Mehr als einen Monat nach der tödlichen Gewalttat in Stade sind rund 900.000 Euro in Spendenaktionen für die Hinterbliebenen zusammengekommen. Der Großteil des Geldes ist für zwei kleine Kinder einer getöteten Jugendamtsmitarbeiterin aus der Region Hannover bestimmt. Die Kinder sind durch die Tat zu Vollwaisen geworden. Die Spenden sollen ihre Versorgung, Betreuung und Bildung sichern, heißt es in dem Spendenaufruf.
Ende Juni hatte ein 45-Jähriger aus Garbsen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade sechs Menschen getötet, darunter Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover. Der Tatverdächtige nahm sich später in der Haft das Leben.