Zum Schutz des Klinikpersonals: Diakovere schafft

Zum Schutz des Klinikpersonals: Diakovere schafft "Panic Rooms"

Krankenhäuser müssen zunehmend mit dem Thema körperlicher und verbaler Gewalt umgehen. Bei den Diakovere-Kliniken in Hannover reagiert man – und schafft mit sogenannten „Panic Rooms“ Rückzugsorte für die Notaufnahme-Teams im Henrietten- und im Friederikenstift. Das ist nötig, um den Mitarbeitenden maximale Sicherheit zu bieten, sagt Sven Wolf, Chefarzt und Leiter der Notaufnahmen in den Diakoverekliniken:

"Körperliche Angriffe sind selten zum Glück. Verbale deutlich häufiger. Aber auch da erreichen die manchmal ein Stadium wo man sich einfach dann zurückziehen muss. Wo wir auch den Mitarbeitern empfehlen, sich zurückzuziehen und auf die Polizei zu warten. Das ist überhaupt die Taktik - Deeskalation zu betreiben, um die Mitarbeiter zu schützen. Das ist das Hauptaugenmerk."

Die Panic Rooms haben nur von innen eine Klinke und können von außen nicht einfach geöffnet werden. Durch einen Türspion können die Mitarbeitenden die Situation beobachten, während sie Hilfe rufen.