"Axtmann von Anderten" gesteht vor Gericht

Oberkörperfrei und mit einer Axt bewaffnet: So hatte ein 34-Jähriger an einer Tankstelle in Anderten im Sommer einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Er soll erst seine Ex-Freundin und ihre Großmutter vergewaltigt haben, anschließend hat er das Auto seiner Ex-Partnerin an der Tankstelle angezündet und Polizei und Feuerwehr mit der Axt bedroht.

Einen Großteil davon hat er jetzt vor Gericht gestanden. Der Angeklagte äußerte sich am Dienstag (9.12.) über seinen Anwalt – und gab die Brandstiftung zu – und auch, dass er die Großmutter seiner Ex-Freundin vergewaltigt hat. Bei dem Vergewaltigungsvorwurf seiner Ex-Partnerin zeichnet er aber ein anderes Bild, dass auf Einvernehmlichkeit hindeutet. Das bestätigte ein Sprecher des Landgerichts gegenüber Radio Hannover. Der Angeklagte sagte, er schäme sich und sei zu weit gegangen.

Neben einer Haftstrafe kommt auch eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus infrage – der 34-Jährige leidet an einer bipolaren Störung.