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++ Weil fordert Zugriff auf Gasspeicher - und räumt Fehler ein ++

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich angesichts der Energiekrise für einen staatlichen Zugriff auf die deutschen Gasspeicher ausgesprochen – und dabei auch eigene Fehler eingeräumt. Man dürfe sich in der Infrastruktur nicht von ausländischen Eigentümern abhängig machen, sagte Weil mit Blick auf den größten deutschen Gasspeicher im niedersächsischen Rehden bei Diepholz. Er war unter der Kontrolle einer Gazprom-Tochter fast vollständig leergelaufen, wird inzwischen aber von der Bundesnetzagentur wieder befüllt. Der Füllstand lag zuletzt bei 75 Prozent und damit deutlich unter dem Bundesschnitt.

Als der Speicher 2015 an Gazprom übertragen wurde, war Weil bereits Ministerpräsident. Die Gefahr einer Abhängigkeit von Russland habe er damals noch nicht gesehen, so der SPD-Politiker. Inzwischen sei er „leider klüger“.