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++ Hannover 96: Kind kennt Grund für Abberufung nicht ++

Über seine Anwälte hat Martin Kind beim Amtsgericht Hannover Widerspruch gegen seine Abberufung als Profi-Boss bei Hannover 96 eingelegt. Damit will Kind verhindern, dass er als Geschäftsführer der Management GmbH aus dem Handelsregister gelöscht wird. Der Vorstand des Muttervereins hatte den langjährigen Clubboss am Mittwochabend überraschend als Verantwortlichen für den Profifußball-Bereich abberufen. „Aus gewichtigen Gründen“ wie es dazu hieß. Kind bezweifelt aber die Rechtmäßigkeit seines Rauswurfes. Laut Satzung der Management GmbH sei allein der Aufsichtsrat für die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern zuständig – und der sei erst im Nachhinein über den Schritt des Muttervereins informiert worden. Den Grund für seine Absetzung habe man ihm nicht mitgeteilt, sagte Kind in der HAZ. Er spekulierte, dass es um Dinge gehen könnte, "dass er sie hätte informieren sollen". Der Mutterverein hatte nach Informationen der HAZ vor einiger Zeit eine Weisung erteilt, dass er bei Ausgaben von 100.000 Euro konsultiert werden müsse. Bei Trainer Stefan Leitl, der für geschätzte 500.000 Euro Ablöse kam, soll Kind den Mutterverein nicht gefragt haben.