++ Schlägerei im Bus: Pärchen gerät in Streit ++

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In einem Bus der Üstra sind Dienstag Nachmittag die Fäuste geflogen. Ein bisher unbekanntes Paar war in einem 125er Richtung Anderten in Streit geraten. In dessen Verlauf schlugen die beiden irgendwann aufeinander ein, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Streithähne konnten erst durch das beherzte Eingreifen anderer Fahrgäste getrennt werden. Die Frau trug eine blutende Wunde oberhalb eines Auges davon. Als die Polizei an der Anderter Straße eintraf, hatten beide bereits an unterschiedlichen Stationen den Bus verlassen – da das Paar bislang nicht ermittelt werden konnte, werden Zeugen um mögliche Hinweise gebeten.

++ "Farbenrausch der Tropen": Berggarten präsentiert neue Pflanzenausstellung ++

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„Farbenrausch der Tropen“. Unter diesem Titel präsentiert der Berggarten die neue Pflanzenausstellung. Die Sonderschau präsentiert laut Stadt Hannover Südostasiatische Botanik, darunter Tausend Orchideen und Tausend weitere Blüten und Blattschmuckpflanzen. Die Ausstellung sei inspiriert von Blumenschauen in Thailand und Singapur, dabei liegt der Fokus auf Pflanzen aus Beständen des Berggartens. Von Donnerstag an noch bis zum 24. Februar wird „Farbenrausch der Tropen“ im Berggarten in Herrenhausen gezeigt.

++ Erster Kältetoter in Hannover ++

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Die Kälte in Hannover hat in diesem Jahr ihr erstes Opfer gefordert: Wie die Polizei gegenüber Radio Hannover mitteilte starb am Montag ein Obdachloser durch Unterkühlung. Ein Zeuge und Bekannter des 54-Jährigen versuchte noch ihn durch Ohrfeigen aufzuwecken, blieb aber erfolglos. Gegen 9 Uhr setzte er einen Notruf ab. Der Obdachlose hatte laut Rettungskräften Erfrierungen und eine Alkoholvergiftung, wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert, verstarb aber noch am Montagabend an den Folgen der Unterkühlung. Fremdeinwirkungen gegenüber dem Erfrorenen schließt die Polizei aus.

++ Lärmaktionsplan: Grüne fordern Ausweitung ++

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Maximal 70 Dezibel am Tag und 60 in der Nacht – die Stadt will mehr für den Lärmschutz tun, um ihre gesetzten Pegelgrenzen zu erreichen. Die bisherigen Maßnahmen gehen den Grünen aber nicht weit genug: Im Bezirksrat Mitte forderten sie jetzt laut Medienberichten, den Lärmaktionsplan deutlich auszuweiten. Ihr Plan sieht vor, besonders belastete Hauptverkehrsstraßen mit Tempo 30 zu belegen, darunter die Celler Straße und die Königsworther Straße. Außerdem forderten sie, den Cityring um eine Fahrspur zu verengen, etwa für Busse oder Fahrräder. Auch eine City-Maut wurde gefordert. Der Bezirksrat will sich im Februar mit dem Antrag auseinandersetzen.

++ Große Polizei-Suchaktion: 71-Jähirge aus Groß-Buchholz vermisst ++

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Seit dem 18. Januar wird eine 71-Jährige aus Groß-Buchholz vermisst - die Polizei fahndete bereits mit großangelegten Suchaktionen, auch Spürhunde kamen zum Einsatz, Christa E. bleibt aber weiterhin spurlos verschwunden. Am Dienstag suchten Einsatzkräfte den Altwarmbüchener See ab. Ein Taucher begab sich dabei auch unter die dünne Eisschicht. Die Aktion wurde laut Polizeiangaben ergebnislos abgebrochen und soll heute fortgesetzt werden.

++ Bis 2050 klimaneutral: Region legt Klimaschutzbericht vor ++

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Bis zum Jahr 2050 will die Region klimaneutral sein. Bis dahin sollen 95% der Treibhausgase eingespart werden – der Energieverbrauch soll im Vergleich zu 1990 um 50% gesenkt werden. Das sieht auch der Klimaschutzbericht vor, den die Region am Dienstag erstmals vorgelegt hat. Wie die Ziele erreicht werden sollen, ist nach dem Stopp neuer Windkraftanlagen fraglich. Die Deutsche Flugsicherung hatte zuletzt untersagt, neue Windräder auf Flächen im Umland zu bauen. Grund sind Sicherheitsbedenken, weil die Anlagen den Funkverkehr von Piloten stören könnten.

++ Landesregierung beschließt Schuldenbremse ++

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Niedersachsens Landesregierung bekennt sich zur Schuldenbremse. Das Kabinett hat am Dienstag ihre Aufnahme in die Landesverfassung beschlossen. Laut Finanzminister Reinhold Hilbers steht das Land damit ausdrücklich zu der grundgesetzlichen Verankerung und dem bestehenden Neuverschuldungsverbot, die aus der Schuldenbremse hervorgehen. Ausgeglichene Einnahmen und Ausgaben seien sogar Voraussetzung für langfristige Tragfähigkeit des Haushaltes, also nachhaltige Finanzpolitik. Trotz der Schuldenbremse sollen die finanziellen Handlungsmöglichkeiten des Landes in Ausnahmesituationen erhalten bleiben. Laut dem Land Niedersachsen sind bereits ein Jahr früher als gefordert die Voraussetzungen geschaffen, um der Schuldenbremse dauerhaft gerecht zu werden.

++ 18. Gymnasium soll keine Privatschule werden ++

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stellt sich gegen einen privaten Träger für das 18. Gymnasium in Hannover. Bei der vergangenen Schulausschusssitzung hatte der Verwaltungsvorstoß, eine Privatschule in Betracht zu ziehen, massive Diskussionen ausgelöst. Wie die HAZ berichtet fürchtet die GEW, dass Eltern behinderter Kinder von der Anmeldung an einer Privatschule zurückschrecken. Dabei argumentiere gerade die Stadt für das neue Gymnasium mit der Begründung, im 5. Jahrgang fehlen Plätze. Die Gewerkschaft spricht von einem üblen Signal an Schüler, Eltern und Beschäftigte.

++ Steinwedel: Feuer in Wohnung ++

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Bei einem Feuer in Steinwedel bei Lehrte ist eine Person verletzt worden. Am Montag Abend gegen 21 Uhr brannte die Wohnung eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Dorfstraße. Der Inhaber und dessen Sohn konnten sich bereits ins Freie retten, als die Feuerwehrkräfte eintrafen – beim Befreiungsversuch zog sich der Inhaber Verletzungen durch einen Sturz und eine starke Rauchgasvergiftung zu. Sein Sohn rettete ihn aus den Flammen. Das Feuer war nach etwa einer Stunde unter Kontrolle. Schadenshöhe und die Ursache des Brandes sind bislang nicht bekannt.

++ Eskalation bei Polizei-Weihnachtsfeier: Noch immer keine Aufarbeitung ++

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Es tut sich offenbar nicht viel: Die völlig eskalierte Weihnachtsfeier der Polizeidirektion Hannover ist auch 5 Wochen später nicht aufgearbeitet. Es gäbe keinen neuen Sachstand in den Ermittlungen, sagte eine Sprecherin gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen. Dabei ist der Straftatbestand, den die Ordnungshüter fertiggebracht haben, bemerkenswert: Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl. Eine Beamtin wurde durch eine Flasche am Kopf verletzt, ein anderer musste wegen einer drohenden Schlägerei in den Schwitzkasten genommen werden. Außerdem wurde ein Autospiegel abgebrochen und mehrere Hundert Euro Bargeld aus einer Kassette gestohlen. Das Ganze war im Dezember auf der internen Weihnachtsfeier der Behörde an der Tannenbergallee passiert.

++ Godehardistift in Linden schließt ++

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Ein Schock, sowohl für die Bewohner als auch für die Beschäftigten: Das Godehardistift in Linden schließt laut Medienberichten zum Jahresende. Etwa 80 Bewohner des Seniorenheims brauchen deshalb eine neue Unterkunft. Grund ist der Bauzustand des Gebäudes: Laut mehrerer Gutachten könne das Godehardistift an der Posthornstraße nicht mehr saniert werden. Auch ein Neubau am selben Standort sei nicht praktikabel. Die Betreiber versicherten, die Bewohner bei der Suche nach einer anderen Unterkunft zu unterstützen. Es gäbe außerdem Gespräche mit der Stadt, um nach einem anderen Grundstück für den Fortbetrieb zu suchen.

++ Laster werden aufgerüstet: Abbiegeassistent soll Leben retten ++

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Der Abbiegeassistent kann Leben retten – und nun soll er nach und nach auch kommen. Linienbusse, Müllfahrzeuge und andere Laster sollen jetzt mit den Systemen ausgestattet werden - das berichten die Zeitungen der Madsackgruppe. Üstra, Regiobus sowie die Müllentsorger aha und Remondis planen demnach eine Aufrüstung ihrer Flotten. Auch die Fahrzeuge der Straßenmeistereien sollen Abbiegeassistenten erhalten. Zum Teil seien erste Fahrzeuge bereits damit ausgestattet, wie etwa drei E-Busse im Üstraverkehr. Durch die Assistenzsysteme sollen künftig schwere Unfälle beim Abbiegen verhindert werden: Menschen im toten Winkel werden automatisch erkannt und es wird per Signal gewarnt.

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