++ 300.000 Euro erbeutet: Mutmaßliche Pfandbetrüger vor Gericht ++

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Um mit Pfandflaschen rund 300.000 Euro zusammen zu bekommen, muss man lange sammeln: Zwei Männer haben das geschafft – aber nicht auf legalem Weg. Am Donnerstag müssen sie sich wegen Betrugs verantworten. Die beiden 29- und 30-Jährigen Männer stehen am Donnerstag vor dem Amtsgericht Hannover, weil sie einen Pfandautomaten manipuliert haben sollen. Und zwar so, dass er die Getränkeverpackungen, die jeweils 25 Cent Pfand bringen nicht vernichtete. So konnten die beiden immer wieder dieselben Pfandgüter eingeben. Und das sollen sie auch über mehr als ein Jahr lang getan haben: Von September 2013 bis Mitte Oktober 2014 haben die Männer laut Anklage unbemerkt immer wieder mit der Manipulation abkassiert. Die Betrugsmasche ist allerdings nicht neu. Erst kürzlich hatte sich etwa das Landgericht in Düsseldorf mit einem ähnlichen Fall befasst – dort hatte der Chef eines Getränkemarktes mit einem manipulierten Pfandautomaten sogar 1,8 Millionen Euro kassiert.

++ Mögliche Fahrverbote: Stadt plant Ampel-App für bessere Luft ++

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Während die Diskussion über Diesel-Fahrverbote schwelt, will die Stadt die Luftverschmutzung auch auf anderem Weg verringern – mit einer Smartphone-App: Ein „Ampel-Assistent“ soll Autofahrern zeigen, wie sie fahren müssen, um an den nächsten Kreuzung bei Grün rüber zu kommen. Weniger Beschleunigen und Bremsen soll die Folge sein, und dadurch weniger Abgase. Das Projekt ist Teil des neuen „Masterplans“, um den Stickstoffdioxidausstoß zu senken. Die Stadtverwaltung hält einen Test der App im nächsten oder übernächsten Jahr für realistisch. Der ADAC sieht die Idee jedoch kritisch, wie Sprecherin Alexandra Kruse gegenüber Radio Hannover sagte: "Wenn wir über Ablenkung am Smartphone reden, dann fällt das natürlich genau in diese Kategorie und wir befürchten schon, dass die Ablenkung groß ist, wenn man sich darauf konzentrieren muss und schauen muss "Wo fahre ich lang?" und "Wo habe ich jetzt grüne Welle und wo nicht?" Am Donnerstag will der ADAC gemeinsam mit FDP, Handwerkskammer und den Unternehmerverbänden in Niedersachsen einen eigenen Forderungskatalog für mehr Luftreinheit in Hannover vorlegen.

++ Internetausfall legt drei Finanzämter lahm ++

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Wer eine Auskunft in Steuer-Sachen braucht, der muss sich gedulden: Drei Finanzämter in Hannover sind derzeit ohne Internet und damit faktisch lahmgelegt, auch die Stadt kann nicht helfen. Betroffen sind die Finanzämter Hannover Süd, Hannover-Land I und das Finanzamt für Fahndung und Strafsachen. Die Mitarbeiter könnten derzeit weder Steuererklärungen bearbeiten noch Fragen beantworten. Carsten Kiene, Geschäftsstellenleiter im Finanzamt Hannover Süd, sagte der HAZ, nur Fax und Telefon funktionierten noch. Bauarbeiter hatten am Montag an der Göttinger Chaussee ein Glasfaserkabel beschädigt. Um das zu reparieren, seien umfangreiche Grabungen nötig, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums laut Bericht. Die Ämter wollen sich demnach zunächst mit mobilem Internet behelfen. Auch die Stadtverwaltung kann derzeit keine Auskunft zu Finanzfragen geben, hier wird die Software aktualisiert – und das noch bis Montagmittag.

++ Schon wieder schwanger: Ernst August und Ekaterina erwarten zweites Kind ++

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Ernst August Erbprinz von Hannover und seine Frau Ekaterina, die beiden hatten erst im Februar eine Tochter bekommen – nun ist Baby Nummer Zwei auf dem Weg. Das bestätigte das Paar der HAZ. Ekaterina sei im vierten Monat schwanger und erwarte den Jungen im April. Und wie soll der Welfenspross heißen? Etwa auch „Ernst August“, wie die „Bunte“ berichtet. Der werdende Papa gibt sich bedeckt. Dazu wolle er nichts sagen – warten wir’s also ab.

++ Öffis in Hannover vergleichsweise günstig ++

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Der öffentliche Nahverkehr in der Region Hannover ist vergleichsweise günstig. In der Rangliste des Portals „Testberichte“ rangiert unsere Stadt auf Platz 5 von 39. Günstig seien vor allem die Jugendnetzkarte, der Kurzstreckentarif und die Tageskarte. Nicht so günstig dagegen die Einzelfahrscheine für Erwachsene und die Monatskarten. Der Verkehrsdezernent der Region Ulf-Birger Franz sagte der HAZ, er freue sich über das Ergebnis. Mit der Jugendnetzkarte wolle die Region junge Hannoveraner früh an den öffentlichen Nahverkehr binden. Sieger im Ranking war Rostock, dahinter Chemnitz, Magdeburg und Freiburg im Breisgau.

++ Barsinghausen: Mann im Fall "Anna-Lena" angeklagt ++

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In Barsinghausen war im Juni ein 16-jähriges Mädchen nachts auf offener Straße ermordet worden – der Fall „Anna-Lena“. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 24-Jährigen Mann erhoben. Er bestreitet die Tat. Die Ermittler haben keinen Zweifel daran, dass der junge Mann die 16-Jährige in der Nacht zum 17.Juni umgebracht haben soll, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge gegenüber Radio Hannover. Die Gründe allerdings sind völlig unklar. Es gebe weder Hinweise auf ein Sexualverbrechen noch auf einen Raub. Fest steht nur, dass die 16-Jährige durch schwere Verletzungen an Kopf und Gesicht starb. Ihre Leiche hatten Spaziergänger morgens vor der Adolf Grimme Schule entdeckt. Die Ermittler hatten den Tathergang dann insoweit rekonstruiert, als dass Täter und Opfer sich zufällig am Bahnhof begegnet waren. Dort hatte sich die junge Frau mit Bekannten getroffen. Der 24-Jährige soll mit ihnen ins Gespräch gekommen sein – und die 16-Jährige später auf ihrem Heimweg begleitet haben. Der Prozess soll voraussichtlich Mitte November am Landgericht Hannover beginnen.

++ Arbeitsunfall in Gleidingen: 34-Jähriger schwebt in Lebensgefahr ++

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Tragisches Unglück im Gleidinger Industriegebiet:  Dort ist ein Mann in eine Maschine eingeklemmt worden. Der Zustand des 34 Jahre alten Mannes ist kritisch. Es besteht Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mitarbeiter am Sonntag zur Spätschicht in einer Firma am Hanno-Ring. Als er in einem Fabrikationsraum dabei war eine Walze zu reinigen, setzte sich diese aus unbekannter Ursache plötzlich in Bewegung. Der 34-Jährige wurde dabei in der Maschine eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen befreit werden. Ein Rettungswagen brachte den Mann schwerstverletzt in eine Klinik.  Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus, die Untersuchungen dauern noch.

++ Altes Rathaus: Nur noch 10 Hochzeitsgäste erlaubt ++

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Keine großen Hochzeitsgesellschaften: Im Alten Rathaus erlaubt die Stadt Hannover nur noch Trauungen mit maximal zehn Gästen. Das hat ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Nach aktuellen Brandschutzbestimmungen seien die Fluchtwege für große Gruppen nicht mehr ausreichend. Das hat zur Folge, dass sich in den drei Trauzimmern nur noch maximal 30 Personen aufhalten dürfen. Die volle Kapazität ist eigentlich doppelt so hoch. Die Stadt Hannover versucht den Brautpaaren entgegen zu kommen: Sofern nicht drei Trauungen gleichzeitig in dem historischen Gebäude stattfinden, kann die Besucheranzahl auch angepasst werden. Darüber hinaus will die Stadt auch mehr standesamtliche Trauungen im Neuen Rathaus durchführen. Bisher können Paare lediglich einmal im Monat im Gartensaal heiraten. Neben den beiden Rathäusern gibt es noch sieben weitere Trauorte in Hannover.

++ Ministerpräsident Weil und Stellvertreter Althusmann äußern sich zum Wahldebakel in Bayern ++

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Die Wahlklatsche für die CSU und die SPD in Bayern beschäftigt auch Niedersachsens Landespolitik. Das Ergebnis sei insgesamt ein klarer Hinweis darauf, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung mit dem derzeitigen Bild der Politik unzufrieden ist, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag nach der Wahl. Er kritisiert auch das Verhalten der CSU und deren Vorsitzenden Horst Seehofer, die in den vergangenen Monaten für eine Kette an Krisen verantwortlich gewesen seien. Sein Stellvertreter, der Christdemokrat Bernd Althusmann will sich so kurz nach der Wahl nicht an Personaldebatten beteiligen. Aber: "Klar bleibt für mich: Turbulenzen, unnötige Streitereien, überzogene Positionen nützen niemandem, sie treiben eher den Populisten die Menschen in die Arme und ich glaube, dass wir uns da alle ernsthaft fragen müssen, was wir selber tun können, um eine vernünftige Auseinandersetzung mit klaren Standpunkten vorzunehmen." Bei der Landtagswahl in Bayern hat die CSU nur noch 37, 2 Prozent erreicht, die SPD gerade mal 9,7. Zweitstärkste Kraft sind die Grünen, gefolgt von den Freien Wählern und der AfD.

++ Tödliche Schüsse auf Hochzeit: Mutmaßlicher Schütze gefasst ++

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Mehr als zwei Jahre nach den tödlichen Schüssen auf einer kurdischen Hochzeit in Vahrenheide ist der mutmaßliche Täter offenbar gefasst. Laut Medienberichten ist der Mann am Freitag im Irak verhaftet worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der 24-Jährige wird verdächtigt seine jüngere Cousine getötet zu haben – und zwar bei einer Hochzeitsfeier im März 2016, in einer Veranstaltungshalle in Vahrenheide. Während der Feier soll der 24-Jährige damals zielgerichtet auf seine 21 Jahre alte Cousine zugegangen sein und sie dann mit mehreren Schüssen getötet haben. Offenbar weil sie sich weigerte eine Zwangsehe mit ihm einzugehen. Zu dem Zeitpunkt der Schießerei waren noch einige Hundert Gäste anwesend. Nach seiner Tat konnte der Schütze flüchten. Seitdem war er mit internationalem Haftbefehl gesucht worden.

++ Lehrte Aligse: Diebesgut neben den Bahngleisen gefunden ++

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Die Bundespolizei in Hannover ermittelt wegen schweren Bandendiebstahls. Am Montag hatte der Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn verstecktes Diebesgut neben den Gleisen bei Lehrte Aligse entdeckt. Unter Planen und Ästen lagen 25 Kartons mit neuwertigen Stiefeln aus China. Der Wert der Ware wird von den Ermittlern auf 20.000 Euro geschätzt. Ganz in der Nähe lag noch ein Rucksack in dem sich unter anderem ein Bolzenschneider befand.  Die Bundespolizei geht davon aus, dass Diebe den Bereich der Bahngleise bei Alligse bevorzugt nutzen, um dort abgestellte Güterwaggons aufzubrechen. Das Diebesgut laden sie anschließend ab und verstecken es, um es gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt von dort abzutransportieren. Die Bundespolizei hofft nun auf Hinweise von Zeugen, um auf die Spur der Täter zu kommen.

++ Jugendliche beklauen acht Gartenlauben in Mittelfeld ++

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Zwei Jugendliche sind am Mittwochmorgen in einer Kleingartenkolonie in Mittelfeld offenbar auf Beutezug gewesen. Die Polizei nahm die beiden 16 und 18-Jährigen vor Ort fest. Sie stehen in Verdacht in acht Gartenlauben eingestiegen zu sein. Ihr Diebesgut sollen sie zentral in einem Gebäude gelagert haben – unter anderem stand ein Fernseher zum Abtransport bereit. Ein Laubenbesitzer in der Kolonie an der Paderborner Straße war gegen halb sieben auf die Heranwachsenden aufmerksam geworden. Er hatte ungewöhnliche Geräusche und Licht bei seinem Nachbarn bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Jungen räumten die Einbrüche bereits ein. Sie müssen sich nun wegen schweren Diebstahls verantworten. Darüber hinaus prüfen die Ermittler, ob das Duo auch für weitere Laubenaufbrüche in Frage kommt.

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