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++ Klima-Camp: Aktivisten kassieren Niederlage vor Gericht ++

Die Aktivisten von Fridays for Future müssen in ihrem Klima-Camp vor dem Neuen Rathaus wach bleiben, sonst droht ihnen die Räumung. Das Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag der jungen Leute als unzulässig zurückgewiesen. Die Polizei hatte verfügt, dass zu jeder Zeit im Klimacamp - also auch nachts - zwei nicht schlafende Personen anwesend sein müssten und für das Versammlungsziel einzutreten hätten. Ansonsten gehe die Polizei davon aus, dass die Veranstaltung beendet sei. Weil die Klimaschützer befürchten, dass ihr Camp vor dem Rathaus in einer Nacht-und-Nebel-Aktion geräumt werden könnte, wollten sie sich gegen die Verfügung wehren. Sie meinten, dass auch Übernachten in dem Zeltlager eine „schutzwürdige und wahrnehmbare Protestform“ sei. Der Schlafentzug durch das Nachtwacheabhalten gefährde ihre Gesundheit. Das Verwaltungsgericht wies den Einantrag allerings zurück. Im Fall einer Räumungsverfügung hätten die Klima-Aktivisten genug Zeit, sich dagegen rechtlich zur Wehr zu setzen.