Das Grundwasser in Niedersachsen ist in den vergangenen 30 Jahren wärmer geworden. Das geht aus Untersuchungen von Fachleuten hervor, die mehr als 300 Messstellen ausgewertet haben. Demnach stieg die Temperatur an drei Vierteln der Standorte um etwa ein Grad. An den Messstellen wird die Wassertemperatur in bis zu 40 Metern Tiefe gemessen, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz mitteilte. Eigentlich sei die Temperatur des Grundwassers stabil und liege bei etwa zehn Grad. Die Untersuchung habe nun ergeben, dass der Klimawandel sowie dichter und stärker besiedelte Städte die Hauptgründe für den Temperaturanstieg seien.
Niedersachsens Grundwasser wird wärmer