In Misburg-Nord müssen am Sonntag rund 17.500 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Grund sind zwei mögliche Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Baugebiet „Steinbruchsfeld-Ost“ gibt es zwei sogenannte Kampfmittelverdachtspunkte. Die müssen erst erkundet werden. Im Anschluss können Expertem mögliche Blindgänger entschärfen. Deshalb wird auch ein Sicherheitsbereich von einem Kilometer um die Verdachtspunkte eingerichtet, wie die Stadt mitteilt. Die rund 17.500 Betroffenen müssen den Bereich am Sonntag ab 9 Uhr verlassen, eine Betreuungsstelle wird in der IGS Roderbruch eingerichtet. Die Menschen können voraussichtlich am Abend in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Die Stadt Hannover teilt mit:
Für Fragen aus der Bevölkerung steht im nachfolgenden Zeitraum ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.
Hilfe für Gehbehinderte
Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.
Wichtige Dinge mitnehmen:
Die erforderlichen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*Innen können voraussichtlich erst im Verlauf des späteren Tages in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie zum Beispiel Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und auch ihre Nachbar*innen über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.
Bushaltestellen für Personentransport
Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenfrei Busse bereit. Die Busse fahren die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig an:
Schienenersatzverkehr Haltestelle Schierholzstraße
Schienenersatzverkehr Haltestelle Kafkastraße
Schienenersatzverkehr Haltestelle Forstkamp
Haltestelle Meyers-Garten Kampstraße
Haltestelle Am Seelberg
Haltestelle Zum Brookland
Haltestelle Hannoversche Straße
Haltestelle Grenzstraße
Endhaltestelle: IGS Roderbruch
Aktuelle Informationen wird es auch über das Threads-Profil der Feuerwehr Hannover @feuerwehr_hannover mit dem Hashtag #hannbombe, den Instagram-Account feuerwehr_hannover sowie über den WhatsApp-Channel der Feuerwehr Hannover zu der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme geben.