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++ Erstochenes Ehepaar aus Neustadt: Anklage gegen Sohn erhoben ++

Im Fall des erstochenen Ehepaars aus Hagen in Neustadt am Rübenberge hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen den Sohn der getöteten Frau erhoben. Die 53-Jährige und ihr 59 Jahre alter Ehemann waren Ende Mai tot in ihrem Haus am Rande der Ortschaft gefunden worden. Als Mordmerkmale sieht die Staatsanwaltschaft Heimtücke und niedrige Beweggründe gegeben. Demnach soll sich der 28-jährige Zutritt zum Haus verschafft haben, als das Ehepaar nicht zu Hause war und den beiden aufgelauert haben. Zunächst soll der Beschuldigte seinen Stiefvater von hinten angegriffen und dann auch seine Mutter mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Dies wertet die Staatsanwaltschaft als Heimtücke. Im Vorfeld der Tat soll es Streit gegeben haben. Nach seiner Arbeitslosigkeit hatte der Sohn laut Staatsanwaltschaft die Sorge, seine Wohnung zu verlieren, und wollte wieder in sein Elternhaus einziehen. Das habe das Ehepaar aber nicht gewollt. Deshalb geht die Staatsanwaltschaft auch von niedrigen Beweggründen aus.