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DFB-Sportgericht: Hannover 96 wehrt sich gegen Pyro-Strafen

Für Hannover 96 geht es am Donnerstag vor dem DFB-Sportgericht um viel Geld. Der Verein wehrt sich gegen zwei Strafen von insgesamt mehr als 380.000 Euro. Hintergrund sind Pyro-Vorfälle bei den Spielen in Magdeburg und gegen Braunschweig.

Beim Spiel in Magdeburg hatten 96-Fans Ende Januar fast 200 Bengalische Feuer gezündet. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die Partie für mehr als acht Minuten unterbrochen werden. Beim Derby gegen Eintracht Braunschweig im März brannten mehr als 220 Bengalische Feuer sowie Feuerwerksbatterien. Die zweite Halbzeit konnte deshalb erst mit mehr als zehn Minuten Verspätung beginnen. Das DFB-Sportgericht hatte Hannover 96 dafür im August zu Geldstrafen von insgesamt 382.200 Euro verurteilt. Dagegen hat der Verein Einspruch eingelegt. Der Fall wird am Mittag (12.30 Uhr) in Frankfurt verhandelt.