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Weniger Roller, weniger Anbieter, neue Gebühren: Neue E-Scooter-Regeln für Hannover

Zu viele Roller, zu wenig Ordnung – Hannover will den E‑Scooter‑Verkehr begrenzen. Die Stadt zieht die Regeln an und hat klare Vorgaben für Anbieter erarbeitet. Die gehen jetzt in die politische Beratung.

Kernpunkt ist eine Obergrenze: Künftig sollen insgesamt höchstens 6.000 E‑Scooter im Stadtgebiet unterwegs sein, von maximal drei Anbietern. Aktuell sind es über 9.000 von fünf Anbietern.

Neu sind auch feste Gebühren für die Anbieter. Pro E‑Scooter sollen je nach Gebiet monatlich gut fünf bzw. knapp zehn Euro fällig werden. Insgesamt rechnet die Stadt dadurch mit Einnahmen von bis zu 400.000 Euro im Jahr.

Die neuen Regeln bauen auf bisherigen Maßnahmen auf. Schon jetzt gibt es feste Abstellflächen und erste freiwillige Vereinbarungen mit den Anbietern. Künftig sollen diese Vorgaben verbindlich werden. Ziel ist mehr Ordnung im Straßenraum und weniger Konflikte mit Fußgängern.

Am Montagabend (22.6.) sind die neuen Regeln Thema im Bezirksrat Mitte. Die endgültige Entscheidung soll der Stadtrat in der zweiten Jahreshälfte fällen.