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Nach Kampfhund- und Messerattacke: Mann muss 7 Jahre in Haft ++

Das Landgericht Hannover hat einen 46 Jahre alten Mann wegen versuchten Mordes und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt. Nach Ansicht des Gerichts hatte er unter anderem versucht, einen 19-Jährigen mit Hilfe eines Kampfhundes zu töten. Der 46-Jährige hat den Mann töten wollen, davon ist das Gericht nach eigenen Angaben überzeugt. Motiv für die Tat soll demnach Rache gewesen sein  - denn das Opfer hatte den Sohn des Verurteilten offenbar ein Jahr zuvor verletzt. Der 46-Jährige hatte zum Prozessbeginn bestritten, seinen Hund im September vergangenen Jahres auf das Opfer gehetzt und anschließend mehrfach mit einem Messer auf den 19-Jährigen zugestochen zu haben. Bei dem Angriff im Stadtteil Bemerode erlitt das Opfer tiefe Schnittwunden. Zuvor soll sich der Kampfhund in einem Fuß des Mannes verbissen haben. Mit seinem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger des 46-jährigen hatte in dem Prozess einen Freispruch gefordert.