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++ 55 Millionen Euro für Geflüchtete: Stadt bringt Nachtragshaushalt ein ++

Die Stadt Hannover braucht mehr Geld, um die Unterbringung und Versorgung geflüchteter Menschen aus der Ukraine bezahlen zu können. Deshalb hat die Stadt einen Nachtragshaushalt präsentiert, den der Rat in der kommenden Woche beschließen soll. Der geplante Nachtragshaushalt hat ein Volumen von knapp 55 Millionen Euro. Er beinhaltet unter anderem die Kosten für die Unterbringung der Flüchtlinge in Höhe von 16,5 Millionen Euro. Die Versorgung über das Asylbewerberleistungsgesetz und andere Sozialleistungen schlagen mit mehr als 32 Millionen Euro zu buche. Weiteres Geld wird für die schulische Betreuung der geflüchteten Kinder und Jugendlichen benötigt. Oberbürgermeister Belit Onay machte deutlich: Ganz Hannover habe seit dem Ausbruch des Krieges große Solidarität und Engagement gezeigt. Die Stadt habe nicht mit verschränkten Armen nach Zuständigkeit gefragt, sondern gemeinsam die Ärmel hochgekrempelt und Lösungen gefunden.