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++ Erfolg: U18-Impfaktion ++

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Die Impfaktion für unter 18-Jährige ist am Sonntag gut angenommen worden, das teilte ein Stadtsprecher gegenüber Radio Hannover mit. Bis zum Nachmittag waren alle Termine auch wahrgenommen worden. Bis zum Abend ging die Verwaltung also davon aus, dass sich tatsächlich 1170 Kinder und Jugendliche auf dem Messegelände Impfen ließen. Insgesamt kam das Zentrum mit regulär gebuchten Impfungen und Impfungen von Personen ohne Termin auf rund 5000 Gesamtimpfungen, am gestrigen Sonntag.

++ Weitere Helfer auf dem Weg in die Überschwemmungsgebiete ++

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Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rücken immer mehr Helfer aus Niedersachsen in die Krisengebiete aus. Insgesamt machen sich jetzt fast 1.100 weitere Einsatzkräfte auf den Weg nach NWR. Und zwar von der Feuerwehr, der Polizei und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Sie helfen vor Ort unter anderem mit Spezialfahrzeugen bei den Evakuierungsmaßnahmen und dem Abpumpen von Wasser. Die Polzei soll unter anderem auch dabei helfen Plünderungen in den Katastrophengebieten zu verhindern.

Hilfe kommt auch direkt hier aus der Region Hannover. Kommende Nacht werden 150 Männer und Frauen aus den Feuerwehren Neustadt, Wunstorf und Garbsen nach Düsseldorf ausrücken. Auch sie werden dabei helfen das Wasser aus den Häusern zu pumpen. Wenn weitere Hilfe benötigt wird, dann würde das Team von weiteren Kräften der Feuerwehren Langenhagen, Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark abgelöst.

++ Wasserabkochgebot in Empelde-West komplett aufgehoben ++

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Sämtliche Haushalte in Empelde-West können ihr Trinkwasser wieder vollumfänglich nutzen. Das Gesundheitsamt hat das Abkochgebot für das komplette Gebiet aufgehoben. Nach den intensiven Spülungen des gesamten Trinkwassernetzes haben die Laboruntersuchungen auch im südlichen Bereich von Empelde-West nun über mehrere Tage keine Qualitätsbeeinträchtigung mehr aufgewiesen. Seit Freitagnachmittag darf das Trinkwasser wieder bedenkenlos direkt aus der Leitung getrunken werden. Laut Enercity werden am Wochenende und in der kommenden Woche rein vorsorglich an relevanten Stellen weitere Probenentnahmen und Untersuchungen folgen. Die Ursache nach der Trinkwasserverunreinigung läuft unterdessen weiter.

++ Bombenräumung am Sonntag in Misburg-Süd: 8800 Anwohner betroffen ++

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Rund 8.800 Anwohner aus Misburg-Nord und -Süd sowie Anderten müssen sich darauf einstellen, dass sie am Sonntag ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen. Es gibt eine Bombenräumung. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben in Misburg-Süd sechs Verdachtspunkte lokalisiert, bei denen es sich um Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Vier davon befinden sich auf einem Baugrundstück an der Kreisstraße südlich des Misburger Hafens, wo ein Wertstoffzentrum errichtet werden soll. Zwei weitere Verdachtspunkte wurden im Umfeld des Braugrundstücks lokalisiert. Die betroffenen Anwohner sollen das Evakuierungsgebiet am Sonntag um 9 Uhr verlassen. Wann genau sie wieder zurück in ihre Wohnungen können, ist nicht absehbar. Das hängt von der tatsächlichen Bombenanzahl und dem Tempo der Evakuierung ab.

++ A2 bei Bothfeld wegen Turbobaustelle am Wochenende dicht ++

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Im Raum Hannover drohen an diesem Wochenende kilometerlange Staus. Die A2 ist wegen einer Turbo-Baustelle in Fahrtrichtung Dortmund komplett dicht. Innerhalb von 57 Stunden sollen zwischen dem Rastplatz Varrelheide und der Abfahrt Bothfeld 20.000 Quadratmeter Asphalt ausgetauscht werden. Die Sperrung der A2 zwischen dem Kreuz Hannover-Ost und der Anschlussstelle Bothfeld beginnt Freitagabend um 20 Uhr und dauert bis Montagfrüh um 5 Uhr.

++ Retter aus Hannover im Hochwassergebiet - Weil: "Passen Sie auf sich auf" ++

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Mehr als 80 Tote, Dutzende Verletzte, und Tausende werden noch vermisst – die Lage in den Überschwemmungsgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist dramatisch. Auch Helfer aus Hannover sind dort inzwischen im Einsatz. So hat das Technische Hilfswerk 80 Helfer aus den Ortsverbänden Hannover/Langenhagen, Springe und Wunstorf entsandt. Die Feuerwehr Hannover bereitet sich auf einen möglichen Einsatz vor. Insgesamt sollen bereits rund 15.000 Helfer im Katastrophengebiet sein.

Das Sturmtief Bernd war mit tagelangem Starkregen über Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gezogen und hatte Bäche und Flüsse in reißende Fluten verwandelt. Abertausende mussten ihre Häuser verlassen und verloren Hab und Gut.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil drückte den Opfern und ihren Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. Die Wassermassen hätten Leid und Zerstörung gebracht, man sei in Gedanken bei den Menschen in den betroffenen Regionen. Bei den Helfern aus Hannover und ganz Niedersachsen bedankte sich der SPD-Politiker und sagte: „Passen Sie gut auf sich auf.“

++ Grüne düpiert: Zerfällt das Ampelbündnis im Stadtrat? ++

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Zerfällt das Ampelbündnis im Stadtrat? Nach Meinung der Grünen ja. Die Partei kritisierte am Freitag die Schlappe ihrer Kandidatin Anja Ritschel bei der Wahl zur neuen Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin. Entgegen aller Verabredungen und ohne Vorwarnung habe der Rat Ritschel nicht zur Nachfolgerin der scheidenden Sabine Tegtmeyer-Dette gemacht, kritisierten die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Daniel Gardemin und Elisabeth Clausen-Muradian. Dabei sei billigend in Kauf genommen worden, dass das für die Zukunft Hannovers so wichtige Dezernat für Wirtschaft und Umwelt bis auf weiteres nicht gesetzt werden kann. Kurz vor der Kommunalwahl am 12. September komme es offenbar zu Zersetzungserscheinungen in der Ampel, so die Grünen-Fraktionsvorsitzenden.

Die 55-jährige Ritschel war die Wunschkandidatin von Oberbürgermeister Belit Onay. Er kündigte an, dem Rat zu gegebener Zeit einen neuen Vorschlag unterbreiten. Das Umwelt- und Wirtschaftsdezernat wird nun zunächst von Personaldezernent Lars Baumann geleitet. Die Grüne Ritschel hatte insgesamt 31 Stimmen bekommen, das Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP hat 33, mit Onay 34 Stimmen. CDU und AfD hatten bereits angekündigt, nicht für die 55-Jährige stimmen zu wollen. Deshalb kommen die Abweichler wohl aus den Reihen der Ampel. Vor allem die FDP hatte zuletzt massive Kritik an den Straßensperrungen in der Innenstadt geübt.

++ Hannover 96 findet neuen Hauptsponsor - Vertrag für mindestens drei Jahre ++

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Und zum Fußball: Nach dem Vertragsende mit „Heinz von Heiden“ hat Hannover 96 einen neuen Hauptsponsor gefunden: Die Wohninvest-Tochter Brainhouse247 wird sein Logo mindestens für die kommenden drei Jahre auf die Trikots der Roten drucken. Das gab der Verein am Freitag bekannt.

96-Geschäftsführer Robert Schäfer sagte, man verfolge bei zentralen Themen wie Digitalisierung und neue Arbeitswelten die gleichen Strategien. Der neue Hauptsponsor will sein erstes Brainhouse247 kommendes Jahr in Laatzen eröffnen. Dabei soll es sich um eine Kombination aus Arbeits- und Lebensraummodell handeln. 96 teilte weiter mit, der Vertrag mit dem Unternehmen sei liga-unabhängig.

++ Einhaltung der Corona-Regeln: Polizei will Georgengarten und Co. stärker kontrollieren ++

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Was haben die Limmerstraße, die Innenstadt, der Maschsee, der Georgen- und der Welfengarten sowie die Hoppenstedtwiese gemeinsam? Sie alle sind beliebte Treffpunkte, oftmals auch für größere Gruppen, die vor allem abends durch übermäßigen Alkoholkonsum und Ruhestörungen auffallen. So formuliert es die Polizei – und die Beamten wollen nun an diesen Orten verstärkt kontrollieren. Grund sind die verschärften Corona-Regeln, die nur noch das Zusammenkommen von bis zu 10 Menschen erlauben, Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis 14 nicht eingerechnet. Die Polizei will nach eigenen Angaben auf die Einhaltung der Regeln drängen und deeskalieren, aber zur Not auch Anzeigen schreiben.

++ Corona-Lockerungen: Land erteilt Oberbürgermeistern Absage ++

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Keine Lockerungen der Corona-Regeln: Die Landesregierung hat entsprechende Forderungen von Niedersachsens Oberbürgermeistern zurückgewiesen. Sie wollen, dass die Inzidenzstufe 10 gestrichen wird und dass es erst ab einem Wert von 35 verschärft werden. Regierungssprecherin Anke Pörsen sagte der HAZ, leider steigen die Infektionszahlen wieder spürbar. Mit der Delta-Variante sei noch einmal ein deutlich erhöhtes Ansteckungsrisiko verbunden. Deshalb werde man auch bei sehr niedrigen Inzidenzwerten weiter einen Basisschutz wie etwa Abstand und Maske brauchen. Kleinere, abgrenzbare Ausbrüche müssten sich nicht wie von den OBs dargestellt, auf die Regelungen einer ganzen Stadt auswirken.

Die Oberbürgermeister hatten zudem kritisiert, dass die Landesregierung Lockerungen zu früh öffentlich mache und so die Menschen verwirre. Sprecherin Pörksen sagte dazu, Entwürfe zur Corona-Verordnung werden in öffentlichen Ausschussitzungen diskutiert und gelangten deshalb naturgemäß an die Öffentlichkeit. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei uns in der Region klettert seit einigen Wochen wieder, heute liegt sie laut RKI bei 14,1.