++ Kritik an möglichem S-Bahn-Betreiber ++

Kategorie:

Die Nordwestbahn, derzeit erste Anwärterin für den künftigen S-Bahnnetz-Betrieb in Hannover, hat in anderen Regionen offenbar einen eher schlechten Ruf. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, klagten die Landkreise Hildesheim und Hameln-Pyrmont teils über Probleme mit dem Bahnunternehmen. Demnach soll es für rund ein halbes Jahr zu massiven Zugausfällen gekommen sein. Auch Ersatzverkehr habe nicht funktioniert – Fahrgäste seien außerdem schlecht informiert worden. Grund für die Ausfälle sollen Personalprobleme gewesen sein. Andernorts, etwa in Bremen, soll es allerdings keine Probleme gegeben haben. Die Nordwestbahn wollte sich bisher nicht äußern. Am kommenden Dienstag entscheidet die Region Hannover darüber, wer hier ab Herbst 2021 das S-Bahnnetz betreiben wird.

++ 13 Jahre Haft für Angriff auf Ex-Frau und Tochter ++

Kategorie:

Ein 63-Jähriger ist gestern vor dem Landgericht Hannover wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Mustafa K. muss laut Medienberichten für 13 Jahre ins Gefängnis – ihm wurde vorgeworfen, seine Ex-Frau aus niederen Beweggründen mit einem Messer angegriffen zu haben, diese überlebte die Attacke nur knapp – außerdem verletzte er seine Tochter bei dem Angriff und trat seiner Ex-Frau zweimal gegen den Kopf. Der Angeklagte war offenbar auf einem patriarchalischen Rachefeldzug: Ein Kontaktverbot zur Ex-Frau bestand bereits. Ausschlaggebend für die Tat soll ein Foto seiner Tochter gewesen sein, auf dem er irrtümlicherweise ihren neuen Freund vermutet hatte. Bis zuletzt soll der Beschuldigte uneinsichtig gewesen sein.

 

++ Verkehrschaos: Stadt übernimmt Verantwortung ++

Kategorie:

Die Stadt Hannover hat die Verantwortung für den Verkehrskollaps am Montag im Bereich Herschelstraße übernommen. Grund sei eine technische Störung im Verkehrsrechnersystem gewesen, teilte die Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover mit. Eigentlich hätte der Verkehr stadtauswärts längere Grünzeiten an der Kreuzung Herschelstraße/ Ernst-August-Galerie bekommen sollen. Ein entsprechendes Sonderprogramm in den Ampeln sei aber nicht wie geplant geschaltet worden. In der Folge kam es zu langen Staus, die sich bis zurück in die Parkhäuser zogen. Auch bei den Stadtbahnen- und bussen kam es zu Verspätungen. Die Stadt entschuldigte sich bei den Betroffenen. Grund für das hohe Verkehrsaufkommen am Montag in der City war insbesondere der Brückentag vor dem 1. Mai.

 

++ Entlaufener Nandu erschossen ++

Kategorie:

Mehrere Tage war ein in Neustadt-Poggenhagen ausgerissener Nandu auf der Flucht. Nun ist der Laufvogel tot. Wie der Besitzer des Tieres heute sagte, hat ein Jäger den Nandu erschossen. Der 1 Meter 60 große Laufvogel war vor anderthalb Wochen während eines Gewitters aus seinem Gehege entwischt. Polizei und Besitzer hatten Tage darauf vergeblich versucht das Tier wieder einzufangen. Der Nandu ließ niemanden näher als 20 Meter an sich heran kommen, sagte der Vogelhalter. Aus diesem Grund musste die Polizei einen Jäger dazuholen, der das Tier nun erschoss.

 

++ Radfahrkontrollwoche: 800 Verstöße festgestellt ++

Kategorie:

Die Polizei hat bei ihrer großen Radfahrkontrolle insgesamt mehr als 800 Verstöße festgestellt. Die ganze vergangene Woche hatten Polizisten in Hannover das Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrern überprüft. Das häufigste Fehlverhalten von Radfahrern war dabei in rund 250 Fällen das Befahren von Gehwegen oder Fußgängerzonen. Weitere 150 Radfahrer waren entgegen der erlaubten Verkehrsrichtung unterwegs und 60 andere hatten das Fahrrad nicht verkehrstauglich ausgerüstet. Aber auch fast 200 Autofahrer wurden bei den Kontrollen mit Verstößen erwischt. In den meisten Fällen hatten sie den Radfahrern die Vorfahrt genommen, waren falsch abgebogen oder hatten verbotenerweise auf Radwegen geparkt. Auch die Polizei Garbsen führte Kontrollen durch und stellte insgesamt rund 200 Verstöße fest.

 

++ Verkehrschaos: Stadt steht unter Druck ++

Kategorie:

Nach dem erneuten Verkehrschaos in der City steht die Stadt zunehmend unter Druck. Am Montag zum Brückentag kam es wieder zu massiven Staus: Die Stadtbahnlinien 10 und 17 mussten wieder unterirdisch fahren – Nutzer von Parkhäusern warteten teils mehrere Stunden, um überhaupt zurück auf die Straße zu kommen. Auch zu Himmelfahrt und Pfingsten wird von vielen Seiten ein Verkehrskollaps befürchtet. Die Cityhändler forderten die Stadt nun auf, zu handeln. Denkbar sei laut Medienberichten, die Ampelschaltung der Herschelstraße anzupassen – diese Idee will die Stadt nun prüfen. Auch eine Einbahnstraßenregelung zu starken An- und Abreisezeiten wurde ins Spiel gebracht.

++ Mehr Haltebereiche für Elterntaxis an Schulen ++

Kategorie:

Weitere Schulen in Hannover sollen künftig ausgewiesene PKW-Haltebereiche bekommen, in denen Eltern ihre Kinder ausladen können: SPD, Grüne und FDP planen, den Modellversuch für mehr Verkehrssicherheit auszuweiten. Das Projekt habe sich an der Albert-Schweitzer-Schule in Limmer bewährt – nun soll laut Medienberichten individuell für weitere Schulen geprüft werden, wo sich das Modell ebenfalls eigne. Das hat der Bauausschuss gestern beschlossen. Hintergrund sind Beschwerden über gefährliche Situationen morgens durch sogenannte Elterntaxis – also Eltern, die ihr Kind morgens eilig an der Schule absetzen, unübersichtlich parken und für gefährliche Verkehrsverhältnisse sorgen. Durch die Haltepunkte sollen auch Kinder lernen, sich im Straßenverkehr eigenständig zurechtzufinden.

++ Hannover 96: Vertrag von Prib verlängert ++

Kategorie:

Das Glück ist derzeit nicht so wirklich auf seiner Seite – trotzdem hat Hannover 96 den Vertrag mit Kapitän Edgar Prib um ein Jahr verlängert bis Ende Juni 2019. Vereinsboss Martin Kind sagte laut Mitteilung, Prib sei ein Spieler, der sich sehr mit 96 und der Stadt identifiziere. Deshalb sei es selbstverständlich, ihn in seiner Situation zu unterstützen. Der 28-jährige Prib hatte sich im Februar erneut das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen.

++ A2: Drei Verletzte bei schwerem Unfall ++

Kategorie:

Auf der A2 in Richtung Dortmund hat es gestern Abend einen schweren Unfall gegeben. Vier Fahrzeuge fuhren zwischen den Anschlussstellen Lehrte Ost und Lehrte aufeinander, drei Menschen wurden dabei schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine 22-Jährige mit ihrem Toyota aus bislang ungeklärter Ursache den Renault eines 36-Jährigen gerammt. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Frau prallte mit ihrem Toyota gegen die Mittelschutzplanke und kam auf der linken Spur zum Stehen. Kurz darauf fuhr ein VW Golf auf den Wagen der Frau, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Fahrer und Beifahrer des Golfs wurden schwer verletzt, ebenso die Toyota-Fahrerin. Danach fuhr noch ein weiteres Fahrzeug auf, die Insassen blieben jedoch unverletzt. Die A2 war zeitweise gesperrt.

++ 10 Monate Bewährung für Angriff auf Polizisten ++

Kategorie:

Vor dem Amtsgericht ist heute ein 39-Jähriger zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann hatte im November am Ernst-August-Platz versucht, einen Polizisten zu treten. Im Januar versuchte er dann auf dem Steintorplatz einen Polizisten mit einem Kabel zu schlagen. In beiden Fällen, die sich jeweils im Rahmen von Demonstrationen ereigneten, verfehlte der Täter sein Ziel. Die Staatsanwaltschaft scheiterte mit ihrer Forderung nach zehn Monaten Haft ohne Bewährung. Weil niemand verletzt worden sei, setzte der Richter die Strafe zur Bewährung aus.

 

++ Jambi muss gehen: Orang-Utan verlässt den Zoo Hannover ++

Kategorie:

Der Zoo Hannover will vorerst keine Orang-Utans mehr halten. Im Herbst verlässt das Menschenaffen-Männchen Jambi unsere Stadt und zieht nach New Orleans im US-Bundesstaat Mississippi. Das hat der Zoo heute bekannt gegeben. Die Umsiedlung findet demnach in Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP statt. Im Audubon-Zoo von New Orleans warten denn auch zwei Weibchen auf den 22-jährigen Jambi. Orang-Utan-Nachwuchs ist wünschenswert, denn die Menschenaffen sind vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn finden sich laut der Naturschutzunion IUCN nur noch rund 14.000 Tiere. Grund ist insbesondere die Rodung von Waldflächen für die Produktion von Palmöl.

 

++ Einbruch: Abi-Aufgaben müssen ausgetauscht werden ++

Kategorie:

Niedersachsens Abiturienten haben heute ihre Abi-Prüfungen im Fach Mathematik geschrieben. Und die Aufgaben dafür mussten gestern noch einmal kurzfristig ausgetauscht werden. Grund ist ein Einbruch in ein Gymnasium im Landkreis Goslar, wie das Kultusministerium heute mitteilte. Dort sei der Tresor aufgebrochen worden, in dem sich die ursprünglichen Aufgaben befanden. Zwar seien sie nicht entwendet worden, aber es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie zum Beispiel abfotografiert und weitergegeben worden seien. Deshalb haben alle rund 400 Schulen mit gymnasialer Oberstufe für heute neue Mathe-Prüfungsaufgaben bekommen. Im vergangenen Jahr hatte das Kultusministerium die Abi-Aufgaben im Prüfungsfach Politik-Wirtschaft kurzfristig geändert. Damals war in ein Gymnasium im Heidekreis eingebrochen worden.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen