Der korrupte Staatsanwalt aus Hannover hat seine Revision gegen das Urteil zurückgezogen – und akzeptiert die Haftstrafe von achteinhalb Jahren. Das berichtet die HAZ.
Offen ist demnach noch, ob der Staat 45.000 Euro Bestechungsgeld bei ihm einziehen darf. Die Summe hat der 41-Jährige für seinen Geheimnisverrat an eine Drogenbande bekommen. Er hat neun Fälle gestanden, in denen er sie vor Durchsuchungen warnte.
Ein Untersuchungsausschuss im Landtag prüft, warum der Staatsanwalt nicht früher aus dem Verkehr gezogen wurde. Der Fall gilt als einer der größten Justizskandale in der Geschichte Niedersachsens.