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++ Steht der Altstadt-Flohmarkt vor dem Aus? ++

Um den Altstadt-Flohmarkt am Leineufer steht es offenbar schlecht. Die Hannover Veranstaltungs-Gesellschaft HVG sieht keine Chance mehr, ihn in diesem Jahr wieder zu eröffnen. Grund sind vor allem die Auflagen wegen der Corona-Pandemie.

So müsste die Flohmarkt-Fläche am Hohen Ufer abgezäunt werden, HVG-Chef Hans Nolte rechnet mit einer Zaunlänge von sechseinhalb Kilometern. Zusätzlich müsste unter anderem Kontrollpersonal an die Eingänge, Toilettenhäuschen müssten her. Das sei finanziell sei das nicht darstellbar, sagte Nolte der HAZ. Man würde tiefrote Zahlen schreiben.

Hinzu komme, dass das Gebiet am Leineufer ein öffentlich zugänglicher Bereich sei, man könne nicht den Zugang zu den dortigen Gastronomiebetrieben behindern. Da helfe auch die neue Corona-Verordnung für Herbst- und Weihnachtsmärkte nicht.

Den Flohmarkt am Hohen Ufer gibt es schon seit über 50 Jahren. Er lockte immer Samstags Tausende in die Altstadt. Seit Beginn der Pandemie ist damit jedoch Schluss. Von den etwa 130 Händlern und Kleingewerbetreibenden sind laut Nolte schon einige zu anderen Märkten abgewandert. Ob sie wiederkämen, wenn der Flohmarkt irgendwann wieder öffne, könne derzeit keiner sagen.