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++ Großbaustelle am Hbf: Einschränkungen im Bahnverkehr ++

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Pünktlich zum Ferienbeginn müssen sich Zugreisende auf Einschränkungen im Bahnbetrieb einstellen – sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Der Grund: Die Bahn erneuert zwischen dem Hauptbahnhof Hannover und der S-Bahn-Station Karl-Wiechert-Allee Gleise und Weichen.

Ab Freitag verkehren lediglich zwei Nahverkehrszüge und ein Fernverkehrszug pro Richtung und Stunde auf dem Abschnitt. Die Westfalenbahn und die S-Bahn als Pendel zwischen Hannover und Lehrte fahren durchgehend, die S-Bahn-Linien S3, S6 und S7 fallen aus. Dadurch können beispielweise Fahrgäste aus Burgdorf Hannover nur über Celle erreichen. Trotz Umweg behalten GVH-Fahrausweise ihre Gültigkeit.

Durch die Bauarbeiten wird es im Fernverkehr zwischen dem Rheinland, Hannover und Berlin zu verlängerten Fahrtzeiten kommen, bis zu 90 Minuten. Außerdem halten einige ICE-Züge statt in Hannover in Wunstorf. Die erste Bauphase dauert zunächst bis Ende August, Mitte September sollen die Arbeiten beendet sein.   

++ Hochwasser-Katastrophe: Weitere Hilfe aus Niedersachsen ++

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Weitere Helferinnen und Helfer aus Hannover und ganz Niedersachsen haben sich in der vergangenen Nacht auf den Weg nach Rheinland-Pfalz gemacht, um die Hilfsmaßnahmen im Hochwassergebiet rund um Ahrweiler zu unterstützen. Die 100 Hilfskräfte vom Deutschen Roten Kreuz errichten und betreiben dort nun einen Betreuungsplatz für bis zu 500 Menschen – dazu gehören etwa Zelte, Feldbetten, Feldkochherde, Decken und Geräten zur Stromversorgung. Bereits seit einigen Tagen ist das DRK Deutschland mit mehr als 3.500 Kräften in den Hochwassergebieten vor Ort. In Misburg ist der Einsatzstab des Landesverbandes aktuell permanent besetzt.

Vor Ort in Ahrweiler sind auch rund 140 Einsatzkräfte der Johanniter Niedersachsen. Im Vordergrund steht für sie der Wiederaufbau der hausärztlichen Grundversorgung.  Eigens dafür sind zwei medizinische Anlaufstellen in der Stadt geschaffen worden, in denen sich Bewohner und Hilfskräfte medizinisch behandeln lassen können. Außerdem versorgen die Johanniter die Anwohner im Krisengebiet u.a. mit Decken, Kopfkissen und Handtüchern.

++ Ampelbündnis-Aus: OB Onay will Gespräche suchen ++

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Das Zerwürfnis im Ampelbündnis bereitet Hannovers Oberbürgermeister Sorgen: Belit Onay hat angekündigt auf die Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP und den Grünen zugehen zu wollen – mit dem Ziel: Die Basis für neues Vertrauen zwischen den zerstrittenen Parteien herzustellen. „Was wir – vor allem die Bürger:innen – brauchen, ist Verlässlichkeit“, so Onay.

Die Grünen hatten das regierende Mehrheitsbündnis am Mittwoch überraschend aufgelöst. Grund für die Aufkündigung seien die Geschehnisse in der vergangenen Ratssitzung. Bei der Abstimmung über die Besetzung des Leitungsposten im Umwelt- und Wirtschaftsdezernat hatte die Wunschkandidatin des Oberbürgermeisters nicht die volle Unterstützung aus dem Ampelbündnis bekommen. Für SPD und FDP kam die Auflösung ohne Vorwarnung – beide können den Schritt nicht nachvollziehen. Dass es in einem Bündnis mal knirscht und zu Meinungsverschiedenheiten kommt, liege in der Natur der Sache.

++ FDP-Fraktionschef Birkner: "Sind auf dem Weg in den nächsten Lockdown" ++

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„Wir sind auf dem Weg in den nächsten Lockdown und zu erneutem Wechselunterricht an den Schulen“, sagt Niedersachsens FDP-Fraktionschef Stefan Birkner angesichts steigender Corona-Infektionszahlen. Birkner fordert, die Landesregierung müsse dringend die Corona-Verordnung überarbeiten und den Inzidenzwert als alleinige Bewertungsgrundlage ersetzen.

Die FDP hat dazu eine eigene Formel vorgelegt, den sogenannten C-Wert. Er berechnet sich aus Inzidenz, Auslastung der Intensivstationen in den Krankenhäusern und dem Impffortschritt. Allerdings will die Landesregierung erst Anfang September eine neue Corona-Verordnung vorlegen. Die rot-schwarze Koalition habe sich in den Sommerurlaub verabschiedet, so Birkner. Das mache ihn wütend – denn durch die steigende Impfquote habe sich die Situation gegenüber dem Frühjahr stark verändert.

Ministerpräsident Stephan Weil hatte zuletzt Forderungen von Städten, Kommunen und der Wirtschaft an eine Neuberechnung des Infektionsgeschehens eine Absage erteilt. Zuletzt rief er allerdings die Länderchefs dazu auf, die für Ende August geplante Corona-Konferenz vorzuziehen. Die Inzidenz in der Region Hannover steigt rasant, Donnerstag lag sie laut RKI bei 32,8. Wenn sie drei Werktage in Folge über 35 rangiert, werden die Corona-Regeln erneut verschärft.

++ Raschplatzhochstraße wieder für den Verkehr freigegeben ++

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Die Raschplatzhochstraße in der Innenstadt seit Kurzem wieder für den Verkehr freigebeben. Die Straße war Anfang Juni gesperrt worden für ein Theaterfestival. Die Stadt hat wegen der anhaltenden Kritik an den Straßensperrungen angekündigt, die Georgstraße Ende August im Bereich der Oper nicht komplett dichtmachen zu wollen. Stattdessen solle ein verkehrsberuhigter Bereich daraus werden, in dem 10 bis 20 km/h gefahren werden dürfe. Anwohner, Pendler und Einzelhändler hatten die teilweisen Sperrungen von Schmiedestraße und Köbelinger Markt scharf kritisiert. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay will die Innenstadt bis 2030 autofrei machen.

++ Hannover 96 erhöht Ticketpreise - Vorverkauf für Rostock-Spiel ab Montag ++

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Montag um 10 beginnt der Vorverkauf für das Heimspiel von Hannover 96 gegen Hansa Rostock am 31. Juli. Es ist das erste Spiel seit langem, bei dem wieder Fans in die HDI-Arena dürfen, voraussichtlich bis zu 22.500 Zuschauer, wie die Roten mitteilten. Allerdings komme man nicht umhin, die Ticketpreise erstmals seit sieben Jahren zu erhöhen. Grund seien Millionenverluste im Zuge der Corona-Pandemie. Karten sollen nun zwischen 14 und 42 Euro kosten, ermäßigt zwischen 10 und 29 Euro. Dauerkarten soll es vorerst nicht geben und ins Stadion soll nur kommen, wer genesen, geimpft oder getestet ist. Der Vorverkauf für das Spiel gegen Hansa Rostock startet am Montag um 10.

++ Straßensperrungen: Stadt will offenbar behutsamer vorgehen ++

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Die Stadt Hannover gibt ihre harte Haltung bei den kommenden Straßensperrungen im Bereich der Oper offenbar auf. Die Georgstraße soll ab dem 30. August nun nicht mehr vollgesperrt, sondern nur noch verkehrsberuhigt werden. CDU und FDP begrüßten das.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber sagte am Mittwoch im Bauausschuss laut HAZ, Fahrzeuge sollten weiterhin auf der Georgstraße unterwegs sein dürfen, aber nur mit 10 bis 20 km/h. Dort seien „viele wichtige Buslinien“ unterwegs, deshalb müsse die Georgstraße befahrbar bleiben. Sperrungen soll es demnach nur in der Prinzenstraße und in der Sophienstraße geben, dort sollen Schauspiel- sowie Künstlerhaus ein Kulturprogramm auf die Beine stellen. Die Stadt will zudem vor der Oper ein eigenes Programm mit Partnern durchführen.

FDP-Ratsfraktionschef Wilfried Engelke sagte, Oberbürgermeister Belit Onay habe offenbar aus dem Verkehrschaos gelernt. Der OB hatte massive Kritik einstecken müssen für die teilweise Sperrung von Schmiedestraße, Köbelinger Markt und Raschplatzhochstraße. Die Grünen hatten am Mittwoch einseitig das Ende des Ampelbündnisses mit SPD und FDP erklärt und das mit der gescheiterten Wahl zur Wirtschaftsdezernentin begründet. Die Straßensperrungen dürften aber auch ihren Teil zum Zerwürfnis beigetragen haben. Der verkehrspolitische Sprecher der Rats-CDU, Felix Semper, zeigte sich erfreut, dass es keine komplette Sperrung der Georgstraße geben werde. Die Aktion soll vom 30. August bis 12. September gehen.

++ Inzidenz steigt rasant - Weil: Müssen Länderchef-Treffen vorziehen ++

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Die Sieben-Tage-Inzidenz hier bei uns in der Region Hannover klettert weiter: Am Donnerstag rangiert sie laut RKI bei 32,8. Ab einem stabilen Wert über 35 werden die Corona-Regeln wieder verschärft, dann dürfen sich unter anderem höchstens 10 Menschen aus drei Haushalten treffen, im Einzelhandel gibt es Obergrenzen für Kunden, je nach Quadratmetern.

Niedersachsens Landesregierung will daran auch nicht rütteln trotz Kritik aus den Städten, Kommunen und aus der Wirtschaft. Ministerpräsident Stephan Weil fordert nun aber, entsprechende Beratungen mit den Länderkollegen vorzuverlegen, das sagte er der „Braunschweiger Zeitung“. Es müsse geklärt werden, welche Faktoren neben der Inzidenz künftig noch eine Rolle für die Bewertung der Corona-Lage spielen sollten, etwa der Impffortschritt oder die Krankenhausbelegung. Angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen habe man dafür nicht Zeit bis Ende August. Die Länderchefs müssten „zwingend“ vorher zusammenkommen, so Weil. Es gehe um entscheidende Weichenstellungen für das zweite Halbjahr.

++ Wartezeiten in Bürgerämtern: Hannoveraner hilft mit eigener Software ++

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Wer einen Termin in Hannovers Bürgerämtern braucht, muss sich schon länger auf wochenlange Wartezeiten einstellen. Auch dringende Angelegenheiten müssen nicht selten warten. Ein Hannoveraner, der selbst betroffen war, will seinen Mitbürgern nun helfen: Andre Exner hat eine Software entwickelt, die alle aktuell frei gewordenen Termine der Bürgerämter sammelt und über Twitter veröffentlicht. Mit einem Link zu den Bürgerämtern können die Termine dann gebucht werden. 

Um den Bearbeitungsstau zu beheben hat die Stadt kürzlich ein Maßnahmenpaket angekündigt: u.a. soll ab dem 1. August ein Pop Up-Bürgeramt im Ihmezentrum unterstützen. Spätestens zum Ende des Jahres soll die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin nicht länger als eine Woche betragen.

++ Impfangebot für Kinder und Jugendliche: Weitere Sonderaktion im Impfzentrum ++

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Die Stadt und Region Hannover planen eine weitere Impfaktion für Kinder und Jugendliche – und zwar am kommenden Freitag und Samstag im Impfzentrum auf dem Messegelände. Rund 2.550 Impfdosen vom Hersteller Biontech stehen dafür bereit. Geimpft werden können Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren – allerdings ausschließlich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Wer eine Corona-Impfung für sein Kind haben möchte, muss dafür vorab verbindlich einen Termin buchen. Das geht ausschließlich telefonisch über die Impfhotline des Landes Niedersachsen unter 0800 99 88 665.  Bereits am vergangenen Sonntag hatte es eine erste Impfaktion auf dem Messegelände gegeben, bei der rund 1.100 Minderjährige geimpft worden waren.