Der Volkswagen Aufsichtsrat hat sich einstimmig auf einen Zukunftsplan geeinigt. Unter anderem sollen weitere 50.000 Stellen abgebaut werden. Vier Werke, darunter das VWN-Werk in Stöcken, stehen auf der Kippe.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies – selbst Mitglied des Aufsichtsrats – spricht von einem zukunftsfähigen Konzept. Es würden für alle Standorte langfristige Perspektiven entwickelt. Man habe sich aufeinander zubewegt, sagt auch die Gewerkschaft IG Metall – es sei keine Werksschließung besiegelt. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay nannte die Entscheidung einen Rückschlag – es sei unerklärlich, den Standort nicht weiter stärken zu wollen. Das sieht auch die CDU-Ratsfraktion so – und fordert, für den Standort einzutreten. Ein Auslaufen der Produktion in Hannover wäre fatal – und ein Tiefschlag für die Industrieregion, so heißt es von der IHK Hannover.
Über die 2030er-Jahre hinaus gibt es noch keinen konkreten Plan für das VWN-Werk.