++ Herrenhäuser Gärten: Besucherzahlen auf Rekordkurs ++

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Für die Herrenhäuser Gärten bahnt sich das erfolgreichste Jahr in ihrer Geschichte an. Bis Ende Oktober hätten bereits 580.000 Menschen die Gartenanlagen besucht, teilte die Stadt mit. Der bisherige Rekord kommt aus den Jahr 2014, da waren es insgesamt 610.000 Gäste. Direktor Ronald Clark hofft darauf, dieses Ergebnis bis zum Jahresende zu übertreffen. Diverse Veranstaltungen und der außergewöhnlich heiße Sommer hatten zu den hohen Besucherzahlen beigetragen. Die Herrenhäuser Gärten sind nicht zuletzt auch bei ausländischen Besuchern beliebt. Jeder Fünfte kommt nicht aus Deutschland, sondern etwa aus China der Schweiz oder Großbritannien.

++ Bauamt: Langsam tut sich etwas ++

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Im städtischen Bauamt tut sich langsam was. Stadtbaurat Uwe Bodemann erklärte am Donnerstag, dass inzwischen acht weitere Stellen für die Bauordnung ausgeschrieben seien – das berichten die Zeitungen der Madsackgruppe. Zwei Mitarbeiter für andere Bereiche im Bauamt seien bereits eingestellt – außerdem, so Bodemann, würden künftig die internen Abläufe verändert: Durch festgelegte Beratungszeiten sollen Mitarbeiter nicht mehr ständig aus der regulären Arbeit herausgerissen werden. Ein internes Gutachten hatte dem Bauamt schwere Organisationsmängel attestiert. Die CDU im Rat forderte unterdessen Akteneinsicht, um das Gutachten selbst in Augenschein zu nehmen.

++ Ex-Maritim Hotel: Flüchtlinge ausquartiert ++

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Früher war es eins der besten Hotels der Stadt, heute dient das Ex-Maritim als Flüchtlingsunterkunft. Oder besser diente. Denn die Stadt hat alle Flüchtlinge aus dem grauen Betonbau am Friedrichswall ausquartiert. Die Menschen seien auf andere Flüchtlingsunterkünfte verteilt worden, sagte eine Stadt-Sprecherin heute gegenüber Radio Hannover. Zuerst hatte die HAZ darüber berichtet. Der Mietvertrag zwischen der Stadt und dem Eigentümer des Gebäudes läuft Ende November aus. Dann soll das Ex-Maritim wieder zu einem modernen Hotel werden. Bis Ende kommenden Jahres muss die Stadt übrigens rund 1000 weitere Flüchtlinge unterbringen. Das besagt die neue Quote, die das Land Niedersachsen der Verwaltung übermittelt hat. Derzeit leben mehr als 4000 Menschen in städtischen Unterkünften.

++ VW Nutzfahrzeuge: Liegt Zukunft bei E-Autos? ++

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Wie sieht die Umstrukturierung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge aus? Diese Frage beschäftigt weiterhin die mehr als 14.000 Beschäftigten. Medienberichten zufolge könnte die Zukunft von VWN bei Elektroautos liegen. Künftig soll im Stöckener Werk der E-Kleinbus ID Buzz hergestellt werden. Andere Teile der Produktion werden womöglich ins Ford-Werk in die Türkei verlagert. Arbeitnehmervertreter forderten erneut, dass die Belegschaft schnell Klarheit bekomme. Es wird befürchtet, dass die Auslastung in Hannover durch E-Auto-Produktion nicht gesichert sei. Es brauche weitere Modelle, die hier gebaut werden sollen – das Werk dürfe nicht unter eine Mindestgröße schrumpfen. Am 16. November will der Aufsichtsrat des Konzerns über den Investitionsplan der kommenden Jahre beraten.

++ Nach versuchtem Autoangriff von Ahlem: 24-Jähriger muss in Haft ++

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Versuchter Totschlag war es am Ende nicht, aber wegen gefährlicher Körperverletzung muss ein 24-Jähriger für 3 Jahre in Haft - nach seiner Amokfahrt von Ahlem. Das entschied nach Medienberichten das Landgericht Hannover am Mittwoch. Im Mai hatte der Mann versucht, seinen Cousin mit dem Auto anzufahren - er wich noch im letzten Moment aus. Anschließend malträtierte er sein Opfer aber noch mit Baseballschläger und Pfefferspray. Auch sein Bruder war mitbeteiligt - dieser wurde zu 10 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Entgegen der Anklage ging das Gericht nicht von einer Tötungsabsicht aus. Der Haftbefehl gegen den Hauptangeklagten wurde aufgehoben. Beide Brüder wurden bei der Attacke auch verletzt, weil sich der Cousin mit einem Messer gewehrt hatte.

++ Neuer Betreiber für Hannovers S-Bahnnetz ++

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Die Deutsche Bahn hat das S-Bahnnetz in der Region Hannover verloren. Voraussichtlich in drei Jahren,  ab Dezember 2021 wird die NordWestBahn die zehn S-Bahnen-Linien betreiben. Das hat die Region Hannover am Dienstagnachmittag mitgeteilt. Den Beschluss hatte die Region bereits im vergangenen Mai gefasst. Doch weil die Konkurrenz an der Wirtschaftlichkeit des Angebots der NordwestBahn zweifelt, musste zuletzt das Oberlandesgericht Celle über die Rechtmäßigkeit eines Zuschlags entscheiden. Der Auftrag an die NordWestBahn umfasst 12,5 Jahre. Mit dem Betreiberwechsel kündigt die Region auch mehr Sicherheit und Komfort an: Zum Beispiel sollen sämtliche Züge mit Wlan und die stark nachgefragten Linien S1, S2 und S5 mit mehr Sitzplätzen ausgestattet werden. Die NordwestBahn wird mit 64 überwiegend neuen Fahrzeugen unterwegs sein, neun Einheiten mehr im Vergleich zu heute.

++ 77-Jährige von LKW überrollt: Zeugen gesucht ++

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Nach dem tödlichen LKW-Unfall am Dienstagmorgen in der Calenberger Neustadt sucht die Polizei jetzt dringend nach Zeugen, die den Unfall beobachten konnten. Eine 77-jährige Frau war gegen viertel vor zehn in Höhe des Krankenhauses Friedrikenstift von einem Lastwagen überrollt worden. Sie starb noch an der Unfallstelle. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 52-Jährige LKW-Fahrer auf der Humboldtstraße in Richtung Goetheplatz unterwegs. Nach eigenen Angaben hielt er an der roten Ampel an der Einmündung zur Calenberger Straße und setzte seine Fahrt erst fort als die Ampel für ihn wieder grün zeigte. Beim Anfahren geriet die Seniorin allerdings unter das Fahrzeug. Ein Augenzeuge machte den Fahrer auf das Unglück aufmerksam. Wie der Unfall passieren konnte, ist noch völlig unklar – auch aus welcher Richtung die Fußgängerin kam. Zeugenhinweise zum Unfallhergang nimmt der Verkehrsunfalldienst entgegen.

++ Steuerzahlerbund kritisiert Ausgaben der Stadt Hannover und Region ++

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Sowohl Stadt als auch Region Hannover werden vom Bund der Steuerzahler gerügt. Im vergangenen Jahr nahm die Region einen Spezialtransporter für verletzte Wölfe in Betrieb- Kostenpunkt etwa 11 Tausend Euro. Bisher wurde der Anhänger allerdings noch nicht genutzt. Außerdem kritisiert der Steuerzahlerbund Hannovers Verkehrskonzept für die Stadtbahnlinien 10 und 17. Die oberirdische Führung kostet mit 55 Millionen Euro etwa 8 Millionen mehr als veranschlagt. Laut Steuerzahlerbund wäre eine Tunnellösung kostengünstiger und ebenso attraktiv für Bahnfahrer. Zudem mussten die Stadtbahnlinien bereits mehrfach auf die Tunnel ausweichen, um ein Verkehrschaos zu verhindern. Schon im Schwarzbuch 2014 kritisierte der Bund der Steuerzahler das Konzept.

++ 1300 Bahrsinghausener demonstrieren gegen die Junge Alternative ihrer Stadt ++

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Rund 1300 Menschen haben am Sonntag gegen den Bundeskongress der AfD Nachwuchs Organisation Junge Alternative in Bahrsinghausen demonstriert. Zu dem Protest hatte das Bündnis Barsinghausen ist bunt, linke Gruppen und weitere Organisationen aufgerufen. Die Polizei hatte den Bundeskongress der AFD Jugend mit einem Großaufgebot abgesichert. Der Protest blieb aber friedlich. Es kam laut Polizei zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Bei dem Bundeskongress der Jungen Alternative wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen den Landesverband Niedersachsen aufzulösen. Dieser wird seit September vom Verfassungsschutz beobachtet.

++ Langenhagen: 102-Jährige verbrennt im eigenen Haus ++

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Nach dem verheerenden Hausbrand am Montagmorgen in Langenhagen, bei dem eine 102 Jahre alte Seniorin ums Leben gekommen war, hat die Polizei den Brandort im Ortsteil Krähenwinkel mittlerweile untersucht. Ihrer Einschätzung nach hat ein technischer Defekt das Feuer verursacht. Mehrere Anwohner hatten am Morgen gegen 6 Uhr Qualm aufsteigen gesehen. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Birkenweg eintrafen, stand der Anbau des Hauses voll in Flammen. Das Feuer hatte sich bis zum Dachstuhl ausgebreitet. Die Einsatzkräfte konnten die sehr alte Hausbewohnerin nur noch tot aus dem Haus bergen. Die Brandermittler der Polizei gehen von einem Defekt an einer elektrischen Leitung oder an einem Elektrogerät im Wintergarten als Ursache für das Feuer aus. Den Sachschaden schätzen sie auf 150.000 Euro.

++ Ministerpräsident Weil: Zusammenarbeit der GroKo muss neu überprüft werden ++

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Anders als bei seiner eigenen Großen Koalition in Hannover, ist sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil nicht sicher, ob die Große Koalition in Berlin eine Zukunft hat. Durch die schlechten Erfahrungen in den vergangenen Monaten sei das Vertrauen in die Bundesregierung deutlich angeknackst. Im Interview mit der Welt fordert Stephan Weil, dass nach der Wahl der neuen CDU-Bundesparteispitze zeitnah eine Entscheidung über den Fortbestand der großen Koalition getroffen werden muss. Spätestens aber zu Beginn des kommenden Jahres. 2018 sei ein richtig schlechtes Jahr für SPD und CDU gewesen – nun müsse geklärt werden, ob es noch genug Vertrauen in eine gemeinsame Regierung gibt. Die SPD strebe weiß Gott keine Neuwahlen an, so der Sozialdemokrat weiter, sie sei aber jederzeit aktionsfähig. 

++ Haushaltsplan 2019: Parken in der City wird teurer ++

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Hannovers Ampelbündnis im Stadtrat hat seine Schwerpunkte für den kommenden Doppelhaushalt vorgestellt. Die Mehrheitsfraktionen von SPD, Grünen und FDP wollen unter anderem die Parkgebühren erhöhen. Autofahrer sollen demnach in Hannovers Innenstadt künftig 2,60 Euro die Stunde für das Parken zahlen statt bisher 1,80 Euro. Das ist eine Preissteigerung um 44 Prozent. Kurzzeitparken von zehn Minuten soll dafür kostenlos sein. Bei ihren Haushaltsplanungen einigten sich die drei Ampelfraktionen unter anderem auch darauf, dass die umstrittene Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft wird. Das heißt Anlieger sollen nicht mehr an Fahrbahnsanierungen beteiligt werden. SPD Grüne und FDP wollen auch, dass die Stadt mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau ausgibt und dass Schulen in Problemvierteln stärker unterstützt werden.

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