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++ Herbst- und Weihnachtsmärkte können mit 3G-Regeln stattfinden ++

Herbst- und Weihnachtsmärkte sollen in diesem Jahr stattfinden dürfen – aber unter Auflagen wie etwa der 3G-Regel. Das hat die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, im Gesundheitsausschuss des Landtags gesagt. Wer auf den Märkten etwas essen oder trinken wolle, müsse geimpft, genesen oder getestet sein. Das gelte auch für die Benutzung von Fahrgeschäften. Allerdings sollten Kinder und Jugendliche bis 18 von 3G ausgenommen sein.

Der ursprüngliche Entwurf der Landesregierung sah vor allem Absperrungen und Einlasskontrollen vor, er wurde aber nach Kritik der Kommunen entschärft. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Susanne Schütz, begrüßte die Lockerungen, kritisierte aber die landesweite 3G-Regelung. Jede Stadt habe völlig andere Voraussetzungen, und nicht jedem Standbetreiber sollte die Überprüfung der Vorgaben zugemutet werden. Stattdessen sollten die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden, was nötig sei, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, so Schütz.

Eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung soll am Freitag in Kraft treten.