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++ Stadt ergeift Sofortmaßnahmen um Energie einzusparen ++

Heizungen drosseln, Fassadenbeleuchtungen und Brunnen abschalten, kein warmes Wasser mehr in Bädern und Sporthallen, straffere Regeln für die Nutzung von Geräten am Arbeitsplatz: Die Stadt Hannover hat angekündigt Energie einzusparen. Oberbürgermeister Belit Onay präsentierte im Neuen Rathaus die konkreten Maßnahmen. Ziel sei es, den Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken. Das sei eine Reaktion auf die drohende Gasmangellage, so Onay, die eine große Herausforderung für die Kommunen darstelle, insbesondere für eine Großstadt wie Hannover. Die Lage sei unberechenbar, wie es gerade die letzten Tage gezeigt hätten. Die Landeshauptstadt versuche sich so gut es geht vorzubereiten. Jede gesparte Kilowattstunde schone die Gasspeicher, so der Oberbürgermeister. Die Stadt setzt deshalb Sofortmaßnahmen um und stellt sich auf weitergehende Szenarien ein. Die Stadt werde im Falle einer Notlage ihren Fokus darauf legen, kritische Infrastruktur und besonders sensible Einrichtungen wie Pflegeheime und Kliniken zu schützen. Diesbezüglich habe es bereits Abstimmungen mit dem Versorger Enercity gegeben. Wie der Oberbürgermeister versicherte, wird der Betrieb von Schulen und Kitas in jedem Fall weitergeführt.