Das Landvolk hat vor zunehmenden Liquiditätsengpässen von niedersächsischen Ackerbaubetrieben gewarnt. Auslöser ist die diesjährige Weizen- und Rapsernte: Die sei aufgrund der hohen Temperaturen im Juni um bis zu 25 Prozent geringer ausgefallen. Durch gleichzeitig gestiegene Betriebskosten gerieten die Landwirte weiter unter Druck, so das Landvolk. Der Verband sieht jetzt die Politik in der Verantwortung: Staatliche Hilfen wie die Ausweitung von Liquiditätsprogrammen oder Steuerstundungen könnten laut Landvolk helfen, die finanzielle Situation von Ackerbaubetrieben zu entschärfen.
Verband warnt: Ackerbaubetriebe nach geringer Ernte unter Druck