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++ Geldwäsche-Großrazzia: Durchsuchungen auch in Hannover ++

Ein Großeinsatz gegen ein internationales Geldwäsche-Netzwerk hat die Sicherheitsbehörden auch nach Hannover geführt. Schwerpunkt der Aktion am Mittwoch war Nordrhein-Westfalen, aber auch hier bei uns haben Ermittler mehrere Objekte durchsucht.

An insgesamt fünf Wohn- und Geschäftsadressen in Hannover haben die Ermittler verschiedenes Beweismaterial sichergestellt. Nähere Angaben zu den Beweisen wollte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf auf Nachfrage von Radio Hannover nicht machen. Festnahmen gab es in Hannover aber nicht. In NRW dafür schon: insgesamt vollstreckten die Sicherheitsbehörden elf Haftbefehle, stellten Beweise sicher sowie Vermögensgegenstände im Wert von 4,5 Millionen Euro.

Hauptverdächtig sind zwei Männer, die ein sogenanntes „Hawala-System“ betrieben haben sollen. Über illegale Zahlungswege sollen sie diversen Kunden bei der Geldwäsche geholfen haben. Die Rede ist von 140 Millionen Euro seit 2016.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul sprach in Bezug auf den Großeinsatz und dessen Erfolg von einem „verdammt dicken Ding“.