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++ Weihnachtsmärkte: Städtetag kritisiert Regelung ++

Budenzauber, Lichterglanz und 3G-Kontrollen: Das wird so nicht funktionieren – befürchtet der Niedersächsische Städtetag. Er kritisiert die neuen Landesregeln für Weihnachtsmärkte scharf. Eine Einzäunung des Marktes widerspricht dem Charakter, heißt es in einer Mitteilung am Montag. Die alternative Bändchen-Ausgabe für Weihnachtsmarkt-Gäste sei organisatorisch aufwendig, personal- und damit auch kostenintensiv. Außerdem gibt der Städtetag dabei zu Bedenken, dass Gäste ohne Bändchen trotzdem in der Stadt bummeln, aber Angebote der stationären Gastronomie nutzen werden. Auch eine Überwachung allein durch die Standbetreiber ist auch Sicht des Städtetags ungeeignet. Er befürchtet, dass lange Wartezeiten zu Unmut und Konflikten unter Besuchern führen. Der Niedersächsische Städtetag wünscht sich eine Handhabung wie im Nachbarland Nordrhein-Westfalen: Hier sind lediglich stichprobenartige 3G-Kontrollen durch Polizei und Ordnungsdienst auf den Weihnachtsmärkten vorgesehen.