++ Sexuelle Belästigung: Region darf Mitarbeiter kündigen ++

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Die Region Hannover darf einem Mitarbeiter kündigen, der im Verdacht steht, eine Auszubildende sexuell belästigt zu haben. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover am Montag entschieden. Der Gesamtpersonalrat der Region hatte die Zustimmung zur Kündigung des Mitarbeiters verweigert, der Vorsitzender des Gremiums war. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass ein dringender Verdacht gegen den Mann vorliegt: Die 23-jährige Auszubildende schilderte am Montag, wie der Vorgesetzte ihr immer wieder Komplimente gemacht und ihre Hand gestreichelt habe. Sie habe sich „total unwohl gefühlt“, zitiert die HAZ. Ein Regionssprecher sagte am Montag, man sehe sich in der Haltung gegenüber sexueller Belästigung bestätigt. Gegen das Urteil kann noch Beschwerde eingelegt werden.

++ Eilenriede: Inline-Routen werden verbunden ++

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Skater in der Eilenriede können sich freuen: Die Lücke zwischen der südlichen und der nördlichen Inline-Route in Hannovers Stadtwald wird geschlossen. Der Umweltausschuss hat gestern beschlossen, den 500 Meter langen Waldweg zwischen Zoo und Pferdeturmkreuzung zu betonieren. Dafür sollen ein anderer Weg und eine Brücke zurückgebaut werden. Die Kosten für das Vorhaben betragen 144.000 Euro, das geht aus dem Antrag hervor. Der Eilenriedebeirat hatte sich gegen den Lückenschluss ausgesprochen.

++ Prozessauftakt im Mordfall "Anna Lena": Angeklagter schweigt ++

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Im Fall „Anna Lena“ hat am Montag am Landgericht Hannover der Prozess gegen einen 24-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Er soll das Mädchen im Juni in Barsinghausen mit einem 25 Kilo schweren Ast totgeschlagen haben, auf dem seine DNA gefunden wurde. Möglicherweise wollte der Mann so eine Vergewaltigung der 16-Jährigen vertuschen. Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft prüft auch, ob der Mann als möglicher Täter einer 55-Jährigen infrage kommt, deren Leiche zwei Monate vor Anna Lena in Barsinghausen gefunden worden war. Der Prozess soll am 21. November fortgesetzt werden.

++ Eifersuchts-Drama in der Nordstadt: Messerstecher muss Geldstrafe zahlen ++

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Im Fall eines Eifersuchtsdramas in der Nordstadt ist am Montag am Amtsgericht ein Urteil gefallen: Der 22-jährige Angeklagte muss eine 900 Euro Geldstrafe zahlen wegen gefährlicher Körperverletzung, berichtet die HAZ. Er hatte sich im September vergangenen Jahres Zugang zur Wohnung seiner Ex-Freundin verschafft, ein Küchenmesser mit 20 Zentimeter-Klinge genommen und damit den neuen Partner der Frau am Knie verletzt. Grund für das vergleichsweise milde Urteil: Der 22-Jährige hatte die Tat gestanden und sich bei dem Opfer entschuldigt. In der Tatnacht war er zudem stark alkoholisiert gewesen.

++ "Euro Tier" gestartet: Messe zeigt digitale Nutztierhaltung ++

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Die Digitalisierung macht auch vor Bauernhöfen nicht Halt: Zentrales Thema der „Euro Tier“, die am Dienstag auf dem Messegelände beginnt, ist die „digitale Nutztierhaltung“. Rund 2500 Aussteller aus 62 Ländern zeigen die Branchentrends, darunter etwa anderem Sensoren, die den Gesundheitszustand von Tieren erkennen können. Die Veranstalter rechnen mit 150.000 Besuchern. Die „Euro Tier“ läuft bis Freitag auf dem Messegelände.

++ Mord von Barsinghausen: Prozessauftakt vor dem Landgericht ++

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Prozessauftakt im Fall „Anna-Lena“: Ein 24-Jähriger muss sich ab heute vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm „Mord aus niedrigen Beweggründen“ vor. Er soll die 16-Jährige Mitte Juni in Barsinghausen ohne erkennbaren Grund niedergeschlagen und durch Tritte und Schläge mit einem Ast getötet haben. Der 24-Jährige bestreitet die Tat. Für den Prozess am Landgericht sind zunächst fünf Termine angesetzt.  Gesprochen wurde außerdem über ein mögliches Mordmotiv des Deutsch-Dominikaners: Das Opfer wies zwar keine Anzeichen auf eine Vergewaltigung auf, war aber teils unbekleidet aufgefunden worden. Womöglich tötete er das Mädchen, nachdem der Versuch eines sexuellen Übergriffs gescheitert war. Ermittler prüfen, ob der Mann auch als Verdächtiger für den Tod einer 55-Jährigen in Barsinghausen infrage kommt.

++ "Rathaus-Affäre": Zu viele Überstunden ausbezahlt? ++

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Neuer Zündstoff in der „Rathaus-Affäre“: Die Stadt soll Mitarbeiter für Überstunden bezahlt haben, die gar nicht angefallen sind. Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von 26 Fällen. Demnach sei die Stadt bei einer internen Untersuchung darauf gestoßen. Oberbürgermeister Stefan Schostok soll seit Juni im Bilde gewesen sein, die Politik habe er allerdings nicht informiert. Eine Stadt-Sprecherin wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern, sie verwies auf ein laufendes Verfahren. Die Zulagen würden zunächst intern, später extern geprüft. Wie der „Spiegel“ weiter berichtet, reichten die Zulagen zurück bis vor 2013, als der jetzige Ministerpräsident Stephan Weil Oberbürgermeister von Hannover war.

++ Bessere Arbeitsbedingungen: Bildungverbände untermauern Forderungen ++

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Bessere Rahmenbedingungen für Lehrkräfte und Schulleitungen: Mit einem Forderungskatalog haben sich mehrere Bildungsverbände erneut an das niedersächsische Kultusministerium gerichtet. Die Hauptforderungen der Verbände, die am Montag in Hannover dargestellt wurden, betreffen höhere Besoldung, Entlastung im Schulalltag und die Arbeitszeit von Lehrkräften. Gefordert wurde auch eine Arbeitszeituntersuchung für weitere Schulformen. Das Kultusministerium bezog bereits Stellung – in der Mitteilung heißt es, an allen drei Handlungsfeldern werde bereits gearbeitet. Die Besoldungsstruktur stehe auf dem Prüfstand. Für kurzfristige Entlastung von Lehrern werde an einer Streichliste gearbeitet, mit Tätigkeiten, die Schulen von den Schultern genommen werden können. Einer weiteren Arbeitszeitstudie, die unter anderem Haupt-, Real- und Förderschulen umfassen würde, stand das Ministerium skeptisch gegenüber.

++ Neue Aufgabe: Landesbischof wird Leitender Bischof der VELKD ++

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Neue Aufgabe für Hannovers Landesbischof Ralf Meister: Der 56-Jährige ist neuer Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands, kurz VELKD. Die Organisation vertritt bundesweit fast neun Millionen Gläubige. Die Generalsynode, das Leitungsorgan der Vereinigten Lutherischen Kirchen hat den 56-Jährigen heute in Würzburg zum Nachfolger von Gerhard Ulrich, gewählt, der im kommenden Frühjahr in den Ruhestand geht. Meister ist seit 2011 Bischof der Landeskirche Hannover, er folgte damals auf Margot Käßmann. In seiner neuen Funktion an der Spitze der lutherischen Kirchen Deutschlands will Meister vor allem mehr junge Menschen für die Kirche gewinnen.

++ Entschluss wurde zugestimmt: Karstadt und Kaufhof dürfen fusionieren ++

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Was bedeutet die Fusion von Karstadt und Kaufhof für Hannovers Innenstadt? Nachdem das Bundeskartellamt dem geplanten Zusammenschluss nun zugestimmt hat könnte die Fusion noch in diesem Monat pünktlich zum Weihnachtsgeschäft vollzogen werden. Man habe bei der Fusion keine wettbewerblichen Bedenken, hieß es vom Präsidenten des Bundeskartellamtes Andreas Mundt, weder aufseiten der Verbraucher noch für die Hersteller. Für die zwei Kaufhof und Zwei Karstadt Standorte in Hannovers Innenstadt geht die Gewerkschaft Verdi davon aus, dass alle eine Zukunft haben, sagte die Verdi Landesfachbereichsleiterin Einzelhandel, Sabine Gatz, gegenüber Radio Hannover.

++ Marienburg: 13,6 Mio. Euro Sanierungshilfe vom Bund ++

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Um das Schloss Marienburg zu sanieren, kommt jetzt weitere Hilfe vom Bund. Aus dem Kulturetat sollen insgesamt 13,6 Millionen Euro in den Erhalt fließen - das kündigten Regionspräsident Hauke Jagau und Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann am Donnerstag an. Jagau bezeichnete die Unterstützung als große Wertschätzung - jährlich lockt die Marienburg bis zu 200.000 Besucher an. Das Welfenschloss südlich von Hannover hat allerdings immer wieder Sanierungsbedarf.

++ E-Damm: Bald eine Fahrradstraße? ++

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Der Engelbosteler Damm könnte laut Zeitungsberichten zur Fahrradstraße werden. Das habe der Bezirksrat Nord auf Initiative von SPD und Grünen beschlossen. Linke, Piraten und Die Partei stimmten ebenfalls zu, CDU und FDP lehnten den Antrag ab. Laut Grünen-Fraktionschef Stefan Winter fühlten sich viele Radfahrer auf dem E-Damm unsicher und wichen auf den Fußweg aus. Die Stadtverwaltung soll nun prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Fahrradstraße erfüllt sind: Unter anderem muss dafür der Anteil der Radfahrer überwiegen. Dafür soll es Verkehrszählungen geben. Die Entscheidung liegt dann bei der Stadt. Zahlreiche Geschäftsleute am E-Damm unterstützen das Vorhaben, andere sehen ihren Betrieb gefährdet. Auf einer Fahrradstraße haben Radfahrer Vorrang vor Autofahrern und dürfen nicht behindert werden.

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