. Die nächste sportliche Herausforderung steht für die Recken am Sonntag an: in der Tui Arena geht es gegen die MT Melsungen.

++ Anti-Einbruchssoftware: Polizei weitet Test aus ++

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Seit anderthalb Jahren testet Niedersachsens Polizei eine Prognosesoftware, die das Risiko von Einbrüchen reduzieren soll: Wie das Innenministerium am Donnerstag mitgeteilt hat, wird die Software namens „PreMAP“ nun in einer zweiten Pilotphase noch intensiver getestet: 15 Polizeiinspektionen im Land setzen die Anwendung ab Donnerstag ein – darunter auch die vier Hannoverschen Inspektionen -Mitte, -Süd, -Ost und -West. Grundlage der App ist die Erfahrung der Polizei, dass die Täter nach einem Einbruch in den folgenden Tagen in der Umgebung oft erneut zuschlagen. Die Daten können die Beamten auch mobil auf dem Tablet abrufen, um ihre Streifenfahrten darauf auszurichten und möglichen Wiederholungstätern das Handwerk zu legen.

++ Nach Autoattacke: Landgericht verurteilt Azubi ++

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Weil er mit dem Auto versucht hatte, seine Kollegin zu ermorden, ist der 19-Jährige Azubi eines Hainhölzer Möbelhauses am Donnerstag vom Landgericht Hannover verurteilt worden: Drei Jahre und sechs Monate Jugendstrafe wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Verkehrsgefährdung lautete das Urteil gegen Lennart H. Der 19 Jährige hatte vor Gericht gestanden, dass er seine Mit-Auszubildene, die an jenem Abend im März auf dem Fahrrad nach Hause fuhr, mit dem Auto angefahren hatte. Allerdings gab er an, er habe sich von ihr Gemobbt und Bedroht gefühlt und flüchten wollen. Das nahm ihm das Gericht nicht ab, die Kammer sah es als erwiesen an, dass Lennart H. der jungen Frau gezielt nach Feierabend mit dem Auto an der Straße Rehagen aufgelauert hatte, um dann zu beschleunigen und sie umzufahren. Die 19 Jährige überlebte die Auto-Attacke mit starken Prellungen, leidet aber noch heute unter den Folgen.

++ Springe: Notfallambulanz schließt nachts ++

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Wer nachts zur Notfall-Ambulanz nach Springe kommt, könnte ab November vor verschlossenen Türen stehen. Das Klinikum Region Hannover schränkt die Öffnungszeiten der Station ein, wie mehrere Medien berichten. Demnach soll ab 1. November von Montag bis Donnerstag nur noch von 14 bis 22 Uhr geöffnet sein, Freitags von 10 bis 22 Uhr und am Wochenende von 8 bis 24 Uhr. Ursprünglich war die Notfallambulanz als 24-Stunden-Angebot gedacht gewesen. Allerdings komme in den Nachtstunden kaum jemand, hieß es vom Klinikum. Zum Jahresende schließt die Notfallambulanz ganz.

++ Frisör gewinnt Klage: Facebook muss 50.000 Euro zahlen ++

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Ein Frisör aus Hannover ist gerichtlich gegen Facebook vorgegangen – und hat vor dem Oberlandesgericht Celle Recht bekommen. Facebook muss nun eine Strafe von 50.000 Euro zahlen, berichten Medien. Der Grund: Facebook hatte eine Werbeseite mit Fotos und Kontaktdaten des Frisörs eingerichtet – gegen dessen Willen. Das Oberlandesgericht sah die Persönlichkeitsrechte des Frisörs verletzt. In erster Instanz hatte bereits das Landgericht dem Konzern untersagt, die Seite im Netz zu halten. Facebook ging in Berufung, scheiterte aber. Statt der 50.000 Euro Geldstrafe könnte der Irland-Chef von Facebook auch zehn Tage in Haft gehen – das dürfte aber wohl keine Option sein.

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