Der hannoversche Reifenhersteller Continental hat im zweiten Quartal des Jahres von der Nachfrage nach großen und teuren Reifen profitiert. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen stieg auf 570 Millionen Euro, teilte Conti am Dienstag mit. Der Nettogewinn sank jedoch um fast die Hälfte auf 274 Millionen Euro. Grund ist die Abspaltung des Autozuliefergeschäfts.
Der Konzern befindet sich auf dem Weg zum reinen Reifenhersteller – denn auch die Kunststofftechniksparte Contitech wird verkauft. Man befände sich mit der Neuaufstellung als reiner Reifenhersteller auf der Zielgeraden, so Vorstandsvorsitzender Christian Kötz.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Continental einen Umsatz zwischen 13,2 und 14,2 Milliarden Euro.