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++ Gericht: Abstandsregeln gelten auch bei Parteitag ++

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Die neue Partei „Die Basis“ aus dem Umfeld der Querdenker-Bewegung will ihren Bundesparteitag am Wochenende in Hannover abhalten. Und die Teilnehmer müssen dabei die Corona-Abstandsregeln einhalten. Das Verwaltungsgericht Hannover hat am Freitag einen Eilantrag der Partei abgelehnt. Damit wollte sie eine Ausnahme von den Regeln erstreiten und bezog sich auf die niedersächsische Corona-Verordnung. Die sieht solche Ausnahmen vor für Versammlungen von Parteien zur Aufstellung von Kandidaten für öffentliche Wahlen. Laut dem Verwaltungsgericht ist das bei diesem Parteitag aber nicht der Fall. Hier gehe es laut Tagesordnung vielmehr um die interne Organisation der Partei, etwa die Wahl des Bundesvorstands oder der Rechnungsprüfer.

Laut Parteiangaben könnten bis zu 900 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Bei so vielen Teilnehmern drohe eine Auflösung, da unter Umständen das Abstandsgebot nicht eingehalten werden könnte.

++ Kundgebung: Initiative fordert mehr Fokus auf Kinderrechte ++

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Für Kinder ist der Lockdown besonders schlimm – darauf will am Samstag die „Initiative Familien“ in Hannover aufmerksam machen. Mit einer Kundgebung vor dem Landtag. Unter dem Motto „Kein Lockdown für Kinderrechte“. Kinder dürften nicht die Hauptlast der Pandemie tragen, sagen die Organisatorinnen. Es sei an der Zeit, die Kinder zur Priorität zu machen.

Die Kundgebung auf den Platz der Göttinger Sieben startet am Samstag um 10 Uhr 30.

++ Misburg wird evakuiert - Bombenentschärfung noch am Freitag ++

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Der Bombenblindgänger in Misburg soll noch am Freitag entschärft werden. Das hat die Feuerwehr mitgeteilt. Anwohner in der Nähe des Fundorts an der Anderter Straße müssen ab 16.30 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen und sich in Sicherheit begeben. Eine Auflistung der betroffenen Straßen finden Sie in diesem Artikel.

Etwa 3800 Menschen sollen betroffen sein.

Wichtig für alle Betroffenen: für sie ist die Corona-Verordnung aufgehoben. Eine Familie darf somit zum Beispiel geschlossen bei einer anderen Familie unterkommen, die nicht im Evakuierungsradius wohnt. Abstands- und Hygieneregeln sind natürlich trotzdem einzuhalten.

Sammelstellen werden im Schulzentrum Misburg und in der Pestalozzischule eingerichtet. Auch im Bahnverkehr ist wegen der Entschärfung mit Behinderungen zu rechnen.

Die Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Donnerstag bei Sondierungsarbeiten auf einem Grundstück an der Anderter Straße in Misburg gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst will sie heute nach erfolgter Evakuierung entschärfen. In unmittelbarer Nähe zum Fundort befinden sich laut Feuerwehr weitere sogenannte Verdachtspunkte, sie werden momentan untersucht.

Für Fragen aus der Bevölkerung steht ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

 

Diese Straßen(teile) sind laut Feuerwehrangaben von der Evakuierung betroffen: 

Am Gänsebusch
Am Hafen
Am Kindergarten
An der Alten Fabrik
An der Bahn
An der Hast
Anderter Straße (Hausnummern 63 bis 142)
August-Mundt-Weg
Berthold-Lange-Straße
Bidonisstraße
Bugstraße
Bünteroder Straße
Deimeweg
Drewenzweg
Eisteichweg (Hausnr. 20)
Erika-Pfingsten-Straße
Gerbrandstraße
Gerloffstraße
Gollstraße (Hausnummern 64 und 66 bis 98)
Grillenweg
Hartmannstraße
Helwingerodestraße
Höversche Straße
Im Großen Freien
Insterweg
Karlstraße
Käuzchenweg
Kreisstraße
Libellenufer
Liebrechtstraße
Lohweg (außer Hausnummern 2, 5 bis 6A, 8, 59)
Max-Kuhlemann-Platz
Max-Kuhlemann-Straße
Nogatweg
Nordwaldstraße (außer Hausnummern 6, 8, 10, 12, 14)
Oisseler Straße (nur Hausnummern 21, 23, 25, 27, 29, 31 bis 66)
Passargeweg
Portlandstraße
Pregelweg
Rominteweg
Rothwiese
Schmetterlingswende
Sportplatz am Kanal
Stahlstraße
Steinstraße
Uferweg
Wackenroderstraße
Weichselstraße
Zikadenweg
Zu den Mergelbrüchen
Zu den Schwedenhäusern
Zur Hindenburgschleuse (außer Hausnummern 13 bis 18)

++ Protest im Kleinen: Fridays for Future-Aktionen in Hannover ++

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Ihre Großdemo haben sie coronabedingt abgesagt – trotzdem haben sich auch die hannoverschen Aktivisten von Fridays for Future am Freitag an dem nächsten Globalen Klimastreik beteiligt.

Eine kleine Aktion gab es vor dem Landtag auf dem Platz der Göttinger Sieben. Hier hatten Unterstützer Plakate abgelegt. Das Bühnenprogramm wurde per Livestream ins Netz übertragen. Unter anderem die Rede von Aktivistin Linn. Sie bezog das Tages-Motto „Keine leeren Versprechen mehr“ auch auf Hannover und kritisierte die schleppenden Fortschritte bei der autofreien Innenstadt oder den Velorouten. 

Die Fridays for Future-Gruppe aus Hannover kämpft außerdem für eine schnellere Abschaltung des Kohlekraftwerks Stöcken. Hierfür sammelte sie am Freitag auch Unterschriften.

++ Hindenburgstraße: Lehrpfad statt Umbenennung? ++

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Wieder ein neuer Vorschlag in der Dauer-Diskussion um die Umbenennung der Hindenburgstraße im Zooviertel: Die FDP im Bezirksrat Mitte möchte den Namen behalten, aber einen „Historischen Lehrpfad Hindenburgstraße“ kreieren. Ziel sei eine offene und nachhaltige Auseinandersetzung mit unserer Geschichte an einem historischen Ort, gemeinsam mit den Bürgern, so Fraktionschef Rolf Schmidt.

Am kommenden Montag (22.3.) bringt die FDP ihren Antrag in den Bezirksrat ein. Dort stand die Hindenburgstraße schon mehrfach auf der Tagesordnung. Die Stadtverwaltung hatte das jüdische Mädchen Lotte-Lore Loebenstein als neue Namensgeberin vorgeschlagen, das einst in der Straße wohnte und später von den Nazis umgebracht wurde. FDP und auch CDU sind gegen eine Umbenennung. Auch weil sich eine Mehrheit der Anwohner dagegen ausgesprochen hatte.

++ Impfungen mit AstraZeneca laufen wieder an - 8000 Dosen stehen bereit ++

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Auch hier bei uns in Hannover soll ab Freitag wieder mit AstraZeneca geimpft werden. Abgesagte Termine müssten jetzt neu angesetzt werden, das werde schnellstmöglich geschehen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil. Tausende Menschen sollten in den kommenden Monaten mit AstraZeneca geimpft werden, deshalb falle ihm ein großer Stein vom Herzen, so der SPD-Politiker.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens ergänzte, bereits im Laufe des heutigen Tags sollten Termin in den Impfzentren wieder hochgefahren werden. Darüber hinaus sei nun der Weg geebnet, die niedergelässenen Ärzte ab Mitte April mit einzubeziehen.

Die Europäische Arzneimittelagentur hatte gestern nach tagelanger Prüfung die Sicherheit des AstraZeneca-Impfstoffs bekräftigt. Es solle jedoch eine Warnung hinzugefügt werden vor Blutgerinseln im Hirn in sehr seltenen Fällen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte anschließend erklärt, die Impfungen könnten nun wieder aufgenommen werden.

Auf dem Messegelände lagern derzeit rund 8000 Dosen AstraZeneca-Impfstoff, die nun schnellstmöglich verbraucht werden sollen. Ab Montag sollen auch die mobilen Impfteams wieder die Arbeit aufnehmen. Stadt und Region Hannover begrüßten die Wiederaufnahme der Impfungen mit dem Mittel angesichts der steigenden Infektionszahlen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region lag zuletzt bei 130.

Ministerpräsident Weil sprach sich dafür aus, auch den russischen Impfstoff Sputnik einzusetzen.

++ Fliegerbombe in Misburg: Muss Freitag noch evakuiert werden? ++

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In Misburg nahe der Anderter Straße ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Feuerwehr und Kampfmittelbeseitigungsdienst wollen das Gebiet zwischen Anderter-, Hartmann-, Stahlstraße und der Güterbahnstrecke untersuchen – ob der Blindgänger am Freitag noch entschärft werden muss, ist aber fraglich. Denn laut Feuerwehr liegen vier weitere Verdachtspunkte für Fliegerboben in der Nähe des Areals. Eine mögliche Evakuierung sei zudem eine besondere Herausforderung. Denn es müsste in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt erst festgestellt werden, ob sich in dem Evakuierungsradius Menschen in Quarantäne befinden. Die müssten dann kontaktiert, abtransportiert und untergebracht werden. Weitere Infos zum Bombenblindgänger in Misburg will die Feuerwehr im Lauf des Tages bekannt geben. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

++ Erbprinz Ernst August und Ekaterina erwarten offenbar drittes Kind ++

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Ernst August Erbprinz von Hannover und seine Frau Ekaterina erwarten offenbar ihr drittes Kind. Wie die „Bunte“ berichtet, ist die 34-Jährige Ekaterina wieder schwanger. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Der 37 Jahre alte Sohn des Skandalprinzen Ernst August hatte die Modedesignerin im Juli 2017 in der Marktkirche geheiratet, seither erblickten Tochter Elisabeth und Sohn August das Licht der Welt. Um zu erfahren, ob das dritte Kind ein Mädchen oder Junge wird, müssen sich Royal-Fans wohl noch etwas gedulden ...

++ Vor Corona-Gipfel: Niedersachsens Autohäuser wollen öffnen ++

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Die Neuinfektionen steigen auch hier bei uns täglich weiter an. Trotzdem mehren sich vor dem nächsten Corona-Gipfel am Montag die Rufe nach weiteren Öffnungsmöglichkeiten. Nun auch aus dem niedersächsischen Automobilhandel. „Click & Meet“ oder die Perspektive darauf reiche nicht aus, so Karl-Heinz Bley vom Kfz-Landesverband. Er fordert echte Öffnungen und dafür digitale Lösungen für die Kontaktnachverfolgung. Autohäuser seien keine Infektionshotspots.

Ministerpräsident Stephan Weil macht dem gesamten Handel unterdessen vorsichtige Hoffnung: Er könne sich Lockerungen in Verbindung mit Schnelltest-Konzepten und digitaler Nachverfolgung vorstellen. Viel Spielraum für umfangreiche Lockerungen sehe er aber nicht, so Weil laut dpa. Das gäben die Zahlen aktuell nicht her.

Für die Region Hannover gibt das Landesgesundheitsamt die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 130,4 an.

++ Verschiebung und Absage: Weitere Events von Corona betroffen ++

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Die aktuelle Pandemielage zwingt weitere Kultur-Veranstalter in Hannover, ihre Events abzusagen oder zu verschieben. Der internationale Feuerwerkswettbewerb in Herrenhausen aber soll dieses Jahr stattfinden. Der Start wurde nun jedoch vom Mai in den August verlegt.

Das Chili und Barbecue-Festival im Fössebad dagegen fällt dieses Jahr ins Wasser. Neuer Termin ist Pfingsten 2022.

Eine Arbeitsgruppe niedersächsischer Open Air-Festivals hatte diese Woche bereits mehr Unterstützung von der Politik gefordert. Es brauche ein Konzept für die Durchführung von Freiluftveranstaltungen sowie einen Ausfallkostenfonds, der eine Planung ermöglicht und Sicherheit schafft für den Fall einer behördlichen Absage.